Weber nicht zu stoppen: Sieg über Chisnall bringt ihn ins Achtelfinale; Suljovic nach 2,5 Jahren wieder im European Tour-Achtelfinale
PDC
Mensur Suljovic schaffte es bei der Flanders Darts Trophy
2025, nach 2,5 Jahren wieder das Achtelfinale eines PDC European Tour Turniers
zu erreichen. Er traf in der zweiten Runde auf Rob Cross und besiegte diesen
mit 6-5.
Voltage zeigte direkt, dass er gut in Form ist. Er startete
mit einem Break, indem er ein 117er Highfinish löschte, doch auch The Gentle
war gut drauf und konterte mit einem 84er Checkout zum Rebreak in 12 Darts.
Dieses bestätigte er mit einem 105er Highfinish.
Nach einem Hold Cross‘ breakte der Engländer mit einem 15-Darter
und bestätigte dieses, um mit 4-2 davon zu ziehen. Auch Suljovic brachte danach
sein Anwurfleg durch, bevor Cross mit 130 ein weiteres Highfinish löschte und
nur noch ein Leg zum 6-3 Sieg brauchte.
The Gentle wäre nicht er, hätte er aufgegeben. Er kämpfte
weiter, brachte sein Anwurfleg durch , um auf 5-4 zu verkürzen und holte sich
danach mit einem 12-Darter das nötige Break, um das Match in den Decider zu
schicken, den er selber anwerfen durfte. Hier sah es für einen kurzen Augenblick
so aus, als würde Suljovic in diesem Entscheidungsleg unterliegen, als er erst
Tops und danach unglücklicherweise auch noch die Doppel 10 verfehlte, doch auch
Cross konnte sein benötigtes Doppelfeld nicht löschen. Dieses nutzte Suljovic
und machte den Sack zu.
Im Achtelfinale trifft die österreichische Nummer Eins auf Luke
Woodhouse. Woody traf in der zweiten Runde auf Peter Wright und hatte mit
diesem ein leichtes Spiel. Bei Snakebite, der sich aktuell an einem Tiefpunkt
befindet, wollte auch heute rein gar nichts laufen. Am Ende stand bei ihm ein
Average von 74,62 und eine Doppelquote von gerade mal 14,3 Prozent auf der
Anzeigetafel.

Mensur Suljovic
So führte Woodhouse, der Wright mit 6-1 besiegen konnte und
einen Average von 94,11 hatte, schnell mit 5-0 und brauchte nur noch ein Hold
zum Sieg. Hier hatte Wright zur rechten Zeit eine der kleinen Hochphasen in
diesem Match und schaffte es, mit einem Break, einen Whitewash zu verhindern.
Snakebite warf dann zum 5-2 an, aber er brach erneut ein. Mit einem 73er Checkout
bereitet Woodhouse der Qual des Schotten ein Ende und strich den Sieg ein.
Leon Weber gelang die Sensation, Dave Chisnall zu bezwingen.
Chizzy fand erst recht spät in sein Spiel und Weber nutzte es. Der Darter aus
dem Taunus startete mit einem Break in das Match, ließ ein Hold folgen und
setzte sich mit 2-0 ab. Erst nun konnte Chisnall mit einem 116er Highfinish auf
die Anzeigetafel kommen, doch Weber ließ sich davon nicht beeindrucken. Er
brachte sein Anwurfleg durch und breakte im Anschluss erneut das Leg seines
englischen Gegners, nachdem dieser Tops für ein Hold verfehlt hatte.
Diese 4-1 Führung de Deutschen schien Chizzy beflügelt zu
haben. Er sicherte sich das Rebreak und mit der Bestätigung dessen verkürzte
Chisnall auf 3-4. Nachdem Weber ebenfalls sein Leg nach Hause gebracht hatte, löschte
Chisnall 60 Punkte für ein Hold. Nun warf Weber zum Matchgewinn an. Mit einem
schönen 13-Darter erledigte er den Job und zog mit einem 6-4 Sieg in das Achtelfinale
ein, wo er entweder auf James Wade oder Kim Huybrechts, der am Vortag für das
Ausscheiden Lukas Wenigs verantwortlich war, treffen wird.
Josh Rock gehört zu den Spielern, die den Finaltag erreicht
haben. Er lieferte sich mit Karel Sedlacek ein heißes Gefecht und konnte am
Ende im Decider den Sieg für sich verbuchen.
Weiterlesen
Rock begann mit einem Break, doch Sedlacek holte sich sofort
das Rebreak und glich aus. Evil Charlie baute dann seine Führung auf 3-1 aus,
bevor Rock sich das Rebreak holte und mit der Bestätigung dessen den Spielstand
auf 3-3 stellte.
Nach einem Hold nahm Rock seinem Gegner erneut das Anwurfleg
ab, aber Sedlacek glich direkt wieder aus und schickte das Match in den
Decider. Hier hatte Evil Charlie einen
Matchdart auf dem Bullseye, verfehlte dieses jedoch. Rocky konnte es nicht
bestrafen, aber erneut gelang es Sedlacek nicht, den Sack zu zu machen. Rock
bedankte sich und schrieb den Sieg auf seinem Konto gut, um in der Runde der
letzten 16 entweder auf Stephen Bunting oder Joe Cullen zu treffen.
Dank eines Average von 93,60 und einer Doppelquote von 42,9
Prozent konnte sich Damon Heta mit 6-3 gegen Christian Kist behaupten. The Heta
siegte mit 6-3.
Die ersten drei Legs gingen mit den Darts, doch dann breakte
der Australier das Leg seines niederländischen Gegners und setzte sich auf 3-1
ab. Jedoch konnte Heta das Break nicht bestätigen. In 16 Darts holte sich Kist
das Rebreak, um auf 3-2 zu verkürzen.
In der dritten Aufnahme des Legs Kists griff The Heat mit
einer 180 an und spielte ab das das Leg von vorne, bis er mit einem 18-Darter
breakte. Auch sein eigenes Leg begann der Australier daraufhin mit einem Maximum
und hatte nach neun Darts nur noch 58 Punkte zu löschen. In 12 Darts stellte
Heta den Spielstand auf 5-2.
Zwar konnte Kist daraufhin noch sein Leg durchbringen, aber
jetzt warf Heta zum Matchgewinn an machte mit einem tollen 13-Darter den Sack
zu. So wird The Heat also auch am Sonntag das belgische Publikum mit seinem
beliebten Walk-on erfreuen, wenn der Australier gegen Ryan Joyce antritt.
Krzysztof Ratajski wird im Achtelfinale entweder auf Ross Smith
oder Daryl Gurney treffen, nachdem er sich mit 6-3 gegen Chris Dobey hat
durchsetzen können. The Polish Eagle hatte einen Average von 98,33 und lag
damit geringfügig über dem Dobeys, der einen Schnitt von 96,67 Punkten pro
Aufnahme hatte.
Weiterlesen
Die ersten beiden Legs des Matches gingen mit den Darts,
bevor Dobey in 14 Darts breakte und mit 2-1 die Führung übernahm. Doch Ratajski
holte sich sogleich das Rebreak, glich damit aus, um danach mit einem 15-Darter
mit 3-2 in Führung zu gehen.
Nun schien der Pole in Fahrt zu sein. Er breakte das
Anwurfleg Hollywoods erneut und mit der Bestätigung dessen zog er auf 5-2
davon.
Dobey gelang es noch, in 16 Darts auf 5-3 zu verkürzen,
bevor Ratajski mit einem Hold den Einzug in die Runde der letzten 16 feierte.
Das letzte Match der Session war die rein niederländische Begegnung
zwischen Danny Noppert und Dirk van Duijvenbode. Hier war es The Freeze, der
sich mit 6-4 gegen seinen Landsmann durchsetzen konnte. Noppert spielte einen
Average von 92,48 und hatte eine Doppelquote von sagenhaften 100 Prozent. Van
Duijvenbode hielt mit einem Average von 91,14 und einer Doppelquote von 30,8
Prozent dagegen.
Van Duivenbode breakte zu Beginn des Matches und setzte sich
mit 2-0 ab, doch nach einem Hold von Noppert schaffte es van Duijvenbode nicht,
mit drei frischen Darts auf die Doppel 16 das Leg zu zu machen. Noppert nutzte
es und glich mit einem Break zum 2-2 aus.
Im siebten Leg war es der Titan, der in 14 Darts breakte.
Allerdings konnte er diese Legabnahme nicht bestätigen, da sich Noppert mit
einem 13-Darter das Rebreak holte und ein weiteres mal ausglich.
Mit einem Leg in 14 Darts bestätigte Noppert das Break,
bevor er in 15 Darts erneut van Duijvenbode das Anwurfleg abnahm und in den
Finaltag einzog. Im Achtelfinale wird The Freeze entweder auf Jonny Clayton
oder Mario Vandenbogaerde treffen.
Weiterlesen

Sylke PuckRedakteurin
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
Die deutsche Sportjournalistin kam als Seiteneinsteigerin zum Journalismus und entdeckte 2021 ihre Leidenschaft für den Darts-Sport. Seitdem hat sie sich ein beachtliches Portfolio aufgebaut und sich als feste Größe in der Darts-Berichterstattung etabliert. Neben ihrer Arbeit für dartsnews.de schreibt sie gelegentlich auch für dartsnews.com, wo ihre Artikel ein internationales Publikum erreichen.
Ihr Schreibstil zeichnet sich durch Präzision, Einfühlungsvermögen und ein tiefes Verständnis für Spieler und Fans gleichermaßen aus – Eigenschaften, die sie zu einer wertvollen Stimme im DartsNews-Netzwerk machen.
Klatscht 3Besucher 1
Gerade In
Beliebte Nachrichten
Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










