Preisgeld Dutch Darts Championship 2026: Wie viel können Danny Noppert und Niels Zonneveld mit dem Titel in Maastricht gewinnen?
PDC
Die Dutch Darts Championship 2026 bildet vom 16. bis 18. Oktober den krönenden Abschluss der diesjährigen European-Tour-Saison. Beim 15. und letzten Turnier des Jahres kämpfen im niederländischen Maastricht insgesamt 48 Dartsprofis um ein Gesamtpreisgeld von 230.000 Pfund. Auf den Sieger wartet eine Prämie von 35.000 Pfund, während der unterlegene Finalist immerhin 15.000 Pfund erhält. Doch neben den lukrativen Preisgeldern steht für zahlreiche Spieler noch deutlich mehr auf dem Spiel: In Maastricht fallen die letzten Entscheidungen im Rennen um die Qualifikation für die European Darts Championship in Dortmund.
Austragungsort ist erneut das MECC in Maastricht, das bereits 2018 und 2025 Schauplatz der Dutch Darts Championship war. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus 48 Spielern zusammen, wobei die 16 gesetzten Profis erst am Samstag in der zweiten Runde ins Turnier einsteigen. Die übrigen 32 Teilnehmer kämpfen bereits am Freitag um den Einzug in die nächste Runde.
Martin Schindler kämpft um wichtiges Preisgeld für die Darts-EM
Angeführt wird die Setzliste von Luke Humphries, der als Nummer eins des Turniers nach Maastricht reist. Dahinter folgen der niederländische Hoffnungsträger Gian van Veen und der Waliser Gerwyn Price. An Position vier ist Jonny Clayton gesetzt, der erst am vergangenen Wochenende mit seinem Triumph bei der Swiss Darts Trophy in Basel seine hervorragende Form unter Beweis stellte. Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick insbesondere auf Martin Schindler: „The Wall“ ist der einzige gesetzte Deutsche im Teilnehmerfeld und kämpft in Maastricht um wichtiges Preisgeld für die Qualifikation zur European Darts Championship.

Martin Schindler geht als einziger gesetzter Deutscher bei der Dutch Darts Championship 2026 in Maastricht an den Start und kämpft um wichtiges Preisgeld für die Qualifikation zur Darts-EM in Dortmund.
Neben Schindler dürfen sich die deutschen Dartsfans auf weitere bekannte Gesichter freuen. Auch Niko Springer, Max Hopp und Ricardo Pietreczko gehen beim Saisonfinale der European Tour an den Start. Komplettiert wird das hochkarätige Teilnehmerfeld unter anderem durch Rob Cross, Michael Smith, Stephen Bunting, Nathan Aspinall und Ross Smith.
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35.000 Pfund für den Sieger – so wird das Preisgeld verteilt
Bei der Dutch Darts Championship werden insgesamt 230.000 Pfund ausgeschüttet. Bereits die Teilnahme am Turnier garantiert jedem der 48 Profis ein Preisgeld von mindestens 2.000 Pfund. Selbst wer seine Auftaktpartie am Freitag verliert, geht somit nicht leer aus.
Für das Erreichen der zweiten Runde beziehungsweise ein Ausscheiden in dieser Turnierphase werden 3.500 Pfund ausgezahlt. Wer den Sprung ins Achtelfinale schafft, sichert sich bereits 5.000 Pfund. Die acht Viertelfinalisten dürfen sich über mindestens 8.000 Pfund freuen.
Noch lukrativer wird es für die Spieler, die am Sonntagabend um den Titel kämpfen. Die Halbfinalisten erhalten jeweils mindestens 10.000 Pfund, während der Finalverlierer mit 15.000 Pfund belohnt wird. Der neue Champion der Dutch Darts Championship darf sich schließlich über die Siegprämie von 35.000 Pfund freuen.
Die ausgeschütteten Preisgelder sind allerdings nicht nur finanziell von großer Bedeutung, sondern fließen auch in die verschiedenen Ranglisten der Professional Darts Corporation (PDC) ein. Insbesondere in der European Tour Order of Merit stehen in Maastricht die letzten richtungsweisenden Entscheidungen der Saison an. Nach Abschluss des Turniers steht endgültig fest, welche 32 Profis sich für die European Darts Championship qualifiziert haben, die vom 22. bis 25. Oktober in Dortmund ausgetragen wird.
Eine wichtige Sonderregelung betrifft dabei die 16 gesetzten Spieler. Da diese erst in der zweiten Runde in den Wettbewerb einsteigen, erhalten sie bei einer Niederlage in ihrem Auftaktmatch zwar ebenfalls 3.500 Pfund Preisgeld. Dieser Betrag wird ihnen jedoch nicht für die relevanten Orders of Merit angerechnet. Gerade im engen Rennen um die verbleibenden EM-Startplätze könnte diese Regelung noch entscheidende Auswirkungen haben.
Wie wird das Preisgeld verteilt?
Das Preisgeld der Dutch Darts Championship 2026 wird wie folgt verteilt:
| Runde | Preisgeld |
| Sieger | £35,000 |
| Finalist | £15,000 |
| Halbfinale | £10,000 |
| Viertelfinale | £8,000 |
| Letzte 16 | £5,000 |
| Zweite Runde | £3,500* |
| Erste Runde | £2,000* |
* Bei gesetzten Spielern wird das Preisgeld bei einer Niederlage im Auftaktmatch nicht für die Orders of Merit gewertet.
Jonny Clayton reist als Titelverteidiger und frischgebackener Basel-Champion an
Die Geschichte der Dutch Darts Championship reicht bis ins Jahr 2018 zurück. Bei der Premiere sicherte sich Ian White den Titel, nachdem er Ricky Evans im Endspiel mit 8:5 bezwungen hatte. Damit trug sich der Engländer als erster Sieger in die Geschichte des niederländischen European-Tour-Turniers ein.
Nach einer mehrjährigen Unterbrechung kehrte die Veranstaltung 2022 in den Turnierkalender zurück. Damals wurde in Zwolle gespielt, wo sich Michael Smith in einem hochspannenden Finale mit 8:7 gegen den Niederländer Danny Noppert durchsetzte und den Titel sicherte.
2023 machte die Dutch Darts Championship in Leeuwarden Station. Dort triumphierte Dave Chisnall, der im Finale Luke Humphries mit 8:5 bezwang. Ein Jahr später wechselte das Turnier nach Rosmalen, wo Josh Rock seinen ersten Titel auf der European Tour feierte. Der Nordire setzte sich im Endspiel deutlich mit 8:4 gegen Jonny Clayton durch.
Für Clayton sollte sich die Gelegenheit zur Revanche bereits im folgenden Jahr ergeben. Bei der Rückkehr des Turniers nach Maastricht im Jahr 2025 krönte sich der Waliser erstmals zum Sieger der Dutch Darts Championship. Im Finale behielt „The Ferret“ gegen den Deutschen Niko Springer mit 8:6 die Oberhand. Nun kehrt er an den Ort seines Triumphs zurück, um seinen Titel zu verteidigen.

Jonny Clayton reist als Titelverteidiger zur Dutch Darts Championship 2026 nach Maastricht. Nach seinem Triumph in Basel will „The Ferret“ erneut auf der European Tour zuschlagen.
Dabei könnte die Ausgangslage für den Waliser kaum vielversprechender sein. Erst am vergangenen Sonntag triumphierte Clayton bei der Swiss Darts Trophy in Basel und bezwang Luke Humphries im Finale souverän mit 8:4. Mit diesem Erfolg feierte er bereits seinen vierten Titel auf der European Tour und unterstrich eindrucksvoll seine aktuelle Topform. Entsprechend selbstbewusst dürfte „The Ferret“ nun in Maastricht antreten, wo er seine jüngste Erfolgsserie fortsetzen und erneut die Siegertrophäe in die Höhe stemmen möchte.
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Die Sieger der Dutch Darts Championship
| Jahr | Sieger | Ergebnis | Finalist |
| 2018 | Ian White | 8-5 | Ricky Evans |
| 2022 | Michael Smith | 8-7 | Danny Noppert |
| 2023 | Dave Chisnall | 8-5 | Luke Humphries |
| 2024 | Josh Rock | 8-4 | Jonny Clayton |
| 2025 | Jonny Clayton | 8-6 | Niko Springer |

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










