„Um Turniere zu gewinnen, braucht man manchmal ein bisschen Glück – und das hatte ich bislang nicht wirklich“ – Gerwyn Price bleibt trotz Titel-Hunger entspannt
PDC
Gerwyn Price reist am siebten Spieltag der Premier League Darts 2026 mit viel Selbstvertrauen nach Dublin. Zwar verlor der Waliser vergangene Woche in Nottingham ein spektakuläres Viertelfinale knapp mit 5:6 gegen Luke Littler, dennoch bestätigte er seine starke Form eindrucksvoll. Vor einigen Tagen erreichte Price zudem das Finale der European Darts Trophy in Göttingen.
Diese Ergebnisse unterstreichen: Price ist stabil ins Jahr 2026 gestartet. Auch wenn ihm bislang ein TV-Titel fehlt, bewegt sich der ehemalige Weltmeister konstant in der Spitzengruppe. Es wirkt nur wie eine Frage der Zeit, bis er sich wieder einen Turniersieg auf einer großen Bühne sichert.
Gute Erinnerungen an Irland
Zusätzlich schöpft Price Vertrauen aus seinen Erinnerungen an Dublin. Im Jahr 2025 erlebte er dort einen seiner stärksten Abende in der Premier League Darts. Damals gewann er den Spieltag, nachdem er nacheinander Luke Littler, Luke Humphries und Nathan Aspinall besiegt hatte. Auf dem Weg dorthin gelang ihm außerdem ein spektakuläres 170er-Finish gegen die damalige Nummer zwei der Welt Littler.
Gerwyn Price trifft im Viertelfinale von Dublin auf Josh Rock
Mit diesen positiven Erfahrungen im Rücken will Price auch in diesem Jahr in der 3Arena überzeugen. Im Viertelfinale trifft er auf Josh Rock. Der Nordire wartet noch auf seinen ersten Saisonsieg.
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„Ich bin im Kopf gut drauf“
Price bleibt dennoch ruhig und fokussiert. „Ich bin im Kopf gut drauf“, erklärt er im Gespräch mit der PDC. „Um Turniere zu gewinnen, brauchst du manchmal auch ein bisschen Glück – und das hatte ich bisher nicht wirklich. Wenn ich gut spiele und trotzdem verliere, muss ich das akzeptieren und dem Gegner Respekt zollen.“
Diese Einstellung passt zum 41-Jährigen. Er lässt sich nicht allein von Ergebnissen treiben, sondern stellt sein Spiel und die Freude daran in den Mittelpunkt. „Wenn ich so weiterspiele und Spaß habe, kommen die Siege von selbst“, zeigt er sich entschlossen.
Das Duell mit Rock bietet ihm die perfekte Gelegenheit, seine Form auch auf der Premier-League-Bühne in ein Top-Ergebnis umzumünzen. Gleichzeitig kennt Price die Gefahr: Rock bringt das Talent und die Unterstützung der Fans mit, um über sich hinauszuwachsen.
Hält „The Iceman“ sein aktuelles Niveau, dürfte der nächste Wochentitel dennoch nur eine Frage der Zeit sein. Dublin könnte erneut zur Bühne für ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte des Walisers werden.
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A moment of magic from Gerwyn Price last year in Dublin! 🤩🎣
— PDC Darts (@OfficialPDC) March 18, 2026
🏆 Premier League Darts
🗓️ Thursday, 19 March
📍 Night Seven - Dublin
⏰ 1900 GMT pic.twitter.com/2KMpnTe5LH

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









