Vintage-Van Gerwen gewinnt seinen 17. World Series Titel bei den Bahrain Darts Masters im niederländischen Finale gegen Gian van Veen
PDCMichael van Gerwen hat sich bei den Bahrain Darts Masters 2026 den Titel gesichert und damit seinen rekorderweiternden 17. Triumph auf der World Series of Darts Tour eingefahren. Der Weltranglistenvierte setzte sich im rein niederländischen Endspiel mit 8:6 gegen Gian van Veen durch und feierte damit zugleich seinen ersten Turniersieg seit den World Series of Darts Finals 2025.
Der Finaltag in Sakhir bot vom ersten Viertelfinale an ein hohes Niveau mit Averages jenseits der 100 Punkte, zahlreichen Highfinishes und einer starken Leistung der Niederländer. Neben Van Gerwen setzte vor allem Gian van Veen mit zwei klaren Siegen und seinem erneuten Finaleinzug ein dickes Ausrufezeichen zu Beginn der World Series-Saison 2026.
Van Gerwen dominiert K.o.-Phase
Van Gerwen musste zum Auftakt des Abends direkt den Titelverteidiger ausschalten und lieferte sich mit Stephen Bunting ein enges Viertelfinale auf hohem Niveau. Beim 6:4-Erfolg sprach vor allem die Doppelquote für den dreifachen Weltmeister, der 6 von 12 Versuchen nutzte, während Bunting nur 4 von 20 Checkdarts verwandelte. Das 80er Checkout als höchstes Finish reichte, weil der Niederländer die Schlüsselmomente ab der Mitte der Partie dominierte.
Michael van Gerwen sichert sich den Turniersieg bei den Bahrain Darts Masters 2026
Im Halbfinale gegen Gerwyn Price legte „Mighty Mike“ noch einmal zu und ließ seinem langjährigen Rivalen beim 7:2 kaum Luft zum Atmen. Ein 132er Bullfinish zum 12-Darter und ein anschließender 11-Darter mit zwei 180ern unterstrichen seine klare Überlegenheit; am Ende stand ein Average von 94,21 Punkten und eine konsequente Ausbeute in den entscheidenden Momenten.
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Van Veen begeistert auf dem Weg ins Finale
Gian van Veen startete seinen Lauf mit einem eindrucksvollen 6:1 über Landsmann Danny Noppert und zog damit in sein erstes World-Series-Halbfinale ein. Trotz eines 106er Averages von Noppert entschied die Doppelquote diese Partie, denn Van Veen nutzte 6 seiner 10 Chancen, während Noppert nur einen seiner sechs Doppelversuche verwandeln konnte. Ein 114er Finish nach einer kurzen Unterbrechung durch eine elektrische Störung in der Halle wurde zum spielentscheidenden Moment auf dem Weg zur Ziellinie.
Im Halbfinale gegen Nathan Aspinall bestätigte „The Giant“ seine Topform und setzte sich mit 7:4 durch. Van Veen spielte einen Average von 97,70 Punkten, traf 7 von 15 Doppelversuchen und setzte mit einem 121er Checkout sowie einem 11-Darter wichtige Akzente.
Price stoppt Littler – Aspinall dreht gegen Humphries auf
Gleich im ersten Viertelfinale gab es eine Überraschung: Gerwyn Price schaltete Weltmeister Luke Littler mit 6:2 aus. Der Waliser kam auf einen Average von 97,43 Punkten, traf 6 von 10 Doppelversuchen und setzte mit Highfinishes von 115 und 112 sowie einem 76er Bullfinish zum 15-Darter immer dann zu, wenn Littler sich Chancen erarbeitet hatte. Der Engländer blieb mit 94,04 Punkten und einer schwankenden Doppelquote deutlich hinter seinem Topniveau zurück.
Im dritten Viertelfinale drehte Nathan Aspinall ein bereits verloren geglaubtes Match gegen Luke Humphries und siegte nach 1:3-Rückstand noch mit 6:3. „The Asp“ legte einen Zwischenspurt mit Legs in 11, 16 und 12 Darts hin und beendete die Partie mit einem 104,43er Average bei 60 Prozent auf die Doppel, während Humphries bei gut 101 Punkten im Schnitt dennoch chancenlos blieb.
Niederländischer Klassenunterschied im Finale
Das Endspiel zwischen Van Gerwen und Van Veen hielt das hohe Niveau des gesamten Abends und entwickelte sich zu einem echten Showcase für niederländisches Topdarts. Van Gerwen erwischte den perfekten Start, holte sich dank eines 130er Bullfinishes direkt das Break, führte schnell 3:0 und ging mit Averages von 109 zu 101 bei 4:2 in die erste Pause. Mit einem 11-Darter und der 6:2-Führung nach der Pause schien früh alles auf einen klaren Sieg hinauszulaufen.
Van Veen wehrte sich jedoch beeindruckend, nutzte seine Chancen auf die Doppel besser und verkürzte mit einem 111er Finish und einem Break auf 4:6. In der entscheidenden Phase zeigte Van Gerwen dann seine ganze Klasse, checkte unter maximalem Druck 103 Punkte auf Doppel 16 und machte wenig später mit einem 14-Darter auf Doppel 18 den Titel perfekt. Bei nahezu identischen Averages von 100,91 zu 100,79 gaben am Ende die etwas höhere Checkoutquote von 66,7 Prozent und die großen Momente bei den Checkouts den Ausschlag zugunsten des Routiniers.
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Theo StodiekRedakteur
Theo ist seit 2025 Teil der Redaktion von Dartsnews.de und berichtet dort über den professionellen Dartsport. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Erstellung von Liveblogs zu großen Turnieren und wichtigen Ereignissen, darunter die European Tour und die PDC World Darts Championship (WM). Dabei begleitet er das Geschehen in Echtzeit und ordnet Ergebnisse, Spielverläufe und Entwicklungen fortlaufend ein. Darüber hinaus schreibt er aktuelle Berichte und Hintergrundtexte rund um die internationale Darts-Szene.
Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit Nicolas Gayer und Oliver Ried vernetzt. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










