
Die PDC setzt ein starkes Zeichen für den Dartsport in Nordeuropa und im Baltikum: Mit der neuen PDC Nordic & Baltic Championship bekommt die Region 2025 ein eigenes Finalturnier – samt Weltmeisterschafts-Ticket und einer Trophäe mit großer symbolischer Bedeutung. Die erste Austragung findet vom 3. bis 5. Oktober 2025 statt.
Teilnahmeberechtigt sind die 24 bestplatzierten Spieler der PDC Nordic & Baltic ProTour Rangliste. Sie kämpfen in einem hochklassig besetzten Turnier um insgesamt 18.500 Euro Preisgeld, davon 6.500 Euro für den Sieger – und um den vielleicht noch wertvolleren Lohn: ein Startplatz bei der World Darts Championship im legendären Alexandra Palace in London.
Ein emotionaler Höhepunkt ist die Einführung der Jann Hoffmann Trophy, benannt nach dem 2023 verstorbenen dänischen Dartpionier. Hoffmann prägte den Dartsport in Skandinavien wie kaum ein anderer: In den 1980er- und 1990er-Jahren war er einer der bekanntesten Spieler der Region, außerdem Mitbegründer der Scandinavian Darts Corporation – dem Vorläufer des heutigen PDC Nordic & Baltic Circuits.
„Dieses Turnier ist nicht nur ein krönender Abschluss der Saison, sondern auch eine Möglichkeit, das Lebenswerk von Jann Hoffmann zu würdigen“, erklärt Michael Frydendahl, Vorsitzender der PDC Nordic & Baltic. „Unsere Spieler haben viel investiert – an Zeit, an Reiselust und an Leistung. Jetzt können sie sich mit einem Titel, Preisgeld und sogar einem WM-Ticket belohnen.“
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Zusätzlich zur Meisterschaft gab die PDC am Dienstag bekannt, dass sich insgesamt drei Spieler des Nordic & Baltic Circuits für die Weltmeisterschaft qualifizieren werden: Neben dem Champion des neuen Turniers erhalten auch die Nummern eins und zwei der Order of Merit ein Startrecht für die Darts WM 2025.

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








