Die erfolgreiche Rückkehr der legendären britischen Darts-Spielshow Bullseye geht offenbar in die nächste Runde. Medienberichten aus Großbritannien zufolge arbeitet ITV nicht nur an einer zweiten regulären Staffel des neu aufgelegten Formats, sondern plant zudem eine eigene Prominenten-Ausgabe. Der Sender scheint damit auf den anhaltenden Erfolg der Show zu reagieren, die seit ihrem Comeback im Jahr 2024 wieder ein Millionenpublikum erreicht.
Mit der Neuauflage gelang es Bullseye, sowohl langjährige Fans als auch jüngere Zuschauer anzusprechen. Das Format, das einst zu den bekanntesten Fernsehsendungen Großbritanniens gehörte, erlebt damit eine bemerkenswerte Renaissance.
Bullseye begeistert eine neue Zuschauergeneration
Durch die aktuelle Version der Sendung führt der ehemalige englische Cricket-Nationalspieler Freddie Flintoff. Bereits sein Debüt als Moderator in einer Weihnachtssonderausgabe wurde von Publikum und Kritikern positiv aufgenommen. ITV entschied sich daraufhin, das Format mit einer kompletten Staffel zurück ins Programm zu holen – eine Entscheidung, die sich schnell als Erfolg erwies.
Nach Informationen aus der britischen Fernsehbranche sollen die Dreharbeiten für die zweite Staffel bereits im Herbst beginnen. Die Ausstrahlung der neuen Folgen ist noch vor Ende des Jahres geplant. Parallel dazu laufen hinter den Kulissen offenbar die Vorbereitungen für eine eigenständige Celebrity-Version.
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Auslöser für diese Überlegungen dürfte eine Sonderausgabe im Rahmen von Soccer Aid gewesen sein. Dort traten mehrere prominente Briten am Dartboard gegeneinander an. Zu den Teilnehmern gehörten unter anderem TV-Star Mark Wright, Sänger Olly Murs, Schauspielerin und Moderatorin Kym Marsh sowie die Comedians Angela Barnes und Jon Richardson. Die Sendung kam beim Publikum gut an und soll ITV davon überzeugt haben, dass genügend Potenzial für ein dauerhaftes Format mit prominenten Teilnehmern vorhanden ist.
Zahlreiche Stars zeigen Interesse
Wie aus Branchenkreisen zu hören ist, haben inzwischen mehrere britische Prominente ihr Interesse an einer möglichen Celebrity-Ausgabe bekundet. Besonders reizvoll erscheint dabei die Mischung aus Unterhaltung, Nostalgie und der Möglichkeit, Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Viele potenzielle Teilnehmer verbinden zudem persönliche Erinnerungen mit der Originalsendung, die in den 1980er- und 1990er-Jahren fester Bestandteil des britischen Fernsehprogramms war.
Das ursprüngliche Bullseye wurde von der britischen TV-Legende Jim Bowen moderiert und entwickelte sich zu einer der bekanntesten Darts-Shows überhaupt. Das Konzept war ebenso simpel wie erfolgreich: Amateur-Darter bildeten gemeinsam mit einem Quizpartner ein Team und kämpften in einer Kombination aus Wissensfragen und Darts-Herausforderungen um attraktive Preise. Die Sendung trug maßgeblich dazu bei, den Dartsport in Großbritannien populär zu machen, und besitzt unter Fans bis heute Kultstatus.
Für Darts-Anhänger ist die Fortsetzung des Formats daher eine erfreuliche Nachricht. Zwar steht bei Bullseye in erster Linie die Unterhaltung im Vordergrund und nicht der professionelle Wettkampf, dennoch gehört die Sendung zu den wenigen TV-Formaten, in denen Darts die Hauptrolle spielt. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, den Sport einem breiten Publikum näherzubringen.
Auch Freddie Flintoff hat sich inzwischen zu einer wichtigen Persönlichkeit im ITV-Programm entwickelt. Seit seinem Wechsel von der BBC übernimmt der ehemalige Cricket-Star mehrere Projekte für den Sender. Aktuell arbeitet er unter anderem an einer Dokumentation über seine Reise nach Nepal, wo er den Chirurgen besucht, der ihm nach seinem schweren Unfall während der Dreharbeiten zur BBC-Sendung Top Gear im Jahr 2022 bei seiner Genesung half.
Sollten die aktuellen Pläne umgesetzt werden, dürfen sich Darts-Fans in naher Zukunft auf deutlich mehr Bullseye freuen. Während eine zweite Staffel inzwischen nahezu sicher scheint, könnte eine Celebrity-Edition den nächsten Schritt in der erfolgreichen Wiederbelebung einer der beliebtesten Darts-Shows der britischen Fernsehgeschichte markieren.

Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Mentor
Pascal Michiels ist Chefredakteur von Dartsnews.de und verantwortlich für die strategische, redaktionelle und SEO-basierte Ausrichtung der Plattform. In dieser Rolle steuert er redaktionelle Standards, Themenpriorisierung und Qualitätskontrolle und arbeitet eng mit Redaktion und Management zusammen, um Reichweite, Sichtbarkeit und inhaltliche Qualität nachhaltig zu stärken.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er im Bereich Media Analysis bei Report International, wo er unter anderem für internationale Kunden wie Mercedes, BMW, Opel, Ford Europe sowie Olympiabewerbungen tätig war. Dort leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte umfangreiche Erfahrung in redaktioneller Koordination, Medienanalyse und Leistungsbewertung.
In den folgenden Jahren arbeitete Pascal als Business-IT-Coach und selbstständiger Berater, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Später wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Dartsnews.de verantwortet er heute die redaktionelle Governance der Plattform. Dazu zählen die Festlegung von Quellenstandards, die Sicherstellung von Genauigkeit und Konsistenz sowie die Koordination von Aktualisierungen und Korrekturen bei neuen, verifizierten Informationen. Neben seiner strategischen Arbeit ist er auch redaktionell tätig und unterstützt das Team bei Textstruktur, Themenwahl und Headline-Optimierung.
Darüber hinaus ist Pascal auch in die strategische Entwicklung von Radsportaktuell.de eingebunden.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026











