Swiss Darts Trophy 2026 | Niko Springer verliert 0:6 in neun Minuten, Suljovic wirft van Gerwen raus
PDC
Niko Springer ist bei der Swiss Darts Trophy in Basel nach nur neun Minuten ohne Leggewinn ausgeschieden. Während Gian van Veen dem Deutschen beim 6:0 kaum eine Chance ließ, sorgte Mensur Suljovic mit seinem Sieg über Michael van Gerwen für eine weitere Überraschung. Auch Titelverteidiger Stephen Bunting und James Wade mussten sich verabschieden, Luke Humphries rettete sich gegen Kevin Doets dagegen knapp ins Achtelfinale.
Springer gegen van Veens Finishes chancenlos
Gian van Veen besiegte Niko Springer mit 6:0 und gestattete dem Deutschen im gesamten Match nur zwei Darts auf Doppel. Springer kam auf einen Average von 92,59 Punkten, konnte gegen die starken Checkouts des Niederländers aber kein Leg gewinnen.
Van Veen eröffnete mit zwei identischen 107er-Finishes auf der Doppel 16. Eine 180 stellte ihm anschließend die Doppel 12 zum 3:0, ehe er auch Springers stärkste Aufnahme ins Leere laufen ließ: Der Deutsche brachte sich mit einer 177 auf ein Doppel, doch van Veen checkte 164 Punkte auf dem Bullseye.
Erst im fünften Leg bekam Springer seine Chancen, nachdem van Veen Tops für ein 102er-Finish verpasst hatte. Seine Versuche auf die Doppel 20 und die Doppel 10 gingen jedoch daneben. Van Veen erhöhte auf 5:0 und vollendete den Whitewash auf der Doppel 16 mit einem Average von 98,02.
WHITEWASH WIN FOR VAN VEEN! Blink and you'll miss it! 😳 Gian van Veen produces a trio of ton-plus checkouts to dispatch Niko Springer in just under ten minutes in Basel! 📺 https://t.co/Dogi6ykEH5 #ET14 https://t.co/sl27onJMJu
— PDC Darts (@OfficialPDC) October 10, 2026
Suljovic stoppt van Gerwens Aufholjagd
Mensur Suljovic setzte sich mit 6:4 gegen Michael van Gerwen durch. Nach einer 5:2-Führung musste der Österreicher noch einmal zittern, ehe er seinen vierten Matchdart verwandelte.
Ein 14-Darter gegen den Anwurf und ein 138er-Finish auf der Doppel 9 brachten Suljovic früh mit 2:0 in Führung. Van Gerwen glich aus, vergab im fünften Leg aber zwei Darts auf die Doppel 12. Suljovic bestrafte ihn mit einem 95er-Checkout auf dem Bullseye und gewann auch die nächsten beiden Legs. Beim Stand von 4:2 hatte van Gerwen mit Aufnahmen von 25 und 21 Punkten ein weiteres Break ermöglicht.
Suljovic verpasste Tops zum Matchgewinn bei 117 Rest, woraufhin van Gerwen auf der Doppel 16 verkürzte und anschließend seinen Anwurf zum 4:5 hielt.
Im zehnten Leg erspielte sich der betont langsam agierende Suljovic zunächst einen Vorsprung, kam bei 100 Rest jedoch nicht auf Doppel. Van Gerwen verfehlte Tops für ein 120er-Finish deutlich. Nach weiteren ausgelassenen Chancen auf beiden Seiten traf Suljovic schließlich die Doppel 10 zum Sieg. Sein Average lag bei 91,51, van Gerwens bei 91,01.
Humphries entkommt gegen Doets im Decider
Luke Humphries gewann ein hochklassiges Duell gegen Kevin Doets mit 6:5. Der Niederländer spielte mit 105,64 Punkten sogar den höheren Average als Humphries mit 102,85, wurde im Entscheidungsleg aber von einem bitteren Abpraller zurückgeworfen.
Humphries hatte mit zwei 12-Dartern samt Finishes von 122 und 121 Punkten einen 3:0-Vorsprung herausgespielt. Dazwischen ließ Doets fünf Doppeldarts aus. Der Niederländer kämpfte sich mit zwei Legs in Folge zurück, darunter ein 13-Darter nach einer 177 zum Stellen.
Auch nach dem 4:2 für Humphries blieb Doets dran und checkte 121 Punkte auf dem Bullseye zum erneuten Rebreak. Ein 11-Darter brachte Humphries anschließend das 5:3, doch sein Matchdart auf die Doppel 16 für ein 109er-Finish ging daneben. Doets nutzte die Chance auf der Doppel 9 und erzwang mit einem 66er-Checkout den Decider.
Diesen eröffnete Doets gegen den Anwurf mit einer 180. In der nächsten Aufnahme verlor er durch einen Abpraller jedoch gleich zwei Darts. Humphries übernahm wieder die Kontrolle und löschte 60 Punkte auf Tops zum Einzug ins Achtelfinale.

Wade lässt vier Matchdarts gegen van Duijvenbode liegen
James Wade unterlag Dirk van Duijvenbode mit 5:6, obwohl er vier Chancen hatte, die Partie zu beenden. Sein Average von 99,72 reichte gegen die 93,36 des Niederländers nicht zum Sieg.
Die ersten acht Legs gingen mit dem Anwurf. Van Duijvenbode feierte ein 103er-Finish lautstark, nachdem zwischen den beiden Spielern zuvor offenbar Spannung aufgekommen war. Wade antwortete mit einem 93er-Checkout über zwei Darts. Auch ein 11-Darter des Niederländers brachte noch keine Vorentscheidung.
Beim Stand von 4:4 gelang Wade das erste Break. Im nächsten Leg verpasste er zunächst das Bullseye für ein 82er-Finish und anschließend zweimal die Doppel 10 zum Matchgewinn. Van Duijvenbode rettete sich auf Tops ins Entscheidungsleg.
Dort bekam Wade bei 70 Rest noch einen weiteren Matchdart, verfehlte die Doppel 20 jedoch knapp. Van Duijvenbode checkte 55 Punkte auf demselben Feld und zog ins Achtelfinale ein.
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Buntings Titelverteidigung endet gegen de Graaf
Jeffrey de Graaf besiegte Stephen Bunting mit 6:4. Für den Titelverteidiger bedeutet das frühe Aus zugleich einen schweren Rückschlag im Kampf um die Qualifikation für die European Championship.
Nach einem starken Beginn verlor Bunting seinen Rhythmus. De Graaf nutzte drei vergebene Doppeldarts des Engländers mit einem 65er-Finish zum 3:1 und zog anschließend auf 4:1 davon. Ein Fehlwurf auf die Doppel 18 verhinderte eine noch deutlichere Führung.
Bunting gewann daraufhin drei Legs in Serie. Mit einem 25er-Finish holte er sich das Break zurück, ehe er auf Tops zum 4:4 ausglich.
De Graaf hielt dem Druck stand: Während Bunting bereits auf vier Punkten Rest wartete, checkte der Schwede 68 zum 5:4. Auch das nächste Leg ging an de Graaf, der mit einem Average von 93,04 gegen Buntings 91,67 gewann.
Clayton glänzt mit 108,81 Punkten im Schnitt
Jonny Clayton bezwang Maik Kuivenhoven mit 6:1 und spielte mit 108,81 Punkten den zweithöchsten Average in der Geschichte der Swiss Darts Trophy.
Ein 121er-Finish auf dem Bullseye half dem Waliser auf dem Weg zur 3:0-Führung. Kuivenhoven nutzte anschließend seine erste Doppelchance mit einem 74er-Checkout, bekam danach aber trotz eines Averages von 94,33 kaum weitere Gelegenheiten.
Clayton stellte mit einem 82er-Finish auf dem Bullseye den alten Abstand wieder her. Nachdem Kuivenhoven das Bullseye für einen 170er-Checkout verpasst hatte, löschte Clayton 67 Punkte mit zwei Darts. Ein 81er-Finish auf der Doppel 12 besiegelte den Sieg mit einem abschließenden 12-Darter.
Rock setzt sich knapp gegen Chisnall durch
Josh Rock gewann zum Auftakt der Abendsession mit 6:5 gegen Dave Chisnall. Der Engländer hielt sich trotz eines Averages von 86,69 gegenüber Rocks 94,87 bis zum letzten Leg im Match.
Nach frühen Breaks auf beiden Seiten setzte sich Rock auf 4:2 ab. Chisnall antwortete mit einem direkten Rebreak und glich aus. Auch Rocks 113er-Finish zum 5:4 reichte noch nicht, da Chisnall mit seinem letzten Dart Tops traf und einen Decider erzwang.
Dort startete Rock mit zwei 140ern. Sein erster Matchdart auf Tops für ein 116er-Finish ging noch daneben, doch in der nächsten Aufnahme traf er das Feld zum Sieg.
Heta sichert sich den letzten Achtelfinalplatz
Damon Heta besiegte Danny Noppert im letzten Match des Abends mit 6:3. Der Australier gewann die ersten vier Legs und brachte seinen Vorsprung mit einem Average von 94,69 gegen Nopperts 96,23 ins Ziel.
Heta begann mit sechs perfekten Darts, ehe er das Auftaktleg in 13 Darts abschloss. Ein 92er-Finish über zwei Doppel-18-Treffer brachte das erste Break. Beim Stand von 3:0 vergab Noppert seine ersten beiden Doppeldarts der Partie, und Heta erhöhte auf 4:0.
Noppert verkürzte auf 2:4, ließ anschließend aber zwei Chancen aus, bis auf ein Leg heranzukommen. Heta hatte sich mit einer 170 die Doppel 8 gestellt und traf zum 5:2.
Ein 52er-Finish hielt Noppert im Spiel. Im neunten Leg erhielt er nach Hetas verpasstem Matchdart auf dem Bullseye eine weitere Gelegenheit, scheiterte jedoch an der Doppel 13. Heta löschte daraufhin 25 Punkte auf der Doppel 8 und komplettierte das Achtelfinale.
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Kieran Wood ist ein in Wales ansässiger Sportjournalist und seit 2022 journalistisch tätig. Er schreibt für DartsNews.com und berichtet dort umfassend über den professionellen Dartsport. Zu seinen Aufgaben gehören aktuelle Nachrichten, Spielberichte, Analysen und Live-Berichterstattung von Turnieren des PDC-Kalenders sowie den wichtigsten Events der Dartswelt.
Ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit ist die Berichterstattung direkt vor Ort. Kieran hat unter anderem die PDC Darts-Weltmeisterschaft vor Ort begleitet und täglich aus der Spielstätte berichtet, wodurch er Eindrücke und Informationen aus erster Hand liefern konnte. Im Rahmen seiner Berichterstattung führte er Interviews mit einigen der führenden Spieler der Welt, darunter Luke Littler, Luke Humphries und Gerwyn Price.
Bei seiner journalistischen Arbeit legt Kieran großen Wert auf eine sorgfältige Quellenprüfung, redaktionelle Genauigkeit und die Aktualisierung von Artikeln, sobald neue und verifizierte Informationen verfügbar sind.
Darüber hinaus gehört Kieran zu den prägenden Stimmen des englischsprachigen DartsNews Podcasts, in dem er regelmäßig mit Analysen und Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen im professionellen Dartsport zu hören ist.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026














