Martin Schindler kann das Fest von Baetens und dem belgischen Publikum bei den Belgian Darts Open nicht verderben; 109,73er Average reicht für Gurney in Top-Spiel gegen van Gerwen nicht aus
PDC
Der Sonntagnachmittag bei den Belgian Darts Open 2026 in Wieze bot viele spannende Partien. Gleich sechs der acht Spiele wurden erst in einem entscheidenden elften Leg entschieden. Michael van Gerwen und Daryl Gurney lieferten ein Match auf außergewöhnlich hohem Niveau, in dem der Niederländer als Sieger hervorging. Für das belgische Publikum war es ebenfalls ein Fest, als Baetens gegen Martin Schindler gewann. Die größte Überraschung des Nachmittags war Niels Zonneveld, der nach einem großartigen Spiel Luke Littler bezwang.
Littler startete den Nachmittag fast spektakulär, indem er die „Big Fish“ ausspielte, jedoch die Bull verfehlte. In seinem nächsten Durchgang gelang ihm jedoch das Break zum 1-0. Zonneveld warf sechs perfekte Darts und glich sofort mit einem 12-Darter aus. Littler holte sich anschließend wieder das Break und warf erneut einen 12-Darter. Zonneveld hielt sein eigenes Leg, brach Littler zum 3-3 und beendete dann sein Leg mit einem 146-Finish. Nach vergebenen Matchdarts von Zonneveld blieb Littler mit einem 136-Finish im Spiel, doch schließlich schaltete Zonneveld Littler aus, indem er im letzten Leg 147 auswarf und mit 6-5 gewann.
Noppert startete stark, indem er Searle sofort brach. Searle schlug schnell zurück zum 2-2, danach ließen beide Spieler mehrere Chancen auf die Doppel aus. Noppert behielt die Nerven und gewann das entscheidende Leg mit einem 12-Darter, indem er 81 auswarf, und sicherte sich so den Sieg.
Baetens hatte einen schwierigen Start und verfehlte in der ersten Aufnahme drei Darts auf Tops, kam jedoch zurück und ging in Führung. Schindler ließ mehrere Chancen liegen, das Spiel zu drehen, während Baetens nach sieben vergebenen Matchdarts schließlich doch den Sieg holte und das Publikum feiern konnte.
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Das Spiel zwischen Van Gerwen und Gurney war von außergewöhnlicher Qualität. Gurney startete stark mit einem 64-Finish, doch Van Gerwen antwortete sofort mit einem schönen 82-Finish und nutzte sein Break. Gurney warf anschließend 86 über die Bull und hielt sein Leg mit einem 122-Finish über Doppel 7. Später gelang ihm noch ein 140-Finish über Tops Tops, sodass das Spiel ins entscheidende Leg ging. In diesem Leg warf Van Gerwen sieben perfekte Darts, konnte jedoch keinen Neundarter erzielen. Letztlich besiegte Van Gerwen Gurney, der möglicherweise sein bestes Spiel aller Zeiten zeigte.
| Michael Van Gerwen | VS | Daryl Gurney |
|---|---|---|
| 108.65 | Average (3 Darts) | 109.73 |
| 14 | 100+ Thrown | 14 |
| 9 | 140+ Thrown | 10 |
| 4 | 180 Thrown | 3 |
| 129 | Highest Checkout | 140 |
| Checkout 100+ | ||
| 46.15 | Checkout percentage | 55.56 |
| 6 / 12 | Checkout | 5 / 11 |
Auch in den anderen Spielen des Sonntagnachmittags gab es einige spannende Partien. Jonny Clayton setzte sich nach erneutem entscheidendem Leg gegen Ross Smith durch. Jermaine Wattimena unterlag mit 1-6 chancenlos einem überzeugenden Luke Humphries. Kim Huybrechts konnte für kein weiteres belgisches Fest sorgen, Chris Dobey war einfach eine Nummer zu groß für den Belgier. Und wie anders hätte der Nachmittag enden können, als wieder in einem entscheidenden Leg: Joyce besiegte Reyes mit 6-5.

Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Mentor
Pascal Michiels ist Chefredakteur von Dartsnews.de und verantwortlich für die strategische, redaktionelle und SEO-basierte Ausrichtung der Plattform. In dieser Rolle steuert er redaktionelle Standards, Themenpriorisierung und Qualitätskontrolle und arbeitet eng mit Redaktion und Management zusammen, um Reichweite, Sichtbarkeit und inhaltliche Qualität nachhaltig zu stärken.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er im Bereich Media Analysis bei Report International, wo er unter anderem für internationale Kunden wie Mercedes, BMW, Opel, Ford Europe sowie Olympiabewerbungen tätig war. Dort leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte umfangreiche Erfahrung in redaktioneller Koordination, Medienanalyse und Leistungsbewertung.
In den folgenden Jahren arbeitete Pascal als Business-IT-Coach und selbstständiger Berater, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Später wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Dartsnews.de verantwortet er heute die redaktionelle Governance der Plattform. Dazu zählen die Festlegung von Quellenstandards, die Sicherstellung von Genauigkeit und Konsistenz sowie die Koordination von Aktualisierungen und Korrekturen bei neuen, verifizierten Informationen. Neben seiner strategischen Arbeit ist er auch redaktionell tätig und unterstützt das Team bei Textstruktur, Themenwahl und Headline-Optimierung.
Darüber hinaus ist Pascal auch in die strategische Entwicklung von Radsportaktuell.de eingebunden.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








