
Die australische Darts-Legende Simon Whitlock kehrt in diesem Sommer auf die große internationale Bühne zurück. Der 57-jährige Major-Sieger wird im August beim ozeanischen Doppelschlag der World Series of Darts antreten, wenn die PDC erneut für zwei prestigeträchtige Showturniere nach Australien und Neuseeland reist.
Die jährliche Reise Down Under beginnt am 14. und 15. August mit dem SkyCity New Zealand Darts Masters in Auckland. Eine Woche später zieht der Darts-Tross weiter nach Australien: Am 21. und 22. August wird im WIN Entertainment Centre in Wollongong das KenoGO Australian Darts Masters ausgetragen.
Whitlock sorgt für zusätzliche Strahlkraft
Wie bei den Events der World Series of Darts üblich, umfasst das Teilnehmerfeld 16 Spieler. Acht Startplätze gehen an Topakteure der PDC, die übrigen acht an Vertreter aus Ozeanien. Die Namen der internationalen Stars stehen noch nicht fest, doch allein die Zusage Whitlocks sorgt bereits jetzt für zusätzliche Aufmerksamkeit rund um die Turniere.

Simon Whitlock kehrt im August bei den World-Series-Turnieren in Neuseeland und Australien auf die große Darts-Bühne zurück
Für den 57-jährigen Australier ist es der erste Auftritt bei einem großen TV-Turnier seit der Darts WM 2026. Whitlock erlebte in den vergangenen Jahren eine schwierige Phase auf der Pro Tour und verlor seine PDC Tour Card. In seiner Heimat bleibt er dennoch ein absoluter Publikumsliebling. Mit seinem markanten Erscheinungsbild, dem langen Bart und seinem ikonischen Spitznamen „The Wizard“ wurde er in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten zu einem der bekanntesten Gesichter der Darts-Welt.
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Whitlocks erfolgreichste Zeit liegt zwar bereits einige Jahre zurück, seine Bilanz bleibt jedoch beeindruckend. 2012 gewann er die Europameisterschaft, zudem erreichte er mehrere Endspiele bei großen TV-Turnieren – darunter das WM-Finale 2010. Über Jahre gehörte er außerdem fest zur Top Ten der Weltrangliste.
Sieg in der ANZ Premier League bringt das Ticket
Dass Whitlock noch immer konkurrenzfähig ist, stellte er zuletzt mit seinem Triumph in der ANZ Premier League unter Beweis. Dieser Titel bescherte ihm zugleich einen Startplatz bei den World-Series-Turnieren im August.
Neben Whitlock erhält auch Adam Leek die Gelegenheit, sich auf der großen Bühne zu präsentieren. Der 27-jährige Australier sicherte sich Anfang dieses Jahres über die UK Qualifying School seine PDC Tour Card und zeigte seitdem bereits einige vielversprechende Auftritte auf dem Pro-Tour-Circuit.
Leek gilt als eine der aufstrebenden Aktien des australischen Darts. Im kommenden Monat darf er gemeinsam mit Damon Heta für Australien beim World Cup of Darts in Frankfurt antreten.
Die übrigen sechs ozeanischen Teilnehmer für die World-Series-Events werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben. Auch die Liste der PDC-Stars, die nach Ozeanien reisen, folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Mit Whitlocks Rückkehr haben sich die Veranstalter aber schon jetzt einen echten Zuschauermagneten für die sommerlichen Dartsfeste am anderen Ende der Welt gesichert.

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








