Darts WM 2027: Welche Deutschen sind dabei? Klose feiert Debüt, Wenig und Schmidt hoffen auf ihr Ticket
PDC
Am 11. Dezember beginnt im Alexandra Palace die Darts WM 2027. Aus deutscher Sicht zeichnet sich erneut ein großes Aufgebot ab. Daniel Klose hat sein Ticket bereits über die Challenge Tour gelöst. Martin Schindler, Niko Springer, Ricardo Pietreczko, Gabriel Clemens und Max Hopp können ebenfalls für London planen. Lukas Wenig liegt im Qualifikationsrennen auf Kurs.
Weitere deutsche Startplätze sind möglich. Besonders Jan Schmidt darf sich Hoffnungen machen. Dazu bietet die PDC Europe Super League im November eine weitere Gelegenheit, sich die Teilnahme am wichtigsten Turnier des Jahres zu sichern.
So funktioniert die Qualifikation für die Darts WM
Insgesamt nehmen erneut 128 Spieler an der Darts WM teil. Die besten 40 der PDC Order of Merit zum Qualifikationsschluss erhalten einen Startplatz. Hinzu kommen die 40 bestplatzierten Spieler der Pro Tour Order of Merit, die nicht bereits über die Weltrangliste qualifiziert sind.
Die übrigen 48 Plätze gehen an Teilnehmer verschiedener internationaler Qualifikationswege. Der Stichtag für die beiden großen Ranglisten ist der 29. November. Die hier verwendete Übersicht berücksichtigt die Ergebnisse bis einschließlich Players Championship 32.
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Schindler, Springer und Pietreczko stehen unter den Top 40
Martin Schindler führt das deutsche Aufgebot in der WM-Rangliste an. „The Wall“ belegt mit 455.750 Pfund Platz 20. Damit besitzt er innerhalb des deutschen Trios die beste Ausgangslage.
Niko Springer folgt mit 253.750 Pfund auf Rang 33. Ricardo Pietreczko steht mit 223.000 Pfund auf Position 35. Alle drei befinden sich damit auf einem direkten Qualifikationsplatz über die Weltrangliste.
Für Schindler geht es bis zum Stichtag auch darum, seine Position im Teilnehmerfeld zu stärken. Springer und Pietreczko wollen sich ebenfalls mit guten Ergebnissen Selbstvertrauen für London holen. Gerade Pietreczkos jüngster Viertelfinaleinzug in Den Bosch war dafür ein positiver Schritt.
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Clemens und Hopp nehmen den Weg über die Pro Tour
Gabriel Clemens und Max Hopp stehen außerhalb der Top 40 der WM-Weltrangliste. Ihre Qualifikation führt deshalb über die Pro Tour. Dort werden die Spieler gestrichen, die ihr Ticket bereits über die PDC Order of Merit erhalten.
Clemens kommt in dieser Rangliste auf 56.000 Pfund, Hopp auf 54.750 Pfund. Beide liegen damit deutlich günstiger als jene Spieler, die unmittelbar um die letzten Plätze kämpfen. Auch Lukas Wenig befindet sich mit 35.750 Pfund innerhalb der vorläufigen Qualifikationsplätze.
Für Wenig bleibt die Schlussphase dennoch wichtig. Während Clemens und Hopp bereits für die Weltmeisterschaft planen können, muss er seine Position gegen die Konkurrenz verteidigen. Jedes zusätzliche Preisgeld kann dabei helfen, den Vorsprung auf die Verfolger auszubauen.
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Daniel Klose feiert sein WM-Debüt
Für Daniel Klose ist der große Traum bereits wahr geworden. Der Ansbacher qualifizierte sich über die Challenge Tour erstmals für die Darts WM. Nach mehreren knapp verpassten Anläufen darf er damit erstmals im Alexandra Palace antreten.
Klose beendete die Challenge-Tour-Saison auf Rang vier. Weil Ranglistensieger Joe Hunt bereits über die Pro Tour abgesichert ist, reichte diese Position für einen WM-Startplatz.
Die Entscheidung fiel ausgerechnet im direkten Duell mit seinem letzten Verfolger Archie Self. Klose lag bereits mit 1:4 zurück, kämpfte sich aber wieder heran. Im Entscheidungsleg überstand er drei Matchdarts und machte auf der Doppel-16 seine Qualifikation perfekt.
Damit belohnte sich Klose für eine Saison, in der er auf der Challenge Tour zwei Titel gewann. Nach dem Verlust seiner Tour Card und der verpassten Rückkehr bei der Q-School führte ihn dieser Weg nun erstmals zur Weltmeisterschaft.
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Jan Schmidt hofft auf das nächste Kapitel seines WM-Märchens
Auch Jan Schmidt besitzt eine aussichtsreiche Chance auf sein Debüt bei der Darts WM. Der Deutsche steht im Finale der Jugend-Weltmeisterschaft und trifft dort auf Cam Crabtree. Mit einem Sieg würde er sich sein Ticket selbst sichern.
Doch Schmidt könnte bereits vor dem Endspiel Gewissheit bekommen. Nach seiner im Checkout-Podcast geschilderten Auskunft wäre er auch als Finalverlierer qualifiziert, falls Crabtree zusätzlich einen WM-Platz über die Pro Tour erreicht.
Der Engländer hat bereits einen Startplatz über die Development Tour. Schafft er die Qualifikation über die Pro Tour, würde sich die Vergabe der weiteren Tickets entsprechend verschieben. Für Schmidt hätte das eine besondere Bedeutung: Er könnte sein Jugend-WM-Finale ohne den zusätzlichen Druck der noch offenen WM-Qualifikation bestreiten.
Entschieden ist dieses Szenario allerdings noch nicht. Zunächst muss Crabtree den erforderlichen Sprung im Pro-Tour-Rennen schaffen. Schmidt bleibt damit vorerst sowohl möglicher Nutznießer als auch direkter Gegner des Engländers.
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Super League eröffnet weiteren Deutschen die WM-Chance
Eine weitere Möglichkeit bietet die PDC Europe Super League. Vom 10. bis 13. November kämpfen in der Halle 39 in Hildesheim 24 Spieler aus dem deutschsprachigen Raum um einen Startplatz für die Darts WM.
Das Teilnehmerfeld setzt sich aus Qualifikanten der Next Gen und des Programms PDC Europe Start zusammen. Für Spieler, die auf den großen PDC-Ranglisten keine ausreichende Position erreicht haben, eröffnet sich damit ein eigener Weg nach London.
Zu den deutschen Namen im Super-League-Feld gehören unter anderem Paul Krohne, Mika Donnevert, Liam Maendl-Lawrance, Lenny Schlüter und Dragutin Horvat. Auch Schmidt steht auf der Teilnehmerliste, sofern er sein WM-Ticket nicht bereits vorher sicher hat.
Ein zusätzlicher deutscher WM-Teilnehmer ist über diesen Weg allerdings nicht garantiert. Auch Spieler aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein können sich qualifizieren. Nur der Sieger löst das begehrte Ticket für den Alexandra Palace.
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Die deutschen WM-Hoffnungen im Überblick
| Spieler | Qualifikationsweg | Aktuelle Situation |
| Martin Schindler | PDC Order of Merit | Rang 20 im WM-Rennen |
| Niko Springer | PDC Order of Merit | Rang 33 im WM-Rennen |
| Ricardo Pietreczko | PDC Order of Merit | Rang 35 im WM-Rennen |
| Gabriel Clemens | Pro Tour Order of Merit | Kann für die Darts WM planen |
| Max Hopp | Pro Tour Order of Merit | Kann für die Darts WM planen |
| Daniel Klose | Challenge Tour | Bereits qualifiziert |
| Lukas Wenig | Pro Tour Order of Merit | Auf vorläufigem Qualifikationsplatz |
| Jan Schmidt | Jugend-Weltmeisterschaft; gegebenenfalls Super League | Weitere aussichtsreiche Chancen |
Top 40 der PDC Order of Merit
Quelle: dartsrankings.com
| Rang | Name | Preisgeld |
| 1 | Luke Littler | 2932.5 |
| 2 | Gian van Veen | 1036.25 |
| 3 | Luke Humphries | 918.5 |
| 4 | Gerwyn Price | 835.5 |
| 5 | Jonny Clayton | 722 |
| 6 | Ross Smith | 679 |
| 7 | James Wade | 660 |
| 8 | Nathan Aspinall | 594 |
| 9 | Josh Rock | 593 |
| 10 | Wessel Nijman | 585.75 |
| 11 | Michael van Gerwen | 583 |
| 12 | Stephen Bunting | 582.5 |
| 13 | Danny Noppert | 566 |
| 14 | Ryan Searle | 563.75 |
| 15 | Chris Dobey | 553.5 |
| 16 | Luke Woodhouse | 512 |
| 17 | Gary Anderson | 507.75 |
| 18 | Krzysztof Ratajski | 495.25 |
| 19 | Jermaine Wattimena | 474 |
| 20 | Martin Schindler | 455.75 |
| 21 | Damon Heta | 419.5 |
| 22 | Kevin Doets | 405.75 |
| 23 | Dirk van Duijvenbode | 394.75 |
| 24 | Rob Cross | 378 |
| 25 | Ryan Joyce | 363.25 |
| 26 | Cameron Menzies | 362 |
| 27 | Andrew Gilding | 349.5 |
| 28 | Niels Zonneveld | 325.25 |
| 29 | William O'Connor | 288.25 |
| 30 | Dave Chisnall | 280.25 |
| 31 | Daryl Gurney | 279.5 |
| 32 | Joe Cullen | 273.25 |
| 33 | Niko Springer | 253.75 |
| 34 | Mike De Decker | 224.25 |
| 35 | Ricardo Pietreczko | 223 |
| 36 | Peter Wright | 220 |
| 37 | Michael Smith | 211 |
| 38 | Karel Sedlacek | 201.25 |
| 39 | Justin Hood | 198.5 |
| 40 | Callan Rydz | 193.25 |
Neben den Top 40 der Weltrangliste können sich auch die 40 bestplatzierten Spieler der Pro Tour Order of Merit für die Darts-WM qualifizieren. Dabei handelt es sich um Spieler, die sich nicht bereits über die Weltrangliste direkt ein Ticket für die Weltmeisterschaft gesichert haben. Auch in diesem Ranking finden sich einige bemerkenswerte Namen, allen voran Cristo Reyes.
Der Spanier führt die Pro Tour Order of Merit an – eine bemerkenswerte Leistung. Reyes erhielt erst in diesem Jahr nach mehrjähriger Abwesenheit seine PDC Tour Card zurück. Seine Rückkehr nutzte er jedoch hervorragend und etablierte sich sofort wieder unter den besten Spielern der Tour.
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Auch Beau Greaves verdient besondere Erwähnung. Die Engländerin ist derzeit die einzige Spielerin mit einer PDC Tour Card und beeindruckt im Feld der männlichen Profis. In diesem Jahr gewann Greaves sogar bereits ein Players Championship. Mit Rang vier in der Pro Tour Order of Merit krönt sie eine herausragend starke Saison. Damit unterstreicht sie erneut, dass sie sich auf höchstem PDC-Niveau mit den etablierten Namen messen kann.
Auch für die Niederlande ist die Pro Tour Order of Merit besonders interessant. Neben den acht Landsleuten, die sich über die Weltrangliste qualifiziert haben, stehen mit Maik Kuivenhoven, Richard Veenstra, Christian Kist, Jimmy van Schie, Alexander Merkx, Wesley Plaisier und Raymond van Barneveld sieben weitere Niederländer unter den Top 40.

Raymond van Barneveld muss noch einmal alles geben, um sich für die WM zu qualifizieren
Noch ist jedoch nicht jeder sicher dabei. Besonders für Wesley Plaisier und Raymond van Barneveld werden die kommenden Wochen entscheidend. Plaisier steht derzeit auf Rang 39, während Van Barneveld Rang 40 belegt. Beide Niederländer liegen damit knapp innerhalb der Qualifikationsgrenze und müssen bei den verbleibenden Turnieren noch wichtiges Preisgeld sammeln, um ihr WM-Ticket abzusichern.
Neben Mike De Decker stehen auch Kim Huybrechts und Mario Vandenbogaerde derzeit auf der Teilnehmerliste. Huybrechts spielte eine besonders konstante Saison und belegt in der Pro Tour Order of Merit sogar Rang drei. Vandenbogaerde sicherte sich eine gute Ausgangslage, als er Anfang des Jahres das Finale eines Players Championship erreichte. Damit dürfte Belgien beim wichtigsten Turnier des Dartsjahres erneut mit mehreren aussichtsreichen Spielern antreten.
Top 40 der Pro Tour Order of Merit
| Rang | Name | Preisgeld |
| 1 | Cristo Reyes | 101.25 |
| 2 | Sebastian Bialecki | 91.5 |
| 3 | Kim Huybrechts | 83.75 |
| 4 | Beau Greaves | 77.5 |
| 5 | Jeffrey de Graaf | 76.25 |
| 6 | Maik Kuivenhoven | 70.25 |
| 7 | Richard Veenstra | 62.5 |
| 8 | Charlie Manby | 61.5 |
| 9 | Mickey Mansell | 59.5 |
| 10 | Tom Bissell | 58 |
| 11 | Tom Sykes | 57.25 |
| 12 | Brendan Dolan | 56 |
| 13 | Gabriel Clemens | 56 |
| 14 | Keane Barry | 55.25 |
| 15 | Mensur Suljovic | 55.25 |
| 16 | Max Hopp | 54.75 |
| 17 | Rob Owen | 54 |
| 18 | Bradley Brooks | 51 |
| 19 | James Hurrell | 50 |
| 20 | Connor Scutt | 48.5 |
| 21 | Madars Razma | 46.25 |
| 22 | Joe Hunt | 46 |
| 23 | Alan Soutar | 44.25 |
| 24 | Darius Labanauskas | 43 |
| 25 | Ritchie Edhouse | 42.5 |
| 26 | Scott Williams | 41.25 |
| 27 | Christian Kist | 41 |
| 28 | Darryl Pilgrim | 40.25 |
| 29 | Mario Vandenbogaerde | 39.5 |
| 30 | Tommy Morris | 39.25 |
| 31 | Jimmy van Schie | 38.75 |
| 32 | Ian White | 37.25 |
| 33 | Jim Long | 36.25 |
| 34 | Lukas Wenig | 35.75 |
| 35 | Alexander Merkx | 33.75 |
| 36 | Adam Gawlas | 33 |
| 37 | David Sharp | 32.5 |
| 38 | Owen Bates | 32 |
| 39 | Wesley Plaisier | 31.75 |
| 40 | Raymond van Barneveld | 31.75 |
England stellt weiterhin die meisten Teilnehmer, auch zahlreiche Deutsche bei der WM
England bleibt auch mit Blick auf die bevorstehende Darts-WM der wichtigste Lieferant von Teilnehmern. Zwar darf der Alexandra Palace erneut ein internationales Feld begrüßen, doch der Abstand zu den anderen Ländern ist beträchtlich. Derzeit haben sich nicht weniger als 37 englische Dartspieler einen Platz beim größten Dartturnier der Welt gesichert. Damit ist England mit deutlichem Vorsprung die am stärksten vertretene Nation der Weltmeisterschaft.
Ein großer Teil der englischen Delegation hat sich über die Weltrangliste und die Pro Tour Order of Merit qualifiziert. Insgesamt finden sich 30 englische Spieler in den Top 40 der beiden Ranglisten.
Neben diesen 30 Spielern haben sich sieben weitere Engländer über andere Qualifikationswege ihre Teilnahme gesichert. Dazu gehören Cam Crabtree, Archie Self, Beau Greaves, Fallon Sherrock, Lisa Ashton, Gemma Hayter und Carl Wilson. Sie lösten ihr WM-Ticket auf anderem Weg, sorgen zusammen aber dafür, dass die englische Delegation derzeit 37 Spieler umfasst.
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| Weltrangliste | Pro Tour Order of Merit |
| 1. Luke Littler | 4. Beau Greaves |
| 3. Luke Humphries | 8. Charlie Manby |
| 6. Ross Smith | 10. Tom Bissell |
| 7. James Wade | 11. Tom Sykes |
| 8. Nathan Aspinall | 17. Rob Owen |
| 14. Ryan Searle | 18. Bradley Brooks |
| 15. Chris Dobey | 19. James Hurrell |
| 16. Luke Woodhouse | 20. Connor Scutt |
| 24. Rob Cross | 22. Joe Hunt |
| 25. Ryan Joyce | 25. Ritchie Edhouse |
| 27. Andrew Gilding | 26. Scott Williams |
| 30. Dave Chisnall | 28. Darryl Piglrim |
| 32. Joe Cullen | 30. Tommy Morris |
| 37. Michael Smith | 31. Ian White |
| 40. Callan Rydz | 38. Owen Bates |
Auch Deutschland darf bei der Darts-WM traditionell mit großem Interesse rechnen. Die deutschen Dartsfans strömen jedes Jahr in großer Zahl in den Alexandra Palace und können auch diesmal wieder zahlreiche Landsleute anfeuern.
Derzeit stehen bereits sieben deutsche Dartspieler als WM-Teilnehmer fest. Drei von ihnen sicherten sich ihren Platz über die Top 40 der Weltrangliste. Zudem stehen drei weitere Deutsche in den Top 40 der Pro Tour Order of Merit und haben sich damit ebenfalls ein direktes Ticket für den Alexandra Palace gesichert.
Ein bemerkenswerter Name im deutschen Aufgebot ist Daniel Klose. Er belegte auf der Challenge Tour Rang vier und darf sich deshalb ebenfalls auf seinen Auftritt bei der Weltmeisterschaft freuen.
Dabei könnte es noch nicht bleiben. Deutschland erhält eine weitere Möglichkeit, einen Spieler nach London zu schicken. Auch der Sieger der German Super League erhält einen Startplatz bei der WM. Das deutsche Aufgebot könnte also noch weiter anwachsen.
| Weltrangliste | Pro Tour Order of Merit |
| 20. Martin Schindler | 13. Gabriel Clemens |
| 33. Niko Springer | 16. Max Hopp |
| 35. Ricardo Pietreczko | 34. Lukas Wenig |
Die internationalen Qualifikanten
Neben den Spielern, die sich direkt über die Weltrangliste und die Pro Tour Order of Merit qualifizieren, werden 48 weitere Startplätze bei internationalen Qualifikationsturnieren vergeben. Ein großer Teil dieser Tickets ist bereits vergeben, doch in den kommenden Wochen stehen noch mehrere Qualifikationsturniere an. Die Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes kann sich daher noch deutlich verändern.
Für die Niederlande kamen bereits zwei weitere WM-Teilnehmer hinzu. Jurjen van der Velde und Jamai van den Herik qualifizierten sich beide über die Development Tour. Damit steigt die vorläufige Zahl der niederländischen Teilnehmer auf 17. Nach England stellt die Niederlande somit die größte Delegation im Alexandra Palace.
Diese Zahl könnte in den kommenden Wochen noch weiter steigen. Am 14. November steht das Qualifikationsturnier für belgische und niederländische Spieler an. Dort erhalten Dartspieler aus beiden Ländern eine weitere Chance auf ein WM-Ticket. Auch der Tour Card Holder Qualifier bietet noch Möglichkeiten. Bei diesem Turnier können sich Niederländer und Belgier ebenfalls noch für das jährliche Darts-Highlight qualifizieren.
Auch bei den Frauen ist das Teilnehmerfeld inzwischen klarer. In diesem Jahr werden fünf Frauen bei der WM antreten. Beau Greaves, Lisa Ashton, Gemma Hayter und Fallon Sherrock hatten ihre Teilnahme bereits zuvor sicher. Vicky Pruim vervollständigt das Quintett.
Für Pruim ist es ein besonderer Moment, denn die gebürtige Belgierin wird ihr Debüt auf der Bühne des Alexandra Palace geben. Sie tritt inzwischen unter schwedischer Flagge an und hat sich damit ebenfalls einen Platz unter den besten Dartspielerinnen der Welt gesichert.
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| Turnier | Datum | Platzierung | Qualifikant |
| PDC World Youth Championship | 29. November | Sieger | |
| PDC Development Tour | 20. Februar – 4. Oktober | Zweiter Platz | Jurjen van der Velde (NED) |
| Dritter Platz | Cam Crabtree (ENG) | ||
| Vierter Platz | Jamai van den Herik (NED) | ||
| PDC Challenge Tour | 16. Januar – 27. September | Zweiter Platz | Derek Coulson (WAL) |
| Vierter Platz | Daniel Klose (DUI) | ||
| Fünfter Platz | Archie Self (ENG) | ||
| Women's World Matchplay | 26. Juli | Sieger | Beau Greaves (ENG) |
| PDC Women's Series | 7. Februar – 11. Oktober | Zweiter Platz | Lisa Ashton (ENG) |
| Dritter Platz | Fallon Sherrock (ENG) | ||
| Vierter Platz | Gemma Hayter (ENG) | ||
| Fünfter Platz | Vicky Pruim (ZWE) | ||
| Steel Tour Japan | 5. Mai – 23. September | Sieger | Motomu Sakai (JAP) |
| PDC China Championship | 2. November | Sieger | (CHN) |
| IDC Indian Qualifier | 2.–4. Oktober | Sieger | Nitin Kumar (IND) |
| PDC Asian Championship | 14. September | Sieger | Paolo Nebrida (PHI) |
| Finalist | Kam Weng Cheng (MAC) | ||
| PDC Asian Tour | 24. Januar – 13. September | Sieger | Ryuta Arihara (JAP) |
| Christian Perez (PHI) | Dritter Platz | Christian Perez (PHI) | |
| Haruki Muramatsu (JPN) | Vierter Platz | Haruki Muramatsu (JAP) | |
| Lok Yin Lee (HKG) | Fünfter Platz | Lok Yin Lee (HKG) | |
| Siebter Platz | Man Lok Leung (HKG) | ||
| PDCE Netherlands & Belgium Qualifier | 14. November | Sieger | |
| PDCE Mediterranean Qualifier | 6.–8. November | Sieger | |
| PDCE South-East Europe Qualifier | 28. November | Sieger | |
| PDCE Czechia Qualifier | 29. November | Sieger | (CZE) |
| PDO Polish Qualifier | 13. November | Sieger | (POL) |
| PDCE DACH Super League | 10.–13. November | Sieger | |
| Hungarian Super League | 7. März – 31. Oktober | Sieger | (HUN) |
| PDC UK&IRE TCH & AM Qualifier | 28. September | Sieger | Carl Wilson (ENG) |
| PDC North American Championship | 26. Juni | Sieger | Adam Sevada (USA) |
| CDC Continental Cup | 6.–7. November | Sieger | |
| CDC Cross-Border Challenge | 17.–18. April | Sieger | David Cameron (CAN) |
| CDC Pro Tour | 8. Mai – 18. Oktober | Bestplatzierter Amerikaner | Fred Krueger (USA) |
| Bestplatzierter Kanadier | Brayden Hall (CAN) | ||
| CDLC Tour | 23. April – 26. Juli | Sieger | Jesús Salate (ARG) |
| PDC Nordic & Baltic Championship | 6.–8. November | Sieger | |
| PDCNB Pro Tour | 7. Februar – 27. September | Sieger | Daniel Larsson (ZWE) |
| Zweiter Platz | Cor Dekker (NOO) | ||
| ANZ Premier League | 26. September – 31. Oktober | Sieger | Raymond Smith (AUS) |
| ADA Tour | 20. Februar – 13. September | Sieger | Brody Klinge (AUS) |
| DPNZ Pro Tour | 14. Februar – 6. September | Sieger | Ben Robb (NZL) |
| Trans-Tasman Championship | 30. August | Sieger | Mal Cuming (AUS) |
| African Darts Group – Northern Africa Qualifier | 20. September | Sieger | David Munyua (KEN) |
| African Darts Group – Southern Africa Qualifier | 1. November | Sieger | |
| PDC Tour Card Holder Qualifier | 30. November | 1 | |
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| 4 |
Van den Bergh, Evans und weitere bekannte Namen fehlen vorerst
Obwohl sich bereits zahlreiche Spieler einen Platz bei der Darts-WM gesichert haben, müssen viele bekannte Namen vorerst um ihre Teilnahme bangen. Unter den Top 64 der Weltrangliste gibt es derzeit sogar zwei auffällige Abwesende. Sie drohen, das jährliche Dartsfest im Alexandra Palace zu verpassen.
Einer von ihnen ist Ricky Evans. Der Engländer belegt derzeit Rang 48 der Weltrangliste und ist ein vertrautes Gesicht bei der WM. Evans ist für seinen extrem schnellen Wurfstil und seine auffälligen, farbenfrohen Outfits bekannt. In der Vergangenheit erreichte er im Alexandra Palace bereits siebenmal das Achtelfinale. Seine Teilnahme an der kommenden Ausgabe ist jedoch noch nicht gesichert.
Noch bemerkenswerter ist die Situation von Dimitri Van den Bergh. Der zweimalige Major-Sieger aus Belgien erlebt eine besonders schwierige Saison und droht sogar, seine PDC Tour Card zu verlieren. Seine Chancen, sich noch für die WM zu qualifizieren, sind begrenzt. Die einzige verbleibende Möglichkeit ist der Tour Card Holder Qualifier, bei dem er sich ein Ticket für den Alexandra Palace sichern muss.
Auch außerhalb der Top 64 fehlen mehrere bekannte Namen vorerst auf der Teilnehmerliste. Unter anderem drohen Nick Kenny, Martin Lukeman, Thibault Tricole, Ryan Meikle, Jeffrey de Zwaan und Mervyn King die WM zu verpassen. Diese Spieler standen in der Vergangenheit bereits mehrfach auf der größten Bühne des Dartsports.
Selbst die Dartslegende Paul Lim wird in diesem Jahr nicht dabei sein. Der mittlerweile 72-jährige Singapurer, bekannt als „The Singapore Slinger“, konnte sich nicht über die Asian Tour qualifizieren. Damit droht einer der ikonischsten Namen des Dartsports bei der kommenden WM zu fehlen.

Dimitri Van den Bergh wird bei der diesjährigen WM wahrscheinlich nicht antreten
Fazit
Zahlreiche Spieler haben sich bereits ihre Teilnahme an der Darts-WM gesichert, doch der Kampf um die verbleibenden Tickets ist noch in vollem Gange. Für einen Teil des Teilnehmerfeldes hat die Vorbereitung auf das jährliche Darts-Highlight im Alexandra Palace bereits begonnen. Diese Spieler können dem Turnier gelassen entgegenblicken, während für andere eine besonders spannende Zeit anbricht.
Die kommenden Wochen werden daher entscheidend. Jedes Spiel kann den Unterschied zwischen einem Platz auf der größten Bühne des Dartsports und einem Winter ohne WM-Teilnahme ausmachen. Überraschungen bei den letzten Qualifikationsturnieren könnten zudem dafür sorgen, dass auch weniger bekannte Namen noch auf sich aufmerksam machen.
Für manche Spieler heißt es also bereits, die Koffer für die Reise nach London zu packen. Andere müssen weiter um ihren WM-Traum kämpfen.

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026












