
Die PDC European
Tour Order of Merit 2026 hat zwar bereits begonnen, doch bis zum Ende des
Jahres stehen noch so einige Termine aus. Insbesondere die späteren Turniere erfreuen sich dabei einer hohen
Beliebtheit, weil die Spannung zum Ende hin ansteigt. Wer
schafft die Qualifikation für die European Championship, und wer muss Zuhause
bleiben? Das Finale wird schließlich
vom 22. bis zum 25. Oktober 2026 in Dortmund ausgetragen.
Dieser Artikel gibt praktische Tipps, wie Dart-Fans möglichst viele
Turniere selbst erleben können und was es bei der Planung zu beachten gibt. So
gelingt die perfekte Europareise zum Mitfiebern mit den eigenen
Lieblingsspielern.
Zu allen Terminen vorab informieren
Es gibt insgesamt 15 Qualifikationstermine in ganz Zentraleuropa, darunter
in Deutschland, Polen, Slowakei, Ungarn und noch vielen weiteren Ländern. Das
kann die Planung ein wenig kompliziert gestalten, bietet aber im Gegenzug viele
Möglichkeiten. Eins vorweg: Man muss nicht bei jedem Termin vor Ort sein,
sondern kann sie auch online mitverfolgen.
Wer beispielsweise in NRW lebt, kann relativ einfach zu den Turnieren in
Belgien und der Niederlande reisen. Von Bayern aus sind hingegen Tschechien,
Österreich und Ungarn relativ schnell zu erreichen. Zwischendurch geht es dann
wieder nach Deutschland zurück, ehe im darauffolgenden Monat wieder das nächste
Event ansteht.
Darüber hinaus gibt es aber noch viele weitere lokale Termine, die man
ebenfalls einplanen kann. Ob World Cup of Darts, PDC Europe Next Gen oder eines
der DDV-Turniere – hohe Spannung ist praktisch immer garantiert. Die gute
Nachricht: Für Reisen innerhalb der EU und in die Schweiz reicht ein gültiger
(oder vorläufiger) Personalausweis.
Tickets und Hotels frühzeitig sichern
Veranstaltungen
der PDC European Tour locken aufgrund ihrer hohen Beliebtheit im Schnitt 20.000
Zuschauer an. Tickets und gut gelegene Hotels können also mitunter schnell
vergriffen sein. In historischen
Städten wie Prag oder Budapest kommt dann noch ein oft hoher Touristenandrang
hinzu, was die Lage für Dart-Fans erschweren kann.
Zunächst sollte man sich das Eintrittsticket sichern, wobei zu den
beliebtesten Events einige Kategorien schnell vergriffen sind. Wer jedoch nicht
unbedingt den besten (und teuersten) Platz benötigt, kann dennoch fündig
werden. So lassen sich selbst für das Finale in Dortmund
noch Tickets für größere Gruppen finden und buchen.
Bei der Anreise und den Hotels sieht die Lage etwas entspannter aus, sofern
man nicht unbedingt direkt am Austragungsort übernachten möchte. Es ist dennoch
empfehlenswert, möglichst früh eine Reservierung zu machen. Viele Hotelportale
bieten je nach Zimmer eine kostenlose Stornierung an, Dart-Fans haben also die
volle Flexibilität.
Streaminganbieter als praktische Alternative
Nicht jedes Turnier lässt
sich vor Ort besuchen – und manchmal möchte man einfach von zu Hause aus
mitfiebern. Zum Glück übertragen verschiedene Streaminganbieter die Turniere
der PDC European Tour live, sodass man kein Match verpassen muss. Ob auf dem Laptop,
Tablet oder Smart TV – die meisten Plattformen lassen sich flexibel auf
unterschiedlichen Geräten nutzen.
Nicht jedes Turnier lässt
sich vor Ort besuchen – und manchmal ist es einfach schöner, den Darts-Abend
gemütlich vom Sofa aus zu genießen. Zum Glück übertragen verschiedene
Streaminganbieter die Turniere der PDC European Tour live, sodass man kein
Match verpassen muss. Die meisten Plattformen lassen sich flexibel auf Laptop,
Tablet oder Smart TV nutzen.
Gerade beim Streaming auf
dem Smart TV lohnt sich ein Blick auf die Sicherheit des Heimnetzwerks. Viele
Smart TVs und Streaming-Geräte übertragen im Hintergrund Nutzungsdaten, während
gleichzeitig andere Geräte im selben Netzwerk aktiv sind – vom Laptop mit
offenen Tabs bis zum Smartphone mit Banking-App. Eine
VPN-App kann hier für zusätzlichen Schutz sorgen: Viele Anbieter lassen sich
direkt auf dem Router einrichten und verschlüsseln so die Verbindung aller
Geräte im Heimnetzwerk auf einmal – ohne dass man jedes einzeln konfigurieren
muss. Das schützt nicht nur beim
Streamen, sondern auch bei allem anderen, was nebenbei im Netz passiert.
Seriöse VPN-Dienste
bieten in der Regel eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie an, sodass man quasi das VPN gratis testen kann – am besten direkt beim nächsten Darts-Abend
auf der Couch.
Weitere Tipps zur generellen Reiseplanung
Im Zweifel den Reisepass mitbringen
Wie bereits angesprochen, lassen sich als EU-Bürger alle PDC European Tour
Veranstaltungen ohne einen Reisepass besuchen. Selbst zur Einreise in die
Schweiz ist ein Personalausweis ausreichend.
Auf mögliche Fremdwährungen achten
Hinzu kommen womöglich unterschiedliche Währungen, so zum Beispiel in
Ungarn oder in der Schweiz. Wer dort ein Turnier besucht, sollte sich zu
möglichen Gebühren bei der Währungsumrechnung informieren. Einige deutsche
(Online-)Banken bieten günstige Konditionen an, andere verlangen mitunter hohe
Gebühren.
Mit leichtem Handgepäck verreisen
Viele Fluglinien locken heute mit recht niedrigen Ticketpreisen, um dann
später beim Gepäck hohe Zusatzgebühren zu verlangen. Wer ein paar Kilogramm über dem
Limit liegt oder einen Koffer einchecken muss, zahlt dann oft den doppelten
Preis. Deswegen sollte man vor allem bei günstigen Fluglinien auf leichtes
Handgepäck innerhalb des Limits achten.
Bei Flügen die Gesamtzeit beachten
Flüge sind nicht immer die beste Option zur Anreise, selbst wenn es zu
einem PDC-Turnier ins Ausland gehen sollte. Wer an der Grenze wohnt und
beispielsweise nach Belgien oder in die Niederlande reist, ist mit Auto oder
Bahn oft besser bedient. Die tatsächliche Anreisezeit beträgt nämlich selbst
bei einem kurzen Ein-Stunden-Flug meist eher sechs Stunden.
Fazit: Dart-Fans können mit der richtigen Vorbereitung bei zahlreichen PDC-Europe-Turnieren vor Ort mitfiebern
Für Fans in Europa
gilt die PDC European Championship als absolutes Highlight. Doch auch die Einzelturniere locken viele Besucher
an und überzeugen mit einer großartigen Atmosphäre. Dart-Fans sollten ihre
Route vorab gut planen, sich die notwendigen Tickets frühzeitig sichern und auf
alle weiteren Tipps bei der Reiseplanung achten.
So wird die
restliche PDC European Tour Order of Merit 2026 zum unvergesslichen Erlebnis.

Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Mentor
Pascal Michiels ist Chefredakteur von Dartsnews.de und verantwortlich für die strategische, redaktionelle und SEO-basierte Ausrichtung der Plattform. In dieser Rolle steuert er redaktionelle Standards, Themenpriorisierung und Qualitätskontrolle und arbeitet eng mit Redaktion und Management zusammen, um Reichweite, Sichtbarkeit und inhaltliche Qualität nachhaltig zu stärken.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er im Bereich Media Analysis bei Report International, wo er unter anderem für internationale Kunden wie Mercedes, BMW, Opel, Ford Europe sowie Olympiabewerbungen tätig war. Dort leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte umfangreiche Erfahrung in redaktioneller Koordination, Medienanalyse und Leistungsbewertung.
In den folgenden Jahren arbeitete Pascal als Business-IT-Coach und selbstständiger Berater, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Später wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Dartsnews.de verantwortet er heute die redaktionelle Governance der Plattform. Dazu zählen die Festlegung von Quellenstandards, die Sicherstellung von Genauigkeit und Konsistenz sowie die Koordination von Aktualisierungen und Korrekturen bei neuen, verifizierten Informationen. Neben seiner strategischen Arbeit ist er auch redaktionell tätig und unterstützt das Team bei Textstruktur, Themenwahl und Headline-Optimierung.
Darüber hinaus ist Pascal auch in die strategische Entwicklung von Radsportaktuell.de eingebunden.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







