Belgian Darts Open Samstag-Rückblick | Zwei Belgier glänzen beim Heimspiel – Luke Littler ohne Mühe (Liveticker geschlossen)
PDC
Bei den Belgian Darts Open 2026 erwarteten uns am Samstagabend acht weitere vielversprechende Zweitrundenduelle in den Oktoberhallen von Wieze. Nachdem sich am Nachmittag bereits die deutsche Nummer eins, Martin Schindler, gegen William O’Connor durchgesetzt hat, stiegen ab 19:00 Uhr viele der besten PDC-Stars in das dritte European-Tour-Event des Jahres ein. Mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Jonny Clayton, Josh Rock und Stephen Bunting kämpften acht Teilnehmer der Premier League Darts auch in Belgien um den Titel.
Baetens und Huybrechts sorgen für Highlights am Samstagabend
Der Samstagabend bei den Belgian Darts Open liefert starke Leistungen, emotionale Momente und gleich mehrere Überraschungen. Besonders aus belgischer Sicht wird die Session zum Erfolg, während Topstars wie Luke Littler und Michael van Gerwen souverän ihre Aufgaben lösen.
Reyes überrascht Wade – Clayton und Littler souverän
Den Auftakt macht Cristo Reyes, der James Wade klar mit 6:2 besiegt. Der Spanier überzeugt mit konsequentem Scoring und Checkouts wie 87 und 97, während Wade nie richtig ins Spiel findet.
Im Anschluss setzt sich Jonny Clayton mit 6:3 gegen Sebastian Bialecki durch. Nach einem zwischenzeitlichen 3:3 zieht Clayton mit wichtigen Checkouts, darunter ein 83er-Finish, entscheidend davon.
Luke Littler lässt später gegen Boris Krcmar nichts anbrennen. Der Youngster stürmt mit einem 12-Darter zum frühen Break und zieht schnell auf 5:0 davon. Mit Checkouts von 94, 119 und 70 macht er den 6:2-Erfolg perfekt.
Andy Baetens begeistert die Halle – De Decker scheitert im Decider
Für die größten Emotionen sorgt Lokalmatador Andy Baetens. Der Belgier, der nur wenige Minuten von den Oktoberhallen entfernt wohnt und sogar mit dem Fahrrad zur Halle kommt, wird frenetisch gefeiert. „Komaan Andy!“ hallt durch die Arena.
Baetens liefert gegen Stephen Bunting ab und gewinnt mit 6:4. Trotz eines zwischenzeitlichen Ausgleichs von Bunting bleibt der Belgier nervenstark, nutzt dessen Schwächephase und checkt am Ende zum viel umjubelten Heimsieg.
Mike De Decker verpasst hingegen den nächsten belgischen Erfolg knapp. Gegen Niels Zonneveld entwickelt sich ein hochklassiges Match mit vielen 140ern und 180ern. De Decker führt bereits 5:3, doch Zonneveld kämpft sich zurück und entscheidet das Spiel im Decider mit einem 54er-Checkout für sich.
Andy Baetens trifft in der zweiten Runde auf Stephen Bunting
Humphries und Van Gerwen mit Routine
Luke Humphries startet dominant gegen Dirk van Duijvenbode und geht schnell mit 4:0 in Führung. Zwar kommt sein Gegner noch einmal auf 5:3 heran, doch Humphries bleibt cool und gewinnt am Ende mit 6:4.
Auch Michael van Gerwen setzt sich durch, muss gegen Mickey Mansell jedoch mehr arbeiten als erwartet. Nach einigen vergebenen Chancen auf beiden Seiten sorgt ein 114er-Checkout schließlich für den 6:4-Endstand.
Drama bei Rock vs. Huybrechts
Zum Abschluss sorgt Kim Huybrechts für ein weiteres Highlight aus belgischer Sicht. Gegen Josh Rock liegt er zwischenzeitlich zurück, während Rock mit starken Aufnahmen, darunter eine 180 und ein 12-Darter, überzeugt.
Doch Huybrechts kämpft sich zurück. Beim Stand von 4:4 holt er sich das Break über Doppel 16, rettet zuvor ein Leg auf Doppel 2 und geht schließlich mit 5:4 in Führung. Im entscheidenden Moment behält er die Nerven: In einem starken Schlussleg mit einer 180 und 140 checkt er 40 über Doppel 20 zum 6:4-Sieg.
Fazit: Belgischer Abend mit starken Geschichten
Der Samstagabend bietet alles, was Darts ausmacht: hohe Scores, verpasste Matchdarts und emotionale Momente. Mit Siegen von Baetens und Huybrechts feiern die heimischen Fans gleich zwei Highlights, während De Decker trotz starker Leistung knapp scheitert.
Gleichzeitig unterstreichten Topspieler wie Littler, Humphries und van Gerwen ihre Ambitionen – und machen Lust auf die nächste Runde.
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Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Mentor
Pascal Michiels ist Chefredakteur von Dartsnews.de und verantwortlich für die strategische, redaktionelle und SEO-basierte Ausrichtung der Plattform. In dieser Rolle steuert er redaktionelle Standards, Themenpriorisierung und Qualitätskontrolle und arbeitet eng mit Redaktion und Management zusammen, um Reichweite, Sichtbarkeit und inhaltliche Qualität nachhaltig zu stärken.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er im Bereich Media Analysis bei Report International, wo er unter anderem für internationale Kunden wie Mercedes, BMW, Opel, Ford Europe sowie Olympiabewerbungen tätig war. Dort leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte umfangreiche Erfahrung in redaktioneller Koordination, Medienanalyse und Leistungsbewertung.
In den folgenden Jahren arbeitete Pascal als Business-IT-Coach und selbstständiger Berater, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Später wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Dartsnews.de verantwortet er heute die redaktionelle Governance der Plattform. Dazu zählen die Festlegung von Quellenstandards, die Sicherstellung von Genauigkeit und Konsistenz sowie die Koordination von Aktualisierungen und Korrekturen bei neuen, verifizierten Informationen. Neben seiner strategischen Arbeit ist er auch redaktionell tätig und unterstützt das Team bei Textstruktur, Themenwahl und Headline-Optimierung.
Darüber hinaus ist Pascal auch in die strategische Entwicklung von Radsportaktuell.de eingebunden.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







