Drei Debütanten lösen WM-Ticket: Borbely, van Staden und Wen fahren zur Darts WM 2027 nach London
PDC
Andras Borbely, Rudie van Staden und Lihao Wen haben sich ihre Startplätze für die PDC Darts WM 2027 gesichert. Bei drei internationalen Qualifikationsturnieren am vergangenen Wochenende löste das Trio das begehrte Ticket für die WM, die im Dezember im Londoner Alexandra Palace beginnt.
Für alle drei Spieler wird es der erste Auftritt beim größten Darts-Turnier der Welt. Während sich Borbely über die Hungarian Super League qualifizierte, sicherten sich van Staden und Wen ihre Teilnahme bei den entsprechenden Qualifikationsturnieren in Südafrika und China.
Ungarisches Nachwuchstalent Borbely dominiert entscheidende Turnierphase
Mit gerade einmal 21 Jahren steht Andras Borbely vor seinem Debüt auf der großen WM-Bühne. Der Ungar krönte sich zum Sieger der Hungarian Super League und belohnte sich damit mit einem Startplatz bei der Weltmeisterschaft.

Andras Borbely sichert sich mit dem Gewinn der Hungarian Super League erstmals einen Startplatz bei der Darts-Weltmeisterschaft im Alexandra Palace.
Dabei hatte Borbely die Rangliste zunächst nur auf dem vierten Platz abgeschlossen. In der entscheidenden Turnierphase war der junge Ungar jedoch nicht mehr aufzuhalten: In der Endrunde der besten acht Spieler gab er keinen einzigen Satz ab und unterstrich damit eindrucksvoll seine Ambitionen auf das begehrte WM-Ticket.
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Auch Rudie van Staden darf sich im kommenden Dezember erstmals im Alexandra Palace präsentieren. Der Südafrikaner setzte sich beim Qualifikationsturnier der African Darts Group durch, bei dem Spieler aus dem südlichen Afrika um einen Startplatz bei der Weltmeisterschaft kämpften.
Auf seinem Weg zum Turniersieg schaltete van Staden unter anderem den topgesetzten Johan Geldenhuys aus. Im anschließenden Finale ließ er Cameron Carolissen beim deutlichen 8:3-Erfolg keine Chance und machte damit seine erste WM-Teilnahme perfekt.
China Championship: Wen beendet Siegesserie von Zong
Das dritte WM-Ticket des Wochenendes sicherte sich Lihao Wen. Der 43-jährige Chinese triumphierte bei der China Championship und darf damit ebenfalls erstmals bei der Darts-Weltmeisterschaft in London antreten.
Wen ist erst der zweite Spieler überhaupt, der sich in die Siegerliste der China Championship eintragen konnte. Im Endspiel traf er auf Xiaochen Zong, der den Wettbewerb zuvor zweimal in Folge gewonnen hatte. Doch Wen ließ dem bisherigen Seriensieger keine Chance, entschied das Finale ohne einen einzigen Satzverlust für sich und sicherte sich damit sein Debüt im Alexandra Palace.
Mit den erfolgreichen Qualifikationen von Borbely, van Staden und Wen nimmt das Teilnehmerfeld der Darts WM 2027 immer konkretere Formen an. Insgesamt sind noch 13 internationale Startplätze für das prestigeträchtige Turnier zu vergeben.
Entsprechend stehen in den kommenden Wochen weitere richtungsweisende Qualifikationsentscheidungen auf dem Programm. Bereits am Sonntag, dem 8. November, werden drei zusätzliche WM-Tickets vergeben. Beim CDC Continental Cup, der PDC Nordic & Baltic Championship und dem Mittelmeer-Qualifikationsturnier kämpfen die Teilnehmer jeweils um einen Platz im Alexandra Palace. Die drei Turniersieger dürfen sich anschließend ebenfalls auf die große WM-Bühne freuen, wenn im Dezember in London der Kampf um den Weltmeistertitel beginnt.

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







