Die Termine der HYLO PDC Europe
Next Gen 2027 stehen fest. An sieben Turnierwochenenden gastiert die Serie in Kalkar, Hildesheim, Ried im Innkreis und Sindelfingen. Eine wichtige Neuerung betrifft das Format: Im kommenden Jahr beginnt jedes Event mit einer Ligaphase.
Wie die
PDC Europe am Freitagnachmittag bestätigte geht es am 30. und 31. Januar im Wunderland Kalkar los. Das Saisonfinale findet am 21. und 22. August in der Hildesheimer Halle 39 statt. Nach einer Saison mit einem 9-Darter von Daniel Klose und einem spannenden Qualifikationsrennen können die Spieler damit ihre nächste Next-Gen-Saison planen.
Auftakt in Kalkar, Saisonabschluss in Hildesheim
Anders als 2026 startet die Next Gen diesmal in Kalkar. Bereits eine Woche später folgt am 6. und 7. Februar das erste Wochenende in Hildesheim.
Vom 28. bis 30. Mai macht die Serie im österreichischen Ried im Innkreis Station. Dieser Termin erstreckt sich als einziger im veröffentlichten Kalender über drei Tage. Anschließend geht es am 24. und 25. Juli in Hildesheim weiter.
Der August bildet die entscheidende Saisonphase. Zunächst stehen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden die Veranstaltungen im Glaspalast Sindelfingen an. Eine Woche später fällt beim Saisonabschluss in Hildesheim die Entscheidung.
Die Termine der PDC Europe Next Gen 2027
| Termin | Austragungsort | Spielstätte |
| 30.–31. Januar 2027 | Kalkar | Wunderland Kalkar |
| 6.–7. Februar 2027 | Hildesheim | Halle 39 |
| 28.–30. Mai 2027 | Ried im Innkreis, Österreich | Messehalle Ried |
| 24.–25. Juli 2027 | Hildesheim | Halle 39 |
| 7.–8. August 2027 | Sindelfingen | Glaspalast |
| 14.–15. August 2027 | Sindelfingen | Glaspalast |
| 21.–22. August 2027 | Hildesheim | Halle 39 |
Ligaphase bei jedem Turnier
Die auffälligste sportliche Änderung steht bereits fest: 2027 wird bei jedem Event eine Ligaphase gespielt. Weitere Einzelheiten zur Saison und zur Anmeldung will die PDC Europe in Kürze veröffentlichen.
Die Serie bleibt zugleich ein wichtiger Qualifikationsweg für die PDC
Europe Super League. Dort bietet sich wiederum die Chance auf einen Startplatz bei der Darts WM im Londoner Alexandra Palace.
So waren die Turniere 2026 aufgeteilt
In der abgelaufenen Saison umfasste die Next Gen insgesamt 16 Turniere an acht Wochenenden. Hildesheim war mit sechs Events der häufigste Gastgeber. Jeweils vier Turniere fanden in Sindelfingen und Ried im Innkreis statt, zwei weitere in Kalkar.
Dabei mussten sich die Teilnehmer auf unterschiedliche Herausforderungen einstellen. Der Kalender enthielt sieben FA-Cup-Turniere, drei Master-Out-Events sowie jeweils zwei Veranstaltungen im Ligamodus, Double-In-Double-Out und im neuen 170er-Format.
Während beim Double-In-Double-Out bereits zum Start ein Doppel nötig war, erlaubte Master Out auch einen Abschluss über ein Triple. Im 170er-Modus begannen die Spieler jedes Leg direkt im Finishbereich bei 170 Punkten. Diese Mischung macht diese Turnierserie so Einzigartig bei der PDC.
Klose mit perfektem Leg, van de Weerd mit acht Finals
Zu den sportlichen Höhepunkten 2026 gehörte Daniel Kloses Auftritt in Sindelfingen. Im Finale gegen Lenny Schlüter warf der Ansbacher einen 9-Darter über 180, 177 und ein 144er-Finish. Es war das zweite perfekte Leg der Next-Gen-Geschichte und das erste vor laufender Kamera. Mit dem 6:2-Erfolg sicherte sich Klose seinen vierten Saisontitel.
Die Gesamtwertung gewann jedoch Jaimy van de Weerd. Mit zwei Titeln und acht Finalteilnahmen setzte er sich an die Spitze der Rangliste. Mika Donnevert entschied die Jugendwertung für sich und wurde im Saisonverlauf zudem zum jüngsten Turniersieger der Next-Gen-Geschichte.
Bis zum letzten Wochenende blieb auch der Kampf um die Super-League-Plätze spannend. Marcel Hausotter und
Dragutin Horvat sicherten sich mit ihren Turniersiegen in Sindelfingen noch die Qualifikation. Diese Entscheidungen bildeten den Abschluss einer Saison, deren Nachfolger 2027 mit einer durchgängigen Ligaphase beginnt.