Nathan Aspinall zieht sich von den letzten Players-Championship-Turnieren zurück – Aus für die Players Championship Finals besiegelt
PDC
Nathan Aspinall wird bei den Players Championship Finals Ende November definitiv nicht am Start sein. Der Engländer hatte ursprünglich geplant, in dieser Woche bei den Players Championship-Turnieren 33 und 34 anzutreten, sagte seine Teilnahme jedoch kurzfristig ab. Damit ist auch die letzte Chance auf die Qualifikation für das Saisonfinale in Minehead dahin: „The Asp“ kann nicht mehr unter die besten 64 Spieler der Rangliste vorrücken.
Für den aktuellen Weltranglistenneunten ist das Verpassen des prestigeträchtigen Turniers ein herber Rückschlag. Aspinall hatte in der laufenden Saison ohnehin nur sporadisch an den Floor-Turnieren teilgenommen und wollte beim abschließenden Doppelturnier in Leicester eigentlich noch einmal angreifen. Durch seinen Rückzug steht nun allerdings fest, dass er beim Saisonfinale lediglich Zuschauer sein wird.
Nathan Aspinall sagt letzte Turniere ab – Qualifikation endgültig gescheitert
Von den bislang 32 ausgetragenen Players Championship-Turnieren bestritt Aspinall lediglich 13. Dabei begann seine Saison durchaus vielversprechend: Gleich beim ersten Turnier erreichte der Engländer das Finale. Anschließend konnte er jedoch nur noch selten mit überzeugenden Ergebnissen auf sich aufmerksam machen. Insgesamt erspielte sich „The Asp“ ein Preisgeld von 26.500 Pfund und belegt damit lediglich Rang 77 der Players Championship Order of Merit. Die beiden abschließenden Wettbewerbe in Leicester sollten ihm ursprünglich die letzte Gelegenheit bieten, den Rückstand auf die Qualifikationsplätze aufzuholen.
Nathan Aspinall muss einen bitteren Rückschlag hinnehmen: Nach seinem kurzfristigen Rückzug von den letzten Floor-Turnieren steht fest, dass „The Asp“ die Players Championship Finals in Minehead verpasst.
Doch daraus wird nichts. Aspinall entschied sich, auf die letzten beiden Players Championship-Turniere der Saison zu verzichten. Damit ist seine Teilnahme an den Finals in Minehead endgültig ausgeschlossen. Welche Gründe hinter der kurzfristigen Absage stecken, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht bekannt. Besonders bemerkenswert: Mit Aspinalls Rückzug steht fest, dass beide Finalisten des vergangenen Jahres diesmal nicht zum Teilnehmerfeld gehören werden.
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Denn auch Luke Littler wird beim Saisonfinale fehlen. Der amtierende Weltmeister bestritt 2026 lediglich zwei Turniere der Players Championship-Serie und liegt in der entsprechenden Rangliste weit außerhalb der Top-64. Im vergangenen Jahr hatte „The Nuke“ das Finale gegen Aspinall noch mit 11:8 gewonnen. Eine Neuauflage dieses Duells wird es in Minehead somit ebenso wenig geben wie einen erneuten Titelgewinn eines der beiden Vorjahresfinalisten.
Unter den beiden jüngsten Absagen befindet sich auch ein deutscher Spieler: Matthias Ehlers wird bei den letzten beiden Floor-Turnieren der Saison ebenso fehlen wie seine Landsmänner Kai Gotthardt, Yorick Hofkens und Pascal Rupprecht, deren Nichtteilnahme bereits zuvor feststand.
Gary Anderson, Josh Rock und Raymond van Barneveld kämpfen um ihre letzte Chance
Während Aspinall und Littler das Saisonfinale verpassen werden, dürfen sich drei weitere prominente Namen noch Hoffnungen auf die Qualifikation machen. Gary Anderson und Josh Rock stehen bei den abschließenden beiden Turnieren in Leicester auf der Meldeliste. Allerdings befinden sich auch sie derzeit außerhalb der entscheidenden Top-64: Anderson belegt Rang 68, Rock liegt sogar nur auf Platz 80. Beide benötigen deshalb starke Ergebnisse, um sich noch für Minehead zu qualifizieren. Dasselbe gilt für Raymond van Barneveld, der als Nummer 81 der Rangliste ebenfalls um seine letzte Chance kämpft.
Für Anderson, Rock und Van Barneveld stehen damit zwei richtungsweisende Turniertage bevor. Während Aspinall und Littler ihre Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Players Championship Finals bereits begraben müssen, haben die drei anderen Stars ihr Schicksal weiterhin selbst in der Hand. Mit erfolgreichen Auftritten bei den letzten beiden Floor-Turnieren können sie sich noch unter die besten 64 Spieler der Players Championship Order of Merit schieben und damit das Ticket für Minehead lösen.

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








