Ross Smith erreicht einen historischen Meilenstein – Van Gerwen hält weiterhin einen fast unwirklichen Rekord
PDC
Ross Smith hat sich bei der Hungarian Darts Trophy in einen elitären Kreis gespielt. Der Engländer holte in Budapest seinen 10. PDC Pro-Tour-Titel und reiht sich damit als 25. Spieler überhaupt in diese besondere Bestenliste ein. Bemerkenswert dabei: Smith sicherte sich seine 10. Pro-Tour-Krone beim selben Turnier, bei dem auch Joe Cullen seinen 10. Karrieretitel feierte.
Für Smith unterstreicht der Sieg in Ungarn seinen Status innerhalb der PDC. Der Engländer zählt seit Jahren zu den festen Größen auf der Tour und stand inzwischen in 16 Pro-Tour-Finals. Zehn davon konnte er für sich entscheiden. Damit rangiert Smith auf Platz 20 der ewigen Liste der Pro-Tour-Sieger.
Kompromisslose Effizienz im Finale
Die Hungarian Darts Trophy offenbarte zudem Smiths kompromisslose Effizienz. Im Finale fegte er Gary Anderson überzeugend vom Oche. Der Schotte hatte sich mit starker Scoring-Power eindrucksvoll ins Endspiel gespielt, fand gegen Smith jedoch kaum Antworten. Der Engländer punktete in den entscheidenden Phasen zuverlässig und durfte anschließend seinen 10. Pro-Tour-Titel bejubeln. Rechnet man seine European Championship 2022 hinzu, steht Smith nun bei insgesamt elf Titeln im Seniorenbereich.
Mit diesem Erfolg rückt Smith zu einigen der ganz großen Namen des Sports auf. Als nächste Kandidaten für den Klub der zehnfachen Pro-Tour-Sieger gelten Luke Littler und Nathan Aspinall. Beide Engländer stehen aktuell bei neun Titeln und benötigen nur noch einen weiteren Erfolg, um die magische Zehn zu knacken. Ryan Searle folgt mit acht Pro-Tour-Titeln dicht dahinter.
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Littler wirkt derzeit am ehesten bereit, diese Marke zeitnah zu erreichen. Der jugendliche Weltstar sammelt Titel im Eiltempo und zählt schon jetzt zu den produktivsten Spielern der Pro Tour. Aspinall hat längst bewiesen, dass er auf diesem Niveau zur Spitze gehört, während Searle mit acht Titeln ebenfalls in Schlagdistanz bleibt.
Van Gerwen unangefochtene Nummer eins
An der Spitze der ewigen Liste thront weiterhin ein unerreichter Spieler. Michael van Gerwen hält mit 91 Pro-Tour-Titeln den klaren Rekord. Der Niederländer stand in 117 Finals und stemmte die Trophäe unglaubliche 91-mal in die Höhe. Van Gerwens Vorsprung wirkt vorerst nahezu uneinholbar.
Ross Smith is the 25th player to win 10 tournaments on the Pro Tour and just like Joe Cullen his 10th title was the Hungarian Darts Trophy. Next in line to get to double figures are Luke Littler and Nathan Aspinall with 9 titles each and Ryan Searle, who has 8 wins so far. pic.twitter.com/6d2H6U96TX
— TheRedBit 🔴 (@TheRedBit180) August 31, 2026
Phil Taylor belegt Rang zwei. Die englische Darts-Legende sammelte 70 Pro-Tour-Titel aus 87 Finals. Gary Anderson komplettiert die Top drei mit 39 Titeln aus 60 Finals. Smiths Aufstieg in den Kreis der 25 Spieler mit mindestens zehn Pro-Tour-Siegen zeigt, wie bedeutend seine jüngste Leistung tatsächlich ist.
Mit seinem 10. Titel fügt Smith seiner Laufbahn ein neues Kapitel hinzu. Der Engländer beweist, dass er nicht nur konstant tief in Turniere vordringt, sondern Finals auch konsequent für sich entscheidet. Die Hungarian Darts Trophy bescherte ihm eine weitere Trophäe – und einen begehrten Platz in einem äußerst exklusiven Pro-Tour-Klub.

Theo StodiekRedakteur
Theo ist seit 2025 Teil der Redaktion von Dartsnews.de und berichtet dort über den professionellen Dartsport. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Erstellung von Liveblogs zu großen Turnieren und wichtigen Ereignissen, darunter die European Tour und die PDC World Darts Championship (WM). Dabei begleitet er das Geschehen in Echtzeit und ordnet Ergebnisse, Spielverläufe und Entwicklungen fortlaufend ein. Darüber hinaus schreibt er aktuelle Berichte und Hintergrundtexte rund um die internationale Darts-Szene.
Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit Nicolas Gayer und Oliver Ried vernetzt. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









