„Wenn ich entspannt bin, bin ich gefährlich“ – Luke Humphries trotz Finalniederlage gegen Jonny Clayton bei der Swiss Darts Trophy zuversichtlich
PDC
Luke Humphries’ Versuch, seinen Titel zu verteidigen, endete in Basel gegen Jonny Clayton. Doch der World-Grand-Prix-Champion sprach bei der Swiss Darts Trophy darüber, wie gefährlich er sich fühlt, wenn er entspannt ist. Nachdem er am Sonntag zweimal einen Average von mehr als 110 Punkten erzielt hatte, blieb Humphries trotz der 4:8-Niederlage optimistisch. Sie kostete ihn seinen zehnten Titel auf der European Tour.
„Mit dem World-Grand-Prix-Pokal im Gepäck bin ich an diesem Wochenende auf die Bühne gekommen und dachte, alles wäre ein Bonus. Wenn ich entspannt bin, bin ich gefährlich“, sagte Humphries im Interview auf der Bühne nach dem Finale.
Seine stärkste Leistung zeigte er gegen Krzysztof Ratajski, den er mit einem Turnierrekord von 114,15 im Average mit 6:0 bezwang. Gegen Cristo Reyes kam Humphries anschließend auf 100,40, ehe er im Halbfinale gegen Mensur Suljovic einen Average von 111,17 erzielte und bei seinem 7:4-Sieg nur einen Dart auf Doppel verfehlte.
Diesem Lauf war ein deutlich engeres Auftaktspiel gegen Kevin Doets vorausgegangen. Der Niederländer erzielte einen Average von 105,64 und erzwang ein Entscheidungsleg. Humphries setzte sich jedoch durch und gewann anschließend alle drei Sonntagsspiele auf dem Weg ins Finale.

Humphries verpasste seinen zehnten Titel auf der European Tour
„Die beiden besten Spieler des Turniers standen im Finale“
Clayton hatte am Abend zuvor Karel Sedlacek und Gian van Veen bezwungen. Gegen Letzteren erzielte er einen Average von 105 Punkten. Humphries fand anschließend anerkennende Worte für den späteren Champion.
„Ich finde, Jonny war hier unglaublich“, sagte er. „Die beiden besten Spieler dieses Turniers standen im Finale. Ich bin stolz auf Jonny. Er ist ein großartiger Mensch und ein großartiger Freund. Ich freue mich für ihn, dass er gewonnen hat.“
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Humphries hatte Gelegenheiten, das Finale an sich zu reißen, darunter vier verfehlte Darts auf Doppel zum Break im dritten Leg. Zwei legs später eröffnete er mit sechs perfekten Darts, kam jedoch nicht mehr an die Scheibe, weil Clayton sein Anwurfleg mit einem 11-Darter sicherte.
Bis zum 4:4 blieb das Duell ausgeglichen, ehe Clayton die letzten vier legs gewann. Im neunten Leg verfehlte Humphries die Doppel-16 zum Break, im zehnten das Bullseye für ein 164er-Finish. So erspielte sich der Waliser den ersten Vorsprung von zwei legs in der Partie.
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Humphries erzielte einen Average von 101,75, Clayton kam auf 101,68. Seine Doppelquote sank jedoch im Vergleich zum Halbfinale deutlich: Er traf rund 22 Prozent seiner Doppel, Clayton 62 Prozent. Dennoch beendete Humphries das Wochenende mit einem dreistelligen Average in jedem Spiel. Nach fünf aufeinanderfolgenden Partien mit einem Average von über 100 in Basel geht die Jagd auf seinen zehnten Titel auf der European Tour weiter.

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026











