
Max Hopp hat Anfang des Jahres sein Comeback auf der PDC Pro Tour gefeiert. Nach drei Jahren ohne Tourkarte ist die frühere deutsche Nummer eins zurück im Geschäft. Der erste deutsche PDC-Turniersieger hat seine Form Schritt für Schritt verbessert und steht aktuell klar auf WM-Kurs. Damit knüpft er an alte Zeiten an, als er für viele junge Spieler in Deutschland ein Vorbild war.
In einem Interview mit der BILD beschrieb Hopp, wie gut sich die Rückkehr anfühlt. „Es ist einfach schön, zurück zu sein und wieder ein paar 100+-Averages zu spielen. Es macht einfach mega Spaß und es haben sich auch alle Jungs gefreut, mich wieder auf der Tour zu sehen“, sagte er. Nach Jahren der Rückschläge sei es für ihn ein besonderer Moment, wieder Teil der großen Bühne zu sein.
Auf die Frage nach seinem Erfolgsgeheimnis nannte Hopp vor allem sein Selbstvertrauen. „Auf jeden Fall das innere Vertrauen. Es war bei mir ein großes Thema, dass ich damals einer der ersten Darts-Profis überhaupt in Deutschland war. Das junge Talent. Ich wurde in letzter Zeit auch sehr häufig mit Mario Götze verglichen – als einer, der dem Sport sehr gutgetan hat und dann auf einmal so ein bisschen verschwunden ist.“ Dieser Vergleich zeigt, wie sehr Hopp noch immer als Pionier des deutschen Darts wahrgenommen wird.
Ein großes Ziel hat der Hesse dabei klar vor Augen: die Rückkehr in den Alexandra Palace. „Die Rückkehr in den Ally Pally würde mir enorm viel bedeuten. Für mich selbst einfach. Ich stand schon acht Mal im Ally Pally, aber das ist halt der Ort, die Weltmeisterschaft. Es wird immer größer, es ist tatsächlich dieses Jahr auch eine Rekord-WM in allen Belangen. Es werden immer mehr deutsche Spieler auch hier hochkommen und ich möchte halt einfach einer davon sein.“
Hopp macht keinen Hehl daraus, wie sehr ihn der Gedanke an eine WM-Teilnahme antreibt. „Es juckt einfach in den Fingern, da wieder hinzukommen und es gäbe nichts Schöneres. Es wäre quasi ‘The Return of the Max’ – und das fühle ich auch wirklich.“ Damit hat Hopp seine Botschaft klar gesetzt: Er will nicht nur zurück, er will beweisen, dass er wieder ein fester Bestandteil der Weltspitze werden kann.
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









