Ranglisten-Update beim World Grand Prix 2026: Van Veen überholt Humphries, Schindler fällt in der Order of Merit auf Rang 23

PDC
Martin Schindler auf der Euro-Tour-Bühne.
Der World Grand Prix hat die Halbzeit erreicht und verändert schon jetzt die PDC Order of Merit spürbar. Nach den ersten beiden Runden kämpfen in Leicester nur noch acht Spieler um den Titel. Auf der virtuellen Weltrangliste gibt es mehrere auffällige Verschiebungen. Gian van Veen profitiert am stärksten, während Mike De Decker, Dimitri Van den Bergh und der deutsche Spitzenspieler Martin Schindler Plätze verlieren.
Luke Littler bleibt trotz seines überraschenden Erstrunden-Aus gegen Luke Woodhouse die klare Nummer eins der Welt. Der Engländer steht bei 3,1 Millionen Pfund und liegt mehr als zwei Millionen Pfund vor seiner ersten Verfolgergruppe. Dahinter hat sich dagegen etwas getan: Van Veen schiebt sich virtuell auf Platz zwei und zieht vorerst an Luke Humphries vorbei. Humphries verteidigt in Leicester das Preisgeld seines Finaleinzugs von 2024. Er steht noch im Turnier, muss den Titel aber holen, um Rang zwei zu behaupten. Van Veen kann seinen Vorsprung im Viertelfinale gegen James Wade weiter ausbauen.

Schindler rutscht ab, Springer rückt auf

Aus deutscher Sicht bringt der World Grand Prix keine guten Nachrichten. Martin Schindler fällt um vier Plätze von Rang 19 auf Rang 23. Er verpasste die Qualifikation für das Turnier in Leicester und konnte deshalb das Preisgeld von 2024 nicht verteidigen, als er die zweite Runde erreichte. Diese Einnahmen streicht die Order of Merit nun aus seiner Wertung. Schindler bleibt trotzdem die klare deutsche Nummer eins.
Gian van Veen jubelt
Gian van Veen ist virtuell auf Rang zwei der Weltrangliste vorgerückt
Auch Ricardo Pietreczko verliert einen Platz und rutscht von Rang 34 auf Rang 35. Niko Springer verbessert sich dagegen um einen Platz von 38 auf 37, obwohl er in der ersten Runde gegen Danny Noppert verlor. In den kommenden Wochen kann er an Pietreczko vorbeiziehen und neue deutsche Nummer zwei werden.

Price, Clayton und Wade weiter voll im Rennen

Auf den Plätzen vier bis sechs bleibt zunächst alles beim Alten. Gerwyn Price, Jonny Clayton und Wade belegen in dieser Reihenfolge weiter die Positionen. Alle drei stehen noch im Turnier, sodass in den kommenden Runden noch einiges in Bewegung geraten kann.
Clayton und Wade können Price nur überholen, wenn sie den World Grand Prix gewinnen. Für Clayton wird das schwer, denn er trifft schon am Freitagabend im Viertelfinale auf Price. „The Iceman“ kann seinem walisischen Landsmann damit persönlich den Einzug ins Halbfinale verwehren.
Danny Noppert verbessert sich unterdessen um einen Rang. Durch den Einzug in Runde zwei übernimmt der Friese Platz sieben von Josh Rock.

Van Gerwen vorläufig sicher auf Platz neun

Für Michael van Gerwen verläuft der World Grand Prix erneut enttäuschend. Der dreifache Weltmeister scheidet schon in der ersten Runde aus. Er profitiert damit nicht davon, dass er in Leicester kein Preisgeld verteidigen musste.
Van Gerwen bleibt vorerst die Nummer neun der Welt. Zwischenzeitlich drohte ihm sogar der Absturz aus den Top 10, doch die meisten seiner Verfolger sind inzwischen ebenfalls ausgeschieden.
Michael van Gerwen wirkt nachdenklich
Michael van Gerwen holte beim World Grand Prix kaum Preisgeld und hält sich nur knapp in den Top 10
Nur Nathan Aspinall kann Van Gerwen noch überholen. „The Asp“ startete als Nummer 15 der Welt und steht virtuell schon auf Rang 14. Um an Van Gerwen vorbeizuziehen, muss er das Finale erreichen. Gewinnt der Engländer das Turnier, springt er auf Platz sechs oder sieben. Seine endgültige Position hängt dann von Wades weiteren Ergebnissen ab.

Zonneveld sicher mit Debüt in den Top 32

Ryan Joyce und Niels Zonneveld sind die beiden am niedrigsten gesetzten Spieler, die noch im Turnier stehen. Beide haben bereits viele Punkte gutgemacht.
Joyce startete mit einem Sieg gegen Van Gerwen und schaltete danach auch Noppert aus. Sein Halbfinale von 2024 hat er damit noch nicht komplett verteidigt. „Relentless“ klettert virtuell trotzdem schon um einen Platz auf Rang 25. Gewinnt er sein Viertelfinale gegen Aspinall, steigt er weiter auf Platz 22.
Noch mehr gewinnt Zonneveld. Der Niederländer feiert ein starkes Debüt beim World Grand Prix. Nach einem 2:1 gegen Rock bezwingt er im Achtelfinale Gary Anderson mit 3:1. Vor dem Turnier lag er auf Rang 35, jetzt steht er virtuell auf Platz 29. Damit rutscht er unabhängig vom weiteren Turnierverlauf erstmals in die Top 32 der Welt. Im Viertelfinale wartet Humphries.

De Decker verliert auf einen Schlag 120.000 Pfund

Die Folgen des World Grand Prix spüren nicht nur die Spieler in Leicester. Auch den Abwesenden fallen die Beträge von vor zwei Jahren aus der Wertung.
Raymond van Barneveld verliert vier Ränge und steht virtuell auf Platz 44. Brendan Dolan macht denselben Rückschritt und fällt von Platz 49 auf Platz 53.
Mike De Decker trifft es deutlich härter. Der Belgier überraschte 2024 mit dem Turniersieg beim World Grand Prix. Die damaligen 120.000 Pfund streicht die Rangliste nun komplett, weil er sich für 2026 nicht qualifizierte. De Decker stürzt von Platz 24 auf Rang 33 und fällt aus den Top 32.

Van den Bergh fällt um dreizehn Plätze

Der größte Verlierer ist vorerst Dimitri Van den Bergh. Der Belgier büßt dreizehn Plätze ein und liegt virtuell nur noch auf Rang 59.
Damit rückt für ihn auch seine Tour Card in den Fokus. Steht er nach der Darts WM außerhalb der Top 64 der PDC Order of Merit, verliert er seine Tour Card.

PDC Order of Merit

Rang +/- Name Preisgeld (in Einheiten von £1.000)
1 Luke Littler 3124
2 1 Gian van Veen 1029.75
3 -1 Luke Humphries 966
4 Gerwyn Price 748
5 Jonny Clayton 684
6 James Wade 671.25
7 1 Danny Noppert 615
8 -1 Josh Rock 613
9 Michael van Gerwen 608.5
10 Gary Anderson 591.75
11 1 Wessel Nijman 577
12 -1 Stephen Bunting 570.75
13 Ryan Searle 569.75
14 1 Nathan Aspinall 568
15 -1 Ross Smith 562.25
16 1 Jermaine Wattimena 547.75
17 -1 Chris Dobey 537.25
18 Luke Woodhouse 511
19 1 Krzysztof Ratajski 440
20 1 Dirk van Duijvenbode 427.5
21 2 Damon Heta 413.25
22 Rob Cross 397
23 -4 Martin Schindler 392.75
24 1 Ryan Joyce 391
25 1 Cameron Menzies 375
26 1 Kevin Doets 373
27 1 Andrew Gilding 358.75
28 1 Daryl Gurney 305
29 6 Niels Zonneveld 291.25
30 1 Dave Chisnall 280.75
31 -1 Joe Cullen 280
32 Ritchie Edhouse 278
33 -9 Mike De Decker 274
34 -1 William O'Connor 273.5
35 -1 Ricardo Pietreczko 245.5
36 1 Peter Wright 237
37 1 Niko Springer 236.25
37 -1 Michael Smith 236.25
39 Callan Rydz 194
40 2 Justin Hood 193.25
41 Martin Lukeman 192.5
42 1 Mickey Mansell 191.25
43 1 Jeffrey de Graaf 184.25
44 -4 Raymond van Barneveld 180.25
45 Madars Razma 177.75
46 1 James Hurrell 175.25
47 1 Gabriel Clemens 171.5
48 5 Karel Sedlacek 169.25
49 3 Scott Williams 167.5
50 Connor Scutt 166.75
51 Kim Huybrechts 166.5
52 2 Ricky Evans 165
53 -4 Brendan Dolan 163
54 1 Sebastian Bialecki 162
55 1 Keane Barry 152.25
56 1 Mensur Suljovic 149.5
57 1 Ian White 145
58 1 Richard Veenstra 138.75
59 -13 Dimitri Van den Bergh 135.5
60 1 Alan Soutar 127
61 -1 Rob Owen 123.25
62 2 Bradley Brooks 119.5
63 Ryan Meikle 119.25
64 -2 Lukas Wenig 117.25
65 1 Max Hopp 113
65 Nick Kenny 113
67 -1 Mario Vandenbogaerde 112
68 1 Cam Crabtree 104.5
69 -1 Thibault Tricole 101.75
70 Wesley Plaisier 98
71 Cristo Reyes 87
72 Maik Kuivenhoven 82
73 Adam Lipscombe 80
74 Beau Greaves 72
75 Tom Bissell 71.25
76 Darryl Pilgrim 69.5
77 Cor Dekker 68.75
78 Dominik Gruellich 62.25
79 Christian Kist 60.5
80 Tom Sykes 57.75
81 Andy Boulton 56
82 Jim Long 55.25
83 Oskar Lukasiak 47.25
83 Charlie Manby 47.25
85 Joe Hunt 46
86 Thomas Lovely 43
87 Jimmy van Schie 41.5
88 Leon Weber 41.25
89 Darius Labanauskas 40.75
90 Marvin van Velzen 37.75
91 Tavis Dudeney 37.25
92 Viktor Tingstrom 37
93 Shane McGuirk 36.75
94 Alexander Merkx 34.75
95 Henry Coates 34
96 Adam Gawlas 33.75
97 Kai Gotthardt 33
98 Adam Paxton 32.75
99 Greg Ritchie 32.25
100 David Sharp 31.25
101 Jeffrey De Zwaan 29.75
101 Owen Bates 29.75
103 Mervyn King 29
104 Adam Warner 28.75
105 Jurjen van der Velde 28.5
106 Martijn Dragt 28.25
107 Dennie Olde Kalter 27.5
108 Chris Landman 26.75
109 Benjamin Pratnemer 26.5
110 Tommy Morris 26.25
111 Stephen Burton 26
112 Jeffrey Sparidaans 25.75
113 Tyler Thorpe 24
114 Tommy Lishman 23
115 Niall Culleton 22.75
116 Scott Waites 22.5
117 Jack Tweddell 21.75
118 Arno Merk 21.5
119 Sietse Lap 21.25
120 Maximilian Czerwinski 20
121 Rhys Griffin 19.25
121 Adam Leek 19.25
123 Derek Coulson 19
124 Steve Lennon 17.75
125 Stephen Rosney 17
126 Stefaan Henderyck 16.75
127 Stefan Bellmont 16.5
128 Tytus Kanik 15
129 Harry Ward 14.25
130 Samuel Price 14
131 Carl Sneyd 13.5
132 Nathan Potter 13
133 Daniel Ayres 12.75
134 Yorick Hofkens 12.5
135 Pascal Rupprecht 12.25
136 Andy Baetens 11.5
137 Daniel Klose 10.75
138 Lewis Pride 10.25
139 Rusty-Jake Rodriguez 10
140 Marvin Kraft 9.5
140 Paul Krohne 9.5
142 Boris Krcmar 8.5
143 Michael Unterbuchner 7.5
144 Jan Schmidt 7
144 Patrik Kovacs 7
146 Pero Ljubic 6.5
147 Christopher Wickenden 6.25
148 Johan Engstrom 6
149 Nandor Major 5.5
149 Jonas Masalin 5.5
149 Dragutin Horvat 5.5
149 Marcel Hausotter 5.5
153 Jack Aldridge 5.25
154 Oliver Mitchell 4.25
155 Finn Behrens 4
155 Callum Goffin 4
155 Anton Ostlund 4
158 Ted Evetts 3.75
158 Aden Kirk 3.75
158 Filip Bereza 3.75
158 Scott Campbell 3.75
162 Laszlo Kadar 3.5
162 Valters Melderis 3.5
164 Archie Self 3.25
165 Patrik Williams 3
166 Gilbert van der Meijden 2.5
166 Graham Hall 2.5
168 Jaimy Jacobs 2
168 Jeroen Caron 2
168 Kevin Lankhuizen 2
168 Michael Hansen 2
168 Petr Tous 2
168 David Rosi 2
168 Jiri Brejcha 2
168 Martin Homola 2
168 Andras Borbely 2
168 David Pisek 2
168 Milan Biro 2
168 Jaimy Van de Weerd 2
168 Michal Smejda 2
168 Mio Varila 2
168 Adrian Dudek 2
168 Gabriel Varaljay 2
168 Jan Sliacky 2
168 Juraj Holub 2
168 Peter Kelemen 2
168 Jason Riedtke 2
168 Teemu Harju 2
168 Gyorgy Jehirszki 2
168 Liam Maendl-Lawrance 2
168 Aaron Hardy 2
168 Nick Zwittnigg 2
168 Zoran Lerchbacher 2
168 Michael Hurtz 2
168 Petr Krivka 2
168 Robin Masino 2
168 Kevin Troppmann 2
168 Francois Schweyen 2
168 Jani Haavisto 2
168 Pascal Devroey 2
168 Florian Hempel 2
168 Florian Preis 2
168 Wojciech Brulinski 2
168 Sam Spivey 2
168 Andreas Harrysson 2
168 Dawid Robak 2
168 Krzysztof Kciuk 2
168 Miroslaw Grudziecki 2
168 Piotr Maciejczak 2
210 Danny Trueman 1.25
210 Matthias Ehlers 1.25
210 Jack Todd 1.25
210 Jamai van den Herik 1.25
210 Oliver King 1.25
210 Ron Meulenkamp 1.25
210 Samuel Whittaker 1.25
217 Danny van Trijp 0.75
217 Jesus Salate 0.75
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