Gegner für Phil Taylor und Adrian Lewis bei Comeback bekannt; englisches Topduo könnte auf alte Bekannte treffen
MODUS
Phil Taylor kehrt im kommenden Monat in den Turnierdarts zurück. Der inzwischen 66-jährige Engländer, der vor zwei Jahren seinen endgültigen Rückzug aus dem Wettkampfdarts erklärt hatte, hat seine Entscheidung revidiert. „The Power“ tritt vom 23. bis zum 28. November beim internationalen Doppelturnier der MODUS Super Series in Portsmouth an. Dort bildet er erneut ein Team mit Adrian Lewis, mit dem er in der Vergangenheit viermal den World Cup of Darts gewinnen konnte.
Die Rückkehr des sechzehnfachen Weltmeisters ist eines der großen Highlights des Turniers, an dem 24 Spieler aus zwölf Ländern teilnehmen. Die Partien werden live über Pluto TV übertragen. Am Samstagabend gab der Veranstalter die letzten fünf Doppel bekannt, womit das Teilnehmerfeld komplett ist.
Taylor und Lewis gehören zu den erfolgreichsten Duos in der Geschichte des World Cup of Darts. Zwischen 2012 und 2016 gewannen die beiden Engländer gemeinsam vier Weltmeisterschaften für ihre Nationalmannschaft. Lewis, inzwischen 41 Jahre alt, wurde zudem selbst zweimal PDC-Weltmeister.
Vater und Sohn Whitlock vertreten Australien
Eines der auffälligsten Doppel des Turniers bilden Simon Whitlock und sein Sohn Mason. Der 57-jährige Australier, der inzwischen keine PDC Tour Card mehr besitzt, wird gemeinsam mit seinem 2003 geborenen Sohn das australische Trikot tragen.
Für Whitlock senior könnte das Turnier außerdem ein Wiedersehen mit Taylor am Dartboard bringen. Die beiden standen sich 2010 im Finale der PDC-WM im Alexandra Palace gegenüber. Taylor setzte sich damals mit 7:3 durch.
Mason Whitlock versucht derweil, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Der junge Australier hat sowohl in der MODUS Super Series als auch auf der PDC Development Tour bereits Neun-Darter geworfen. Sein Ziel ist es, sich in den kommenden Jahren zu einem professionellen Dartspieler zu entwickeln.

Simon Whitlock bildet ein Team mit seinem Sohn Mason Whitlock
Auch Schottland geht mit zwei bekannten Namen an den Start. John Henderson und Robert Thornton bilden das schottische Duo. Henderson, der 2021 gemeinsam mit Peter Wright den World Cup of Darts gewann, erhält damit die Chance, erneut für sein Land anzutreten.
Die Niederlande werden von Danny van Trijp und Ron Meulenkamp vertreten. Belgien schickt die Titelverteidiger Andy Baetens und Brian Raman nach Portsmouth, während Andreas Harrysson und Anton Östlund für Schweden antreten.
Außerdem sind Dänemark, Deutschland, Neuseeland, die Schweiz, die Vereinigten Staaten und Wales dabei.
„Ich trainiere jeden Tag“
Taylor fiebert seiner Rückkehr entgegen. Der Engländer betont, dass er sein Comeback ernst nimmt und sich inzwischen täglich auf das Turnier vorbereitet.
„Ich freue mich sehr darauf. Ich trainiere jeden Tag, und wenn man das komplette Teilnehmerfeld sieht, wird einem klar, dass kein einziges leichtes Spiel dabei ist“, sagte Taylor.
Der sechzehnfache Weltmeister hat großes Vertrauen in seine Zusammenarbeit mit Lewis, weiß aber, dass zahlreiche starke Gegner am Start sind.
„Adrian und ich haben eine lange gemeinsame Geschichte und wissen, wie wir als Doppel Spiele gewinnen. Aber es sind auch viele bekannte Gesichter dabei.“
Besonders die möglichen Duelle mit einigen früheren Rivalen reizen Taylor. „Ich habe im Laufe der Jahre einige großartige Partien gegen Simon Whitlock und Robert Thornton gespielt. Es wird schön, sie wieder auf der anderen Seite des Dartboards zu sehen.“
Gleichzeitig freut sich „The Power“ auf Duelle mit Spielern, gegen die er noch nie zuvor gespielt hat. „Es gibt auch viele Spieler, gegen die ich noch nie angetreten bin. Das macht es nur noch interessanter.“
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Taylor und Lewis starten am 26. November
Taylor und Lewis beginnen ihr Turnier am Donnerstag, dem 26. November, in Gruppe C. Dort treffen sie auf Dänemark, die Schweiz und drei Doppel, die sich über Gruppe A qualifizieren.
Die englische Dartslegende betont, dass ihn vor allem die Möglichkeit überzeugt hat, erneut mit seinem früheren Teamkollegen zu spielen und dafür seine Karrierepause vorübergehend zu unterbrechen.
„Ich feiere mein Comeback, weil es niemanden gibt, mit dem ich lieber ein Doppel bilden würde als Adrian.“

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










