Luke Humphries hat sich am Samstagabend nach einem spektakulären Duell gegen Kevin Doets für den Finaltag der Swiss Darts Trophy in Basel qualifiziert. Der frischgebackene World-Grand-Prix-Champion schien zunächst einem ungefährdeten Sieg entgegenzusteuern, musste am Ende jedoch alles aufbieten, um den Niederländer mit 6:5 zu bezwingen. Nach der Partie zeigte sich „Cool Hand Luke“ mit seiner eigenen Leistung äußerst zufrieden.
Der zweite Turniertag der Swiss Darts Trophy hielt zahlreiche Überraschungen bereit. Gleich zehn gesetzte Spieler mussten in der St. Jakobshalle die Segel streichen, während Humphries diesem Schicksal nur knapp entging.
Der Engländer erwischte gegen Doets einen hervorragenden Start. Mit beeindruckenden Checkouts von 122 und 121 Punkten erspielte sich Humphries schnell eine 3:0-Führung. Zu diesem Zeitpunkt deutete alles auf einen souveränen Erfolg des ehemaligen Weltmeisters hin, doch Doets dachte nicht daran, sich geschlagen zu geben.
Der Niederländer kämpfte sich mit einer starken Scoring-Leistung zurück in die Partie und erzwang schließlich einen entscheidenden elften Leg. Doets spielte sogar einen Average von 105,64 Punkten, musste sich Humphries aber dennoch geschlagen geben.
Weiterlesen
„Kevin war zum Ende hin unglaublich stark“
Humphries selbst erzielte einen Average von knapp 103 Punkten und verwandelte beeindruckende 67 Prozent seiner Versuche auf die Doppelfelder. Damit legte er den Grundstein für seinen hart erkämpften Erfolg.
„Ich war mit dieser Leistung wirklich sehr zufrieden“, erklärte Humphries nach der Partie.
Obwohl das Duell erst im Entscheidungsleg entschieden wurde, hatte der Engländer das Gefühl, über weite Strecken der Begegnung der bessere Spieler gewesen zu sein.
„Ich hatte das Gefühl, dass ich über den größten Teil des Spiels der bessere Spieler war. Aber Kevin war zum Ende hin unglaublich stark, deshalb musste ich wirklich hart dafür kämpfen.“
Dank seines Erfolgs steht Humphries im Achtelfinale der Swiss Darts Trophy. Damit bleibt der Engländer im Rennen um einen weiteren Titel, nachdem er erst kürzlich den World Grand Prix gewonnen hatte.
HUMPHRIES WINS AN EPIC! What a contest! 💥 Newly crowned World Grand Prix champion Luke Humphries wins a pulsating affair against Kevin Doets, defying an average of almost 106 from the Dutchman! 📺 https://t.co/Dogi6ykEH5 #ET14 https://t.co/gTfUA7da2Q
— PDC Darts (@OfficialPDC) October 10, 2026

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
Klatscht 6Besucher 2
Gerade In
Beliebte Nachrichten
Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026












