„Ich habe absolut nichts zu verlieren und bin dafür bereit“ – selbstbewusster Niko Springer peilt die Sensation gegen Luke Littler an
PDC
Niko Springer hat sich in überzeugender Manier für die zweite Runde der Czech Darts Open qualifiziert. Der Deutsche ließ in Prag Martin Homola keine Chance und zog mit einem klaren 6:0 in die nächste Runde ein. Dort wartet sofort ein absoluter Hochkaräter: der amtierende Weltmeister und Weltranglistenerste Luke Littler.
Springer beeindruckte gegen den Tschechen Homola und gab kein einziges leg ab. Der 26-jährige Deutsche spielte zudem auf hohem Niveau und verbuchte ein average von über 102 Punkten pro drei Darts. Damit zeigte er, dass er in ausgezeichneter Form ist und bereit für ein neues Duell mit Littler.
Dieses Match in der zweiten Runde der Czech Darts Open erhält zudem eine zusätzliche Brisanz, denn Springer und Littler standen sich bereits gegenüber. Die beiden trafen bei der World Matchplay aufeinander, am Samstag folgt die Neuauflage. Für Littler ist es außerdem die Rückkehr auf die Bühne der European Tour, weshalb das Duell sofort große Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Auch für Springer steht viel auf dem Spiel. Der Deutsche kämpft derzeit intensiv um die Qualifikation für den World Grand Prix. Das prestigeträchtige Turnier in Leicester steht später in diesem Monat an, und jeder Sieg kann für Springer wertvoll sein in seinem Bestreben, sich erstmals zu qualifizieren. „Ich schaue im Moment auf das Race zum World Grand Prix, daher ist jeder Sieg sehr wichtig“, erklärte Springer nach seinem überzeugenden Auftritt.
Gerade deshalb war der Sieg über Homola für ihn besonders wertvoll. Springer geriet zu keiner Zeit in Schwierigkeiten und konnte sich voll auf den Erfolg fokussieren. „Ich denke, dieser Sieg war deshalb besonders wichtig. Ich bin sehr glücklich und freue mich auf morgen“, so der Deutsche.
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Kein Favorit
Gegen Littler weiß Springer, dass er nicht als Favorit in die Partie geht. Der Engländer ist die Nummer eins der Welt und krönte sich Anfang des Jahres zum Weltmeister. Zudem verfügt Littler trotz seines jungen Alters über enorme Bühnenerfahrung auf den größten Plattformen.
Dennoch reist Springer mit viel Selbstvertrauen in seine zweite Runde. Der Deutsche weiß, dass der Druck vor allem beim Gegner liegt, und will das bestmöglich ausnutzen. „Ehrlich gesagt habe ich nichts zu verlieren“, sagt Springer selbstbewusst. „Ich fühle mich sehr sicher. Natürlich wird es schwer, aber es ist Best-of-11. Also lassen wir’s angehen, ich bin bereit!“

Niko Springer trifft in der zweiten Runde auf Luke Littler
Das bedeutet, dass Littler am Samstag sofort gefordert ist. Springer hat mit seinem average von über 102 gezeigt, dass er hervorragend performen kann, und er kennt Littler bereits aus ihrem früheren Aufeinandertreffen bei der World Matchplay.
Für den Deutschen ist es zudem eine ausgezeichnete Gelegenheit, im Rennen um einen Platz beim World Grand Prix zusätzlich Boden gutzumachen. Ein Sieg über Littler wäre nicht nur eine riesige Überraschung, sondern könnte auch ein wichtiger Schritt in Richtung seines ersehnten Debüts in Leicester sein.
Die Erwartungen an die Partie sind entsprechend hoch. Springer hat nichts zu verlieren und scheint mit viel Vertrauen an den Start zu gehen. Littler weiß derweil, dass er sich keine Nachlässigkeit erlauben darf. Der Weltmeister kehrt auf die European Tour zurück, trifft aber sofort auf einen Gegner, der bewiesen hat, dass er auf Topniveau werfen kann.

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








