Nathan Aspinall erlebte nach seinem Erstrundensieg beim
World Grand Prix eine äußerst unangenehme Überraschung. Der 35-jährige Engländer stellte am Dienstagmorgen fest, dass in seinen schwarzen Audi eingebrochen worden war.
Am Montagabend gab es in Leicester noch Grund zur Freude. „The Asp“ setzte sich beim Turnier im besonderen Double-in, Double-out-Format gegen Kevin Doets durch. Der Niederländer erzwang einen Entscheidungssatz, doch Aspinall behielt schließlich mit 2:1 die Oberhand.
Einen Tag später kippte die Stimmung komplett. Als Aspinall zu seinem Auto zurückkehrte, war die Scheibe auf der Beifahrerseite eingeschlagen. Auf Aufnahmen, die er anschließend in den sozialen Medien teilte, waren Glasscherben auf dem Boden und auf dem Sitz zu sehen.
Ob tatsächlich etwas aus Aspinalls Auto entwendet wurde, ist nicht bekannt. Der Engländer verbrachte nach seinem Match eine Nacht in den East Midlands.
Aspinall machte seiner Wut über die Zerstörung unverblümt Luft. Unter ein Foto des Schadens setzte er eine deutliche Botschaft: „Dreckige f***ing Bastarde.“
Der frühere UK Open- und World Matchplay-Sieger ergänzte sarkastisch: „Genau das, was ich gebraucht habe.“
Laut
Berichten ist es zudem nicht das erste Mal, dass Spieler oder Beteiligte beim
World Grand Prix mit Autoeinbrüchen konfrontiert werden. Bereits bei der letztjährigen Ausgabe, die ebenfalls in der Mattioli Arena in Leicester stattfand, sollen Autos aufgebrochen worden sein.
Das Auto von Nathan Aspinall wurde beim World Grand Prix beschädigt