Joe Cullen triumphiert in Hildesheim - Michael Unterbuchner sorgt bei Players Championship 27 für Traum-Comeback
PDC
Players Championship 27 in Hildesheim endete mit einem packenden Finale, in dem sich Joe Cullen nach einem dramatischen Decider gegen Gerwyn Price den Titel sicherte. Cullen ließ zunächst Matchdarts liegen, doch Price vergab seinerseits die Chance zum Turniersieg bei 100 Restpunkten. Am Ende verwandelte der „Rockstar“ seinen vierten Matchdart auf der Doppel-4 und holte damit seinen zweiten Floor-Titel der Saison.
Unterbuchner mit überragendem Turnier
Aus deutscher Sicht stand heute jedoch ein anderer Spieler im Mittelpunkt: Michael Unterbuchner. Der Münchener, seit drei Jahren ohne Auftritt auf der Pro Tour und nur dank Nachrückerstatus am Start, spielte ein Turnier wie aus dem Bilderbuch. Mit Siegen über Jeffrey Sparidaans, Michael Smith, seinen Landsmann Leon Weber und Wessel Nijman marschierte er bis ins Viertelfinale – und das mit starken Averages von teils über 98 Punkten. Erst Gerwyn Price, der aktuell in bestechender Form ist, konnte den Lauf des „T-Rex“ stoppen. Unterbuchner verlangte dem „Iceman“ beim 4-6 jedoch alles ab und zeigte, dass mit ihm auch ohne Tour Card jederzeit zu rechnen ist.
Auch andere Deutsche setzten Ausrufezeichen: Lukas Wenig überraschte mit einem Erstrundensieg gegen Gary Anderson, Leon Weber bezwang sensationell Nathan Aspinall, und Dominik Grüllich spielte mit einem 108er-Average gegen Dave Chisnall eines der besten Matches seiner PDC-Karriere. Zudem erreichte Martin Schindler das Achtelfinale, musste sich dort aber knapp geschlagen geben.
Am Ende aber bleibt die Geschichte des Tages das Comeback von Michael Unterbuchner. Der 37-Jährige nutzte seine Chance als Nachrücker in Hildesheim eindrucksvoll und bewies, dass er trotz einer dreijährigen Tour-Pause nichts von seiner Klasse eingebüßt hat. Für die deutschen Fans war er der heimliche Sieger des Turniertages – und erlebte vielleicht der Auftakt zu einem neuen Kapitel seiner PDC-Karriere.
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







