Luke Littler bezwingt Luke Humphries erneut in einem Finale und gewinnt die Czech Darts Open – auch Van Gerwen gegen den jungen Engländer chancenlos
PDC
Luke Littler gewinnt die Czech Darts Open 2026. Er setzt sich im Finale gegen Luke Humphries mit 8:6 durch und holt sich die Trophäe und das Preisgeld in Höhe von £35.000.
Der Finalabend kurz im Überblick:
Das erste Viertelfinale hieß Gerwyn Price (100,50) gegen Ross Smith (97,55). Das Spiel war zu Beginn recht ausgeglichen (3:3), ehe sich Gerwyn Price absetzen konnte und am Ende doch recht klar mit 6:4 gewann. Ein Average von 100,50 kann sich dabei sehen lassen. Weiter ging es mit der Partie William O`Connor (84,67) gegen Luke Humphries (91,54). Auch dieses Spiel war zu Beginn ausgeglichen (3:3). Nach einem Break zum 4:3 schaltete Luke Humphries noch einen Gang höher und holte sich am Ende verdient den 6:3 Erfolg über William O`Connor.
Jonny Clayton (88,84) gegen Michael van Gerwen (97,79) hieß das dritte Viertelfinale. Kaum zu Glauben, aber wahr, auch diese Partie war zu Beginn sehr ausgeglichen. Eine echte Break Schlacht entwickelte sich. Erst im sechsten Leg der Partie konnte der eigene Anwurf gehalten werden. Dies geschah durch MvG über Tops zur zwischenzeitlichen 4:2 Führung. Jonny Clayton antwortete zwar prompt mit einem schönen 116er High Finish (20, T20, D18), kam aber in weiterer Folge nicht mehr an Michael van Gerwen heran und so hieß es am Ende 6:3 für MvG, der damit ins Halbfinale einzog.
White Wash von Luke Littler
Danny Noppert (88,78) gegen Luke Littler (102,48) hieß das letzte Viertelfinale. Mit einem souveränen White Wash von Luke Littler endete dieses 6:0 für Littler. Herausragend hierbei auch das mächtige 152er High Finish (T20, T20, D16) und ein Average von 102,48 Punkten.
Das erste Halbfinale bestritten Gerwyn Price (102,16) gegen Luke Humphries (97,41). Ein echter Klassiker! Zu Beginn ging es noch hin und her und es stand 2:2, ehe sich Luke Humphries dank einiger schöner High Finishes (105, 104) etwas absetzen konnte. Doch auch Gerwyn Price konnte mit einem schönen 127er High Finsih Punkten und kam dann zwischenzeitlich nach einem 2:5 Rückstand wieder etwas heran und verkürzte auf 4:5. Am Ende war es dann aber Luke Humphries, der das Momentum optimal nützte und auch dank eines schönen 12-Darter und neuerlichen High Finish (119 über T19, T12, D13) am Ende doch klar mit 7:4 siegte.
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Das zweite Halbfinale hieß Michael van Gerwen (83,53) gegen Luke Littler (106,64). Luke Littler stellte relativ früh in dieser Partie klar, wer hier das Sagen hat. Mit einem mächtigen 167er High Finish stellte er zunächst auf 2:0 und später dann auf 4:1. Michael van Gerwen verkürzte zwar per Break zunächst noch auf 3:5, dies reichte am Ende aber nicht aus und so zog Luke Littler doch recht klar mit 7:3 ins Finale ein. Ein Average von 106,64 Punkten trug hierbei das Seinige dazu bei.
Danny Noppert gratuliert einen sehr stark aufspielenden Luke Littler zum Sieg
Das Finale zwischen Luke Humphries und Luke Littler im Überblick:
Luke Littler (95,25) ging zunächst dank eines Hold und Break mit 2:0 in Führung, ehe Luke Humphries (94,81) ebenfalls dank eines Break und Hold und auch einem schönen 110er High Finish (20, T18, D18) ausglich. Danach begann ein echtes Break-Battle und so stand es kurzzeitig 4:4. Ein 110er High Finish von "Cool Hand" Luke Humphries stach hier heraus. Doch auch Luke "the Nuke" Littler konnte dank eines 130er High Finish seine bestechende Form unter Beweis stellen. Nach einem neuerlichen, ausgeglichenen Zwischenstand (6:6), konnte sich Luke Littler am Ende durchsetzen und gewann 8:6.
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










