Die Zahlen von
Players Championship 13 lassen wenig Zweifel: Das Niveau war außergewöhnlich hoch. Mit einem Average von satten 118,66 Punkten sorgte der Engländer
Andrew Gilding für die absolute Ausreißerleistung des Tages. Damit lies er seinem Gegner Joe Cullen beim 6-0 keine Chance. Es ist eine Leistung, die nicht nur auf dem Papier beeindruckt, sondern auch ein klares Signal an die Konkurrenz sendet.
Van Duijvenbode auf Platz 2
Hinter Gilding folgte Dirk van Duijvenbode mit einem Average von 109,10. Der Niederländer bestätigte damit erneut seinen Ruf als einer der scoringsstärksten Spieler des Circuits.
Sein Landsmann Jermaine Wattimena tauchte ebenfalls mehrfach in der Liste auf, was auf einen starken und vor allem konstanten Tag hindeutet. Neben Wattimena finden wir mit Richard Veenstra einen weiteren Niederländer in den Top Fünf der höchsten Averages.
Auch Chris Dobey notierte zweimal einen Average über 102 und schiebt sich damit gerade noch in die Top Fünf. Mensur Suljovic überzeugte nicht nur mit einem Halbfinale, sondern spielte im Achtelfinale beim 6-0 Sieg gegen Ritchie Edhouse einen Average von 102.48 Punkten. Knapp außerhalb der Top Fünf steht Doets mit zwei 100+ Averages. Der 28-jährige Niederländer wird darüber jedoch kaum klagen, viel wichtiger war für ihn nämlich, dass er seinen
ersten PDC-Ranglistentitel holte, indem er im Finale Luke Woodhouse mit 8:5 besiegte.
Hohes Niveau in der Breite
Was diese Ausgabe von Players Championship 13 vor allem zeigt, ist, dass die Breite an der Spitze des Darts enorm zugenommen hat. Wo früher ein oder zwei Spieler herausstachen, sehen wir nun eine ganze Gruppe, die konstant Averages über 100 spielt. Das verspricht viel für die kommenden Majors, bei denen diese Form häufig ausschlaggebend für den Erfolg ist.
Die Players Championship Serie geht heute Nachmittag bereits weiter, dann steht in Hildesheim nämlich das vierzehnte Turnier des Jahres auf dem Programm.