Trinidad und Tobago steht vor einer Premiere: Das karibische Team wird im Sommer erstmals beim
World Cup of Darts in Frankfurt antreten. Möglich machte das ein dominanter Auftritt beim Qualifikationsturnier für Lateinamerika und die Karibik, bei dem sich das Duo Joshua Balfour und James Walklin eindrucksvoll durchsetzte.
Im Finale ließen Balfour und Walklin keinen Zweifel an ihrer Klasse und bezwangen die Bahamas mit Rashad Sweeting und Lorenzo Deveaux deutlich mit 10:1. Trinidad und Tobago krönt damit eine starke Turnierleistung und sichert sich verdient das Ticket für die große Bühne.
Dominanz von Beginn an
Schon in Panama-Stadt zeigte das Team, dass es zu den Topfavoriten gehört. Walklin überzeugte im Endspiel vor allem auf die Doppel und glänzte mit starken Finishes, darunter 128, 96, 68 und 66 Punkte. Mit dieser Präzision führte er sein Land zum größten Erfolg in der nationalen Darts-Geschichte.
Der Weg ins Finale verlief nahezu makellos. In der Gruppenphase blieb das Duo ohne Probleme und sicherte sich drei klare Siege. Auch im Achtelfinale gegen Brasilien ließen Balfour und Walklin nichts anbrennen und fertigten Roberto Wentz und Claudio Domingues mit 5:0 ab.
Im Viertelfinale wartete mit Argentinien dann der erste echte Härtetest. Gegen die Titelverteidiger geriet Trinidad und Tobago unter Druck und überstand sogar einen Matchdart. In der entscheidenden Phase behielt das Team jedoch die Nerven und setzte sich gegen Jesus Salate und Victor Guillin durch.
Auch im Halbfinale bewiesen Balfour und Walklin ihre Stärke in engen Situationen. Gegen Chile entschieden sie die Partie in der Schlussphase für sich und zogen verdient ins Endspiel ein.
Neben Trinidad und Tobago sicherten sich auch Finnland und Dänemark ihre Teilnahme am
World Cup of Darts. Finnland setzt auf Jani Haavisto und Jonas Masalin, während Dänemark mit Andreas Toft Jørgensen und Jonas Graversen antritt.
Der World Cup of Darts findet vom 11. bis 14. Juni in der Eissporthalle Frankfurt statt. Titelverteidiger Nordirland geht erneut ins Rennen, während Topnationen wie England, die Niederlande und Wales zum Favoritenkreis zählen. Mit einem Preisgeld von 500.000 Pfund erreicht das Turnier zudem eine neue Dimension und verspricht hochklassigen Sport auf internationaler Bühne.