Paul Krohne und Michael Unterbuchner qualifizieren sich für die European Tour in Riesa und Sindelfingen – auch Behrens löst Ticket
PDC
Am Sonntag spielten erneut über 120 Akteure um die Qualifikation für die European Tour Turniere in Deutschland. Nachdem am Vortag die Tickets für Göttingen und München vergeben wurden, standen nun die Qualifier für Riesa und Sindelfingen auf dem Programm. Die jeweiligen Spieler aus dem Land kämpften dabei um jeweils vier Startplätze pro Turnier.
Sindelfingen: Krohne und Unterbuchner setzen sich durch
Der Tag begann mit dem Qualifikationsturnier für Sindelfingen. Insgesamt 129 Spieler kämpften um den Einzug in das Teilnehmerfeld des prestigeträchtigen European Tour Events.
Direkt zu Beginn mussten sich Marcel Hausotter und Jan Schmidt verabschieden. Beide hatten sich am Vortag noch für Göttingen qualifiziert. Florian Hempel, der ebenfalls am Samstag erfolgreich war, trat kurzfristig wegen Rückenproblemen nicht an.
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Auch Tourcardholder Maximilian Czerwinski nutzte seine einmalige Chance im Host Nation Qualifier. Er scheiterte jedoch an Paul Krohne. Krohne sicherte sich schließlich mit einem klaren 6:1-Erfolg gegen Patrick Klingelhöfer das Ticket für Sindelfingen.
Auch Michael Unterbuchner qualifizierte sich. Er bezwang Finn Prokop im Finale ebenfalls mit 6:1 und löste damit sein Ticket.
Donnevert knapp gescheitert – Masino überrascht
Der erst vor wenigen Tagen 18 Jahre alt gewordene Mika Donnevert verpasste die Qualifikation nur knapp. Im Finale traf er auf den erfahrenen Michael Hurtz.
Hurtz stand vor über zwölf Jahren bereits zweimal in der zweiten Runde eines European Tour Events. Donnevert hielt bis zum 4:4 mit, musste sich am Ende jedoch mit 4:6 geschlagen geben.
Das letzte Ticket sicherte sich überraschend Robin Masino. In keinem seiner Spiele spielte er einen Average von über 80 Punkten. Dennoch schlug er auf seinem Weg unter anderem Marcel Hausotter und Luca Wolff. Im Finale bezwang er Dominic Ferrero mit 6:2 und qualifizierte sich damit für sein erstes European Tour Turnier.
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Riesa: Erneut Krohne und Unterbuchner erfolgreich
Beim zweiten Qualifikationsturnier des Tages, diesmal für Riesa, gab es weniger Überraschungen. Erneut setzten sich Michael Unterbuchner und Paul Krohne durch.
Beide spielten über den Tag hinweg starke Darts und qualifizierten sich damit auch für das siebte Event der European Tour 2026. Krohne spielte im Finale gegen Florian Drews einen 101er-Average und sicherte sich so die Qualifikation.
Michael Unterbuchner besiegte im Endspiel Daniel Klose mit einem 99er-Average. Für Klose bleibt es damit nach vier Turnieren überraschend ohne Qualifikation für die European Tour.

Paul Krohne wird man dieses Jahr öfter auf der European Tour sehen
Michael Hurtz verpasste die Doppelqualifikation knapp. Er verlor das Finale gegen den 19-jährigen Finn Behrens mit 4:6. Behrens qualifiziert sich damit für sein drittes European Tour Event. Bereits im vergangenen Jahr gab er in München sein Debüt, zudem qualifizierte er sich am Vortag erneut für München.
Das letzte Ticket ging an Liam Maendl-Lawrence. Der Bayer bezwang im Finale mit Andree Welge ein echtes Darts-Urgestein mit 6:2.
Damit stehen die deutschen Qualifikanten für die ersten vier European Tour Turniere in Deutschland fest, sofern sich keine weiteren deutschen Spieler über den Tour Card Holder Qualifier qualifizieren. Mit Martin Schindler und Niko Springer sind zwei deutsche Spieler dauerhaft bei der European Tour dabei, in Deutschland sind damit immer mindestens sechs deutsche Spieler vertreten.
Paul Krohne ist mit drei Qualifikationen für die ersten vier Turniere der große Gewinner. Finn Behrens und Michael Unterbuchner sicherten sich jeweils zwei Startplätze. Für alle anderen Spieler bleibt es in diesem Jahr bislang bei einer einmaligen Qualifikation.
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026











