"Das kommt für mich überhaupt nicht überraschend" - Laura Turner sah Beau Greaves auf der Challenge Tour glänzen
PDC
Beau Greaves hat am vergangenen Wochenende auf der Challenge Tour brilliert und zwei der ersten fünf Turniere gewonnen. Für Laura Turner, selbst Spielerin und Analystin für Sky Sports, kamen diese Erfolge nicht überraschend.
"Ich denke, es ist großartig für Beau", sagte Turner zu Tungsten Tales. "Ich habe ihre Ergebnisse am letzten Wochenende über Dartconnect mit großem Interesse verfolgt. Diese Turniersiege kommen für mich überhaupt nicht überraschend. Sie hat so viel Talent, sie muss nur an sich glauben."
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Greaves wurde Ende letzten Jahres zum dritten Mal in Folge WDF-Weltmeisterin. "Ich denke, es ist gut für sie, dass sie jetzt ein bisschen mehr auf der Challenge Tour spielen wird. Beau ist besonders gut gecoacht und plant ihre Karriere Schritt für Schritt. Davon profitiert sie jetzt."

PDC Tour Card
Bei der Q-School verpasste die 21-jährige Engländerin kürzlich nur knapp eine PDC Tour Card. "Das hat aber auch seine Vorteile", glaubt Turner. "Sie hat jetzt die Möglichkeit, auf der Challenge Tour zu spielen und aufgrund ihrer starken Leistungen bei diesen ersten Turnieren wird sie auch quasi alle Players Championships spielen können. Darüber hinaus kann sie auch noch bei WDF-Turnieren antreten. Es verspricht also ein voller Kalender für sie zu werden, auch mit der PDC Women's Series."
Turner freut sich über diese Entwicklung. "Ich hoffe, dass dies ein Ansporn für andere Frauen ist, mit ihr Schritt zu halten. Schließlich gibt es immer mehr Möglichkeiten für Frauen bei großen Turnieren. So werden hoffentlich immer mehr Spielerinnen durch ihre Leistungen inspiriert."
"Beau ist zusammen mit Spielerinnen wie Lisa Ashton und Fallon Sherrock eine großartige Botschafterin für den Frauendartsport. Hoffentlich werden wir in Zukunft mehr große Turniere für Damen haben und vielleicht kann das Women's World Matchplay auf 16 Teilnehmerinnen erweitert werden. Die Qualität im Frauendartsport ist definitiv vorhanden."
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








