Phil Taylor von Guinness World Records geehrt – Darts-Legende mit mehreren Rekorden ausgezeichnet
PDC
Phil Taylor hat acht Jahre nach dem Ende seiner Profikarriere eine besondere Ehrung von Guinness World Records erhalten. Der 65-jährige Engländer, der weithin als bester Dartspieler aller Zeiten gilt, bekam mehrere offizielle Zertifikate für Rekorde, die er im Laufe seiner außergewöhnlichen Karriere aufgestellt hat.
Taylor beendete Anfang 2018 seine Karriere, kurz nachdem er das Finale der Weltmeisterschaft im Alexandra Palace gegen Rob Cross verloren hatte. Dieses Spiel markierte den Schlusspunkt einer Ära, in der er den Sport über Jahre dominierte und Maßstäbe setzte, die bis heute kaum erreicht werden.
Guinness ehrt historische Bestmarken
Die Ehrung erfolgte im Rahmen eines Live-Gesprächs bei BBC Radio Stoke. Dort überraschte Guinness-Jurymitglied Will Munford den früheren Weltmeister persönlich. Der Preisrichter überreichte Taylor vier Zertifikate für herausragende Leistungen aus seiner aktiven Zeit.

Phil Taylor: Guinness World Records würdigt die Rekorde des größten Dartspielers aller Zeiten
Das erste Zertifikat würdigt Taylors Rekord beim World Matchplay. Er gewann das Turnier in Blackpool insgesamt sechzehnmal – eine Bestmarke, die bis heute unerreicht ist. Die Trophäe des prestigeträchtigen Wettbewerbs trägt deshalb seinen Namen.
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Zudem ehrte Guinness Taylor für seine Erfolge in der Premier League Darts. Er gewann den Wettbewerb sechsmal. Auch wenn Michael van Gerwen diesen Rekord später übertroffen hat, bleibt Taylors Leistung aus dieser Zeit offiziell anerkannt.
Ein weiterer Rekord betrifft den World Grand Prix. Taylor sicherte sich den Titel elfmal und dominierte damit eines der anspruchsvollsten Events im Kalender, das im Double-In-Modus gespielt wird.
Das vierte Zertifikat hebt seinen bekanntesten Rekord hervor: die meisten Weltmeistertitel im Darts. Taylor gewann insgesamt sechzehn Weltmeisterschaften – zwei bei der BDO und vierzehn bei der PDC. Seinen letzten WM-Titel holte er 2013 mit einem Finalsieg gegen Michael van Gerwen.
Dominanz vor der aktuellen Generation
Lange bevor Spieler wie Luke Littler oder Luke Humphries den Durchbruch schafften, setzte Taylor den Maßstab im Darts. In den 1990er- und 2000er-Jahren gewann er nahezu jedes große Turnier und prägte das Niveau des modernen Spiels entscheidend.
Sein Einfluss wirkt bis heute nach. Er trieb die Professionalisierung des Sports voran und veränderte nachhaltig, wie Akteure den Sport praktizieren.
„Es ist eine Ehre, hier zu sein, weil wir zuvor nie die Gelegenheit hatten, dir die Anerkennung zu geben, die du für alles, was du in deiner Karriere erreicht hast, verdienst“, sagte Munford. „Ich habe vier Guinness-World-Records-Titel, die ich dir überreichen darf. Glückwunsch, Phil, du bist offiziell großartig.“
Munford bezeichnete Taylor zudem als Legende des Sports. „Phil ist eine absolute Legende und für mich persönlich auch ein Held. Das ist ein großartiger Tag im Büro.“
Stolz auf die späte Ehrung
Taylor zeigte sich von der Auszeichnung sichtbar überrascht und kündigte an, den Zertifikaten einen besonderen Platz in seinem Zuhause zu geben.
„Ich habe noch genug Platz an der Wand“, sagte er mit einem Lächeln. „Dankeschön. Ich bin unglaublich glücklich darüber und sehr stolz. Es ist wirklich eine Ehre.“
Mit der offiziellen Anerkennung durch Guinness World Records erhält Taylors Karriere ein weiteres bedeutendes Kapitel. Auch Jahre nach seinem Rücktritt bleibt sein Name untrennbar mit der Geschichte des Dartsports verbunden.
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










