New Zealand Darts Masters 2026: Raymond Smith verpasst Stephen Bunting deutliche Niederlage – Adam Leek schockt Ross Smith
PDC
Die regionalen Vertreter haben den PDC-Stars am Eröffnungsabend des New Zealand Darts Masters 2026 eindrucksvoll die Show gestohlen. Adam Leek sorgte in Auckland mit einem spektakulären Comeback gegen Ross Smith für die erste große Überraschung des Turniers, ehe Raymond Smith zum Abschluss der ersten Runde sogar noch einen draufsetzte und Stephen Bunting mit 6:2 aus dem Wettbewerb warf. Damit stehen gleich zwei australische Außenseiter im Finaltag.
Die übrigen Favoriten kamen dagegen mit unterschiedlichen Schwierigkeiten durch ihre Auftakthürden. Gerwyn Price und Gian van Veen feierten deutliche Siege, James Wade verteilte sogar einen Whitewash. Josh Rock musste gegen Simon Whitlock kämpfen, Jonny Clayton überstand gegen Haupai Puha einen Decider und Damon Heta drehte gegen Ben Robb einen 1:4-Rückstand noch in einen Sieg.
Leek dreht 1:4-Rückstand gegen Ross Smith
Die erste Sensation ließ nicht lange auf sich warten. Adam Leek eröffnete sein Duell mit Ross Smith zwar mit einem 18-Darter, musste anschließend jedoch vier Legs in Folge abgeben. Beim Stand von 1:4 schien der PDC-Star die Partie unter Kontrolle zu haben – doch der australische Tour-Card-Rookie weigerte sich, das Match aus der Hand zu geben.

Adam Leek sorgte mit einem spektakulären Comeback gegen Ross Smith für eine der großen Überraschungen der ersten Runde beim New Zealand Darts Masters 2026.
Mit einem 15-Darter und einem starken 76er-Checkout zum Break kämpfte sich Leek zurück. Auch einen erneuten Rückstand zum 4:5 steckte der Australier weg und erzwang mit einem 14-Darter schließlich den Decider. Dort vollendete er das Comeback und besiegelte den 6:5-Erfolg gegen Smith.
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Damit lieferte Leek früh die erste große Geschichte des Turniers – und sollte im weiteren Verlauf des Tages Gesellschaft bekommen.
Price und Wade lassen nichts anbrennen
Zum Auftakt der Session hatte Gerwyn Price keinerlei Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen lassen. Bereits das erste Leg gegen Mark Cleaver schnappte sich der Waliser mit einem 120er-Shanghai-Finish. Schnell zog Price auf 4:0 davon, ehe Cleaver mit einem 101er-Checkout zumindest für sein persönliches Highlight sorgte. Mehr war für den Neuseeländer nicht zu holen: Price gewann deutlich mit 6:1 und spielte dabei einen Average von 95,27 Punkten.
Noch klarer gestaltete James Wade seine Aufgabe. The Machine ließ Kayden Milne beim 6:0 überhaupt kein Leg und legte mit einem 120er-Finish sowie zwei 15-Dartern früh die Grundlage für seinen ungefährdeten Einzug in den Finaltag.
Whitlock fordert Rock – van Veen dominant
Deutlich mehr Gegenwehr bekam Josh Rock von Simon Whitlock. Der frühere World-Cup-Champion ließ noch einmal seine Klasse aufblitzen und blieb dem Nordiren lange auf den Fersen. Nachdem Rock zwischenzeitlich mit 4:2 geführt hatte, kämpfte sich der Wizard sogar zum 4:4 zurück.
In der entscheidenden Phase wurden Whitlock allerdings seine vergebenen Chancen zum Verhängnis. Der Australier ließ mehrere Möglichkeiten auf den 5:5-Ausgleich liegen und Rock brachte den 6:4-Erfolg schließlich über die Ziellinie.
Gian van Veen hatte gegen Jonny Tata wesentlich weniger Mühe. Der Weltranglistenzweite dominierte die Partie früh, zog schnell davon und machte auf der Doppel-18 einen klaren 6:1-Erfolg perfekt. Mit einem Average von 97,21 Punkten lieferte der Setzlistenerste zugleich eine der stärksten Vorstellungen der Session ab.
Clayton entkommt Puha im Decider
Beinahe hätte es anschließend die nächste Überraschung gegeben. Haupai Puha brachte Jonny Clayton gehörig ins Schwitzen und erspielte sich zwischenzeitlich eine 4:2-Führung. Der Waliser reagierte jedoch rechtzeitig und stellte mit einem wichtigen Break zum 4:4 die Weichen für eine spannende Schlussphase.
Puha ließ sich trotzdem nicht abschütteln. Mit einem 13-Darter erzwang der Neuseeländer beim Stand von 5:5 den Decider und durfte weiter von der Überraschung träumen. Dort behielt allerdings Clayton die Nerven: The Ferret räumte 51 Punkte auf der Doppel-16 aus dem Board und rettete sich mit 6:5 in den Finaltag.
Heta zündet nach 1:4-Rückstand den Turbo
Auch Damon Heta stand zeitweise unmittelbar vor dem Aus. Ben Robb erwischte einen hervorragenden Start, führte zunächst mit 2:0 und baute seinen Vorsprung später sogar auf 4:1 aus.
Dann änderte sich das Match schlagartig. Heta antwortete zunächst mit einem 11-Darter und spielte sich anschließend in einen regelrechten Rausch. Legs in zwölf, 14 und 15 Darts brachten The Heat erstmals mit 5:4 in Führung. Fünf Leggewinne in Serie machten das Comeback schließlich perfekt – Heta setzte sich mit 6:4 durch und verhinderte die nächste Überraschung.
Raymond Smith setzt das letzte Ausrufezeichen
Was Adam Leek früh am Tag begonnen hatte, vollendete Raymond Smith zum Abschluss der ersten Runde. Der erfahrene Australier erwischte Stephen Bunting auf dem falschen Fuß und ging schnell mit 2:0 in Führung. Anders als einige seiner Landsleute zuvor ließ Smith den PDC-Star anschließend kaum noch zurück in die Partie.
Selbst als Bunting mit einem 84er-Bullfinish zum 2:2 ausglich, blieb der Guru vollkommen unbeeindruckt. Ein 65er-Finish brachte ihm erneut die Führung, anschließend räumte Smith 90 Punkte über das Bullseye zum 4:2 ab. Mit dem nächsten Break zog er schließlich auf 5:2 davon.
Das Beste hob sich Smith allerdings für den Schluss auf. Mit einem herausragenden 124er-Checkout über das Bullseye machte der Australier den 6:2-Erfolg perfekt und besiegelte damit die zweite große Überraschung der Session. Nach Leeks Comeback gegen Ross Smith steht somit auch Raymond Smith im Finaltag – zwei australische Außenseiter sorgten dafür, dass die regionale Auswahl in Auckland weit mehr als nur die Statistenrolle spielte.
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









