Die European Championship 2026 hatte alles zu bieten, was den Dartsport so faszinierend macht. Ross Smith krönte sich mit einem weiteren Major-Titel, Luke Littler musste im Kampf um die Vorherrschaft im Dartsport einen überraschenden Rückschlag hinnehmen und Luke Humphries wurde bereits vor dem ersten geworfenen Dart von einer Magen-Darm-Grippe ausgebremst.
Doch welche Erkenntnisse bleiben nach diesem außergewöhnlichen Wochenende in Dortmund? Unsere Redakteure blicken auf die größten Geschichten, die Kontroversen und die entscheidenden Entwicklungen der vergangenen Tage zurück. Dabei richtet sich der Blick auch auf die kommenden Wochen, in denen zunächst die ProTour-Turniere und anschließend der Grand Slam of Darts auf dem Programm stehen.
Historischer Schindler-Erfolg: „Manchmal ist dieser Sport einfach verrückt“
Nicolas Gayer, Redakteur bei DartsNews.DE, erlebte die European Championship vor Ort und zeigt sich insbesondere von Martin Schindlers sportlicher Leistung, seiner persönlichen Entwicklung und der Atmosphäre in Dortmund begeistert.
Martin Schindler schreibt bei der European Championship 2026 in Dortmund Geschichte: Als erster Deutscher erreicht „The Wall“ das Finale eines PDC-Majors und setzt damit ein Ausrufezeichen nach einer schwierigen Saison.
„Manchmal ist dieser Sport einfach verrückt“, erklärte Martin Schindler am Samstagabend nach seinem Erfolg gegen Jermaine Wattimena. Treffender hätte man dieses außergewöhnliche Wochenende in Dortmund kaum zusammenfassen können. Ausgerechnet in einer der schwierigsten Phasen seiner bisherigen PDC-Karriere spielte sich Schindler zum größten Major-Erfolg seiner Laufbahn. Gleichzeitig schrieb er ein neues Kapitel in der Geschichte des deutschen Dartsports.
Vor Martin Schindler kann man nur den Hut ziehen. Doch auch ein anderer Mann verdient für diesen historischen Erfolg große Anerkennung: Johannes Lipsius. Der Mentaltrainer leistete einen wichtigen Beitrag dazu, dass erstmals ein deutscher Spieler ein Major-Finale erreichen konnte. Bereits im Sommer hatte Lipsius Ricardo Pietreczko innerhalb weniger Wochen dabei geholfen, sich aus der Dartitis-Hölle zu befreien. Rechtzeitig zum World Cup of Darts fand Pietreczko dadurch zu seiner Form zurück und spielte ein herausragendes Turnier. Auch Schindler hob an diesem Wochenende mehrfach hervor, wie wertvoll die Zusammenarbeit mit dem Mentaltrainer für ihn gewesen sei – insbesondere mit Blick auf die Vorbereitung auf Maastricht. Nur eine Woche später waren die positiven Auswirkungen auch in Dortmund unübersehbar.
Doch „The Wall“ hinterließ nicht nur am Oche einen bleibenden Eindruck. Auch während seiner Pressekonferenzen zeigte er sich von einer bemerkenswerten Seite. Offen, ehrlich und ausgesprochen reflektiert sprach Schindler über Themen wie männliche Verletzlichkeit, Selbstzweifel und die Bedeutung, persönliche Belastungen nicht für sich zu behalten, sondern offen anzusprechen. Deutschlands Nummer eins erwies sich bei dieser Europameisterschaft im eigenen Land in jeder Hinsicht als hervorragender Botschafter des deutschen Dartsports.
Auch abseits der Bühne war in der Westfalenhalle eine bemerkenswerte Einigkeit zu spüren. Ganz gleich, ob ich mich mit Medienkollegen, Ordnern oder Zuschauern unterhielt: Immer wieder hörte ich denselben Satz: „Was für ein unglaubliches Turnier!“ Die Unberechenbarkeit dieser European Championship sorgte praktisch überall in der Arena für strahlende Gesichter. Gerade in einer Saison, die von einem der dominantesten Spieler geprägt wird, die der Dartsport jemals erlebt hat, sind solche Turniere von unschätzbarem Wert.
Krzysztof Ratajski bezwang Luke Littler erstmals in seiner Karriere. Martin Schindler zog mit einem beeindruckenden 10:1-Erfolg gegen Jonny Clayton erstmals in ein Major-Halbfinale ein. Ross Smith sicherte sich den dritten Major-Titel seiner Laufbahn. Schon diese sportlichen Geschichten machten das Wochenende außergewöhnlich. Doch ein weiterer Faktor verlieh dem Turnier seinen ganz besonderen Charakter: die Zuschauer.
Und das ist keineswegs eine von deutscher Voreingenommenheit geprägte Einschätzung. Auch Spieler wie Luke Littler, Ross Smith und Jonny Clayton fanden lobende Worte für die Atmosphäre. Das Dortmunder Publikum demonstrierte auf vorbildliche Weise, wie eine Darts-Kulisse aussehen sollte. Die Fans unterstützten ihren Lokalmatador bedingungslos, begegneten gleichzeitig aber auch sämtlichen anderen Spielern auf der Bühne mit größtem Respekt. Bessere Voraussetzungen für ein derart besonderes Darts-Wochenende hätte man sich kaum wünschen können.
„Endlich, endlich“ – Schindler schreibt Geschichte, Sorgen um van Gerwen wachsen
Oliver Ried, Redakteur bei DartsNews.DE, feiert Martin Schindlers historischen Finaleinzug, würdigt die Leistungen von Ross Smith und Krzysztof Ratajski und blickt zugleich mit wachsender Sorge auf Michael van Gerwen.
„Endlich, endlich – zumindest aus deutscher Sicht! Mit Martin Schindler hat erstmals ein deutscher Spieler das Finale eines Majors erreicht. Und bei allem Respekt vor seinen Fähigkeiten: Damit hatte im Vorfeld wohl wirklich niemand gerechnet. Schindler hatte sich gerade noch für das Turnier qualifiziert, spielte seine schwächste Saison seit langer Zeit und lieferte zuletzt deutlich mehr Anlass zur Sorge als zur Hoffnung.
Doch in Dortmund fügte sich plötzlich wieder alles zusammen. Sein Scoring funktionierte, die Doppelquote stimmte und sein Timing war über weite Strecken schlichtweg herausragend. Lediglich im Finale konnte er dieses Niveau nicht mehr bestätigen. Am Ende bleibt deshalb vor allem eines: Martin Schindler zu diesem außergewöhnlichen Erfolg zu gratulieren – ebenso wie zur damit verbundenen Qualifikation für den Grand Slam of Darts. Ein solches Turnier kann Deutschlands Nummer eins für die verbleibenden Saisonwochen einen enormen Schub verleihen. Großartig, Martin! Genau so muss es weitergehen!
Martin Schindler spricht im Rahmen einer EM-Pressekonferenz mit den Medienvertretern.
Selbstverständlich gebührt auch Turniersieger Ross Smith ein riesiges Lob. Mit seinem zweiten Major-Titel im Jahr 2026 hat er sich meiner Ansicht nach endgültig einen Platz in der Premier League verdient. Abgesehen von seiner Partie gegen Luke Woodhouse spielte er nicht einmal durchgehend seine besten Darts. Dafür war sein Timing geradezu sensationell. Immer wieder gelang ihm im richtigen Moment eine 180, mit der er sich ein gut spielbares Finish stellte und seinem Gegner entscheidend davonzog. Smith zählt nun endlich zu den zehn besten Spielern der Welt. Diese Position hat er sich mit seinen Leistungen absolut verdient.
Auch Krzysztof Ratajski wurde für eine starke Saison belohnt. Der Pole spielt einmal mehr ein konstant überzeugendes Jahr und unterstrich in Dortmund erneut seine bemerkenswerte Beständigkeit. Wie viel ihm insbesondere der Sieg über Luke Littler bedeutete, war ihm deutlich anzusehen.
Deutlich größere Sorgen bereitet mir weiterhin Michael van Gerwen. Der Niederländer musste schon wieder in der ersten Runde die Segel streichen. Langsam, aber sicher entwickelt sich das zu einem besorgniserregenden Muster. Gegen Kevin Doets ging van Gerwen bereits als Außenseiter in die Partie, und während des gesamten Matches hatte ich zu keinem Zeitpunkt wirklich das Gefühl, dass er als Sieger von der Bühne gehen würde.
Insgesamt war die European Championship, von einigen Ausnahmen abgesehen, sicherlich kein Turnier der ganz großen Averages. An Spannung mangelte es dafür keineswegs. Und wie so oft war es ausgesprochen erfrischend, im Finale einmal andere Gesichter zu sehen.“
Mats Leering, Redakteur bei DartsNieuws.com, ergänzt die Einschätzungen um die niederländische Perspektive und zieht insbesondere für seine Landsleute eine ernüchternde Bilanz.
„Wie schon in den vergangenen Jahren hielt die European Championship auch diesmal zahlreiche Überraschungen bereit. Hätte mir vor Turnierbeginn jemand prophezeit, dass Martin Schindler das Finale erreichen würde, hätte ich ihn vermutlich für verrückt erklärt. Doch vor heimischer Kulisse schien der Deutsche regelrecht beflügelt zu werden und spielte phasenweise Darts auf einem außergewöhnlich hohen Niveau. Seine Siege waren nicht nur beeindruckend, sondern auch in ihrer Deutlichkeit absolut überzeugend.
Ross Smith wiederum krönte seine starken Leistungen auf der European Tour mit dem Titelgewinn. Wer seine Auftritte im bisherigen Jahresverlauf und insbesondere an diesem Wochenende betrachtet, muss anerkennen, dass der Engländer ein hochverdienter Champion ist. Seit Monaten präsentiert er sich in hervorragender Verfassung. Sollte es ihm gelingen, dieses Niveau bis zum Saisonende zu halten, wird er überzeugende Argumente für eine Teilnahme an der Premier League Darts liefern. Meiner Meinung nach gehört sein Name schon jetzt zwingend in diese Diskussion. Aus niederländischer Sicht verlief das Turnier dagegen äußerst enttäuschend. Acht Niederländer standen im Teilnehmerfeld, doch nicht ein einziger schaffte den Sprung ins Viertelfinale. Für die niederländische Delegation war das ein katastrophales Abschneiden.“
Ross Smith bestätigt seine Klasse – und Luke Woodhouse steht vor dem Durchbruch
Samuel Gill, Chefredakteur von DartsNews.com, sieht sich in seiner Prognose zu Ross Smith bestätigt, freut sich über Martin Schindlers Erfolg und wagt eine mutige Vorhersage für die kommenden Major-Turniere.
Ich sage es nur ungern, aber: Ich habe es euch ja gesagt. Zumindest teilweise. Chris Mason hatte Ross Smith bereits als Geheimfavoriten auf dem Zettel, und ich selbst hatte ihn in unseren Prognosen vor Turnierbeginn sogar als Sieger vorausgesagt.
Smith präsentiert sich seit geraumer Zeit in herausragender Verfassung und zählt ohnehin zu meinen persönlichen Lieblingsspielern. Sein letzter Titelgewinn lag schon eine ganze Weile zurück, weshalb es umso erfreulicher ist, ihn endlich wieder triumphieren zu sehen. Ich war stets davon überzeugt, dass noch deutlich mehr Potenzial in ihm steckt. Genau das stellt er nun eindrucksvoll unter Beweis.
Ähnlich verhält es sich mit Martin Schindler. Seit mittlerweile zwei Jahren setze ich bei meinen Prognosen für die European Tour regelmäßig auf den Deutschen, der sich bei diesen Turnieren häufig als verlässlicher Tipp erwiesen hat. Umso mehr freut es mich, dass er nun wieder auf der großen Bühne erfolgreich ist.
Martin Schindler und Ross Smith bei der Siegerehrung der European Championship 2026 in Dortmund: Während der Engländer seinen dritten Major-Titel feiert, schreibt „The Wall“ als erster deutscher Finalist eines PDC-Majors Geschichte.
In Bestform ist Schindler ein außergewöhnlicher Spieler und ein wichtiger Wegbereiter für den deutschen Dartsport. Genau solche Persönlichkeiten braucht dieser Sport. Was Luke Littler betrifft, bleibe ich ebenfalls bei meiner bisherigen Einschätzung: Ich hatte vorhergesagt, dass er eine Schwächephase erleben, anschließend aber vermutlich sowohl den Grand Slam of Darts als auch die Weltmeisterschaft gewinnen wird. Daran glaube ich weiterhin. Rückschläge gehören schließlich zur Entwicklung eines jeden Spitzenspielers.
Einmal mehr hat mich auch Luke Woodhouse beeindruckt. Ähnlich wie bei Smith habe ich bei ihm das Gefühl, dass der große Durchbruch unmittelbar bevorsteht. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass der Mann aus Bewdley der nächste Spieler sein wird, der erstmals einen Major-Titel gewinnt.
„Ross Smith muss in die Premier League“ – Littlers Unantastbarkeit bröckelt
Lucas Michael, Redakteur bei DartsNews.com, spricht sich entschieden für eine Premier-League-Nominierung von Ross Smith aus und sieht zugleich eine bemerkenswerte Veränderung im Umgang der Konkurrenz mit Luke Littler.
„Ross Smith muss in die Premier League. Das ist für mich die wichtigste Erkenntnis dieser European Championship. Abgesehen natürlich von der Tatsache, dass er 2026 noch einmal einen gewaltigen Entwicklungsschritt gemacht hat. Auf dem Floor gehört er seit Jahren zu den stärksten Spielern, doch inzwischen schlagen sich seine Leistungen endlich auch in Titeln auf der European Tour und bei den Majors nieder. Sein erster Triumph in Dortmund war definitiv kein Zufallsprodukt. Mittlerweile steht er auf Platz sechs der Weltrangliste. Mit seinem überragenden Scoring entscheidet er Legs für sich. Zwar offenbarte er auf die Doppel gelegentlich Schwächen, dennoch hat er sich inzwischen als einer der besten und konstantesten Spieler der Welt etabliert.
Ross Smith bei einer EM-Pressekonferenz.
Die Diskussion darüber, ob Luke Littler überhaupt zu schlagen ist, sollte mittlerweile beendet sein – und das völlig zu Recht. Aber ist der Respekt seiner Gegner vor ihm noch immer genauso groß? Wenn Littler sein absolutes Topniveau abruft, wird er gewinnen. Sobald seine Leistung jedoch etwas nachlässt, wie beim Average von 99 Punkten gegen Krzysztof Ratajski, wittern seine Kontrahenten ihre Chance. Die vergangenen drei Major-Turniere haben das eindrucksvoll gezeigt. Bleibt Littler in jedem Match und bei jedem Turnier der Favorit? Selbstverständlich. Aber die vermeintliche Gewissheit, dass er am Ende ohnehin triumphieren wird, ist in den vergangenen Monaten spürbar geschwunden.
Für den Rest der PDC-Tour dürfte das eine erfreuliche Entwicklung sein. Plötzlich scheint wieder jeder gewinnen zu können. Sollten Luke Humphries und Gerwyn Price nicht ihre Bestleistung abrufen, gibt es vermutlich 20 Spieler, die sich bei den Players Championship Finals in Minehead realistische Titelchancen ausrechnen. Zumal Littler dort gar nicht erst antreten wird.
Es ist unglaublich, welchen Unterschied neu gewonnenes Selbstvertrauen im Sport ausmachen kann. Martin Schindler reiste nach Maastricht, ohne seinen Startplatz bereits sicher zu haben. Dort gelang ihm die Qualifikation, und im weiteren Turnierverlauf steigerte er sich mit einigen bemerkenswerten Siegen. Schindler ist ein Wegbereiter für den deutschen Dartsport. Vielleicht markiert dieses Wochenende den Beginn einer neuen Erfolgsphase für ‚The Wall‘, nachdem das Jahr 2026 für ihn bislang ausgesprochen enttäuschend verlaufen war. Nun muss er allerdings daran anknüpfen. Mit der zusätzlichen Qualifikation für den Grand Slam of Darts war es vor heimischem Publikum ein rundum großartiges Wochenende.
Pieter Verbeek, Redakteur bei DartsNieuws.com, ordnet das enttäuschende Abschneiden der niederländischen Spieler ein, sieht jedoch keinen Grund, die weiteren Saisonziele infrage zu stellen.
Die European Championship hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder als Bühne für überraschende Titelträger erwiesen. Auch die Ausgabe 2026 bildete dabei keine Ausnahme. Ross Smith reiste nach seinen herausragenden Ergebnissen auf der European Tour zwar als Nummer eins der Setzliste nach Dortmund. Doch wie viele Beobachter hätten den Engländer vor dem ersten Dart tatsächlich unter ihren drei größten Titelfavoriten geführt?
Smith stellte einmal mehr unter Beweis, dass er in den entscheidenden Momenten seine beste Leistung abrufen kann. Nachdem er im bisherigen Saisonverlauf bereits die World Series of Darts Finals gewonnen hatte, folgte in Dortmund sein zweiter Major-Triumph des Jahres. Mit nunmehr zwei großen Titeln im Jahr 2026 dürfte ihm die Teilnahme an der Premier League Darts 2027 kaum noch zu nehmen sein.
Auch Martin Schindler sorgte für einen historischen Meilenstein. Als erster Deutscher überhaupt erreichte er das Finale eines PDC-Majors. Für den deutschen Dartsport ist das ein gewaltiger Erfolg, der früher oder später wohl ohnehin zu erwarten war. Überraschend ist für mich vor allem der Zeitpunkt. Ausgerechnet in einer Saison, in der die deutschen Spitzenspieler überwiegend Schwierigkeiten hatten, ihre Bestform abzurufen, schaffte es plötzlich ein Deutscher bis in ein Major-Endspiel.
Wesentlich ernüchternder fiel die Bilanz der Niederländer aus. Von den acht gestarteten Spielern überstanden lediglich Gian van Veen, Jermaine Wattimena und Kevin Doets die Auftaktrunde. Im Viertelfinale war schließlich kein einziger Niederländer mehr vertreten. Angesichts der überzeugenden Leistungen, die niederländische Profis in den vergangenen Monaten regelmäßig gezeigt hatten, ist das natürlich eine Enttäuschung. Dennoch sollte man die Ergebnisse nicht überbewerten. Nach einer derart erfolgreichen Phase darf man sich auch einmal ein schwächeres Turnier erlauben. Und wenn ein solcher Rückschlag schon unvermeidlich ist, dann lieber bei der European Championship als bei der World Darts Championship.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.