
Adam Leek hat in der ersten Runde des New Zealand Darts Masters 2026 für eine große Überraschung gesorgt. Der Australier kämpfte sich in Auckland von einem 1:4-Rückstand gegen Ross Smith zurück und entschied das Match schließlich mit 6:5 für sich. Smith vergab im Decider gleich sechs Matchdarts und ließ Leek entkommen.
Für Leek ging damit ein Traum in Erfüllung. Nach seiner Aufholjagd bot sich ihm auf der Doppel-20 die Chance, den größten Sieg seiner Karriere einzutüten. Als der Dart tatsächlich im richtigen Feld landete, brachen die Emotionen durch. „Das beste Gefühl der Welt, wirklich. Mir fehlen die Worte“, sagte Leek im Bühneninterview kurz nach seinem sensationellen Erfolg.
Leek beschreibt Schlüsselmomente und mentale Reset-Strategie
Zuvor hatte der Australier selbst eine Möglichkeit auf Doppel-10 ausgelassen und musste anschließend mitansehen, wie Smith Chancen bekam, die Partie doch noch zuzumachen. Leek versuchte in diesem Moment vor allem, sich neu zu fokussieren. „Ich dachte nur: resetten, mich auf die nächste Chance vorbereiten und hoffen. Mehr kannst du nicht tun.“
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Diese neue Gelegenheit kam tatsächlich. Leek nahm sichtbar einen Moment, bevor er in seine entscheidende Aufnahme ging. Das Wissen, Smith kurz vor dem Aus zu haben, ging nicht spurlos an ihm vorbei. „Ich dachte: Ich bin bereit, vielleicht gewinne ich dieses Match jetzt einfach. Es war so ein Moment. Ich habe versucht, mich so gut wie möglich unter Kontrolle zu halten, und zum Glück ist er reingegangen.“
Obwohl Leek nach seinem Auftritt vor allem den Moment des Jubels genoss, erkannte er auch sofort einen Punkt, an dem er sich für seinen nächsten Auftritt verbessern muss. „Ich muss einfach etwas konstanter werden. Das war das erste Mal, dass ich hier auf dieser Bühne gespielt habe.“
LEEK STUNS SMUDGER!
— PDC Darts (@OfficialPDC) August 14, 2026
What a moment for Adam Leek!
The Australian survives SIX match darts to sink Ross Smith and triumph on his World Series debut! #NZDarts | R1
📺 https://t.co/bcLPJNSIRY pic.twitter.com/N0LcgtCdt2

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








