„Jetzt kann er dieses Gefühl mit zur WM nehmen“ - Wayne Mardle sieht den World Grand Prix als Wendepunkt für Luke Humphries

PDC
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Luke Humphries hat mit seinem Triumph beim World Grand Prix eine für seine Verhältnismäßig auffallend lange Durststrecke ohne großen Titel beendet. Laut Wayne Mardle könnte das Timing kaum besser sein, mit den entscheidenden Monaten der Darts-Saison vor der Tür.
„Für ihn war es eine relativ magere Phase, aber die ist nun vorbei“, analysierte Mardle bei Sky Sports. „Jetzt geht es Richtung Grand Slam, die Players Championship Finals und was kommt danach noch gleich? Ach ja, einfach die WM. Er kann zur WM fahren mit dem Gefühl: Ich stehe wieder ganz oben, versucht mich jetzt erst einmal zu stoppen.“
Emma Paton fragte, ob der Sieg beim World Grand Prix als Katalysator für den Rest des Jahres dienen könne. Mardle sieht vor allem die Art und Weise, wie Humphries den Titel geholt hat, als bedeutend. Das Setformat des World Grand Prix kehrt schließlich auch bei der WM zurück.
„Wenn du es im Setplay schaffst, bleibt das hängen“, so Mardle. „Sollten sie sich in einem WM-Finale wiedersehen, kommt etwas aus diesem Match zurück. Vielleicht sprechen sie im Practice Room sogar über das letzte Mal, als sie in Sets gegeneinander gespielt haben. Es geht nicht einmal ums Übertrumpfen, aber du merkst dir einfach, was einen Monat zuvor passiert ist.“
Zudem hat Humphries laut Mardle etwas entwickelt, was er vor ein paar Jahren noch nicht in dieser Ausprägung hatte: den unerschütterlichen Glauben, aus nahezu jeder Lage zurückzukommen.
„Ich glaube nicht, dass er vor drei oder vier Jahren so lange in einem Match drangeblieben wäre, um es noch zu drehen. Das war reiner Glaube, Charakter und Entschlossenheit. Wenn du es noch nie getan hast, weißt du nicht, ob du es kannst. Jetzt weiß er, dass er es kann. Gegen jeden und aus jeder Position. Das hat er heute Abend bewiesen.“
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