Thibault Tricole emotional nach historischer PDC-Premiere in Frankreich: „Davon haben wir alle geträumt“
PDC
Für Thibault Tricole ist ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Frankreich erhält 2027 erstmals ein Turnier auf der PDC European Tour. Der französische Dartspieler reagierte begeistert auf die Nachricht und wertet die Darts Grand Prix de France als Beleg für die Entwicklung, die sein Sport in den vergangenen Jahren im eigenen Land genommen hat.
Die PDC European Tour macht vom 19. bis 21.03.2027 in Liévin Station. Damit erhält Frankreich zum ersten Mal ein offizielles PDC-Turnier. Für Tricole ist es ein Moment, auf den er und viele französische Dartfans jahrelang gewartet haben.
„Jahrelang sagten wir zueinander: Stell dir vor, eines Tages findet hier in Frankreich ein PDC-Turnier statt“, schreibt Tricole auf seiner Facebook-Seite. „Wir alle haben davon geträumt. Nun ist dieser Tag endlich gekommen!“
Der Franzose spricht entsprechend stolz über die historische Ankündigung. „Das erste PDC-Turnier der Geschichte in Frankreich!“

Thibault Tricole war der erste französische Teilnehmer bei der Darts-WM im Alexandra Palace.
„Vor gut zehn Jahren schien das undenkbar“
Für Tricole ist die Ankunft der European Tour besonders bedeutsam, wenn er an die Lage des französischen Darts vor etwas mehr als zehn Jahren zurückdenkt. Damals wirkte ein großes Profiturnier im eigenen Land aus seiner Sicht noch sehr weit entfernt.
„Wenn ich an den Weg denke, den Darts in unserem Land in den vergangenen Jahren zurückgelegt hat, ist das unglaublich“, führt er fort. „Vor etwas mehr als zehn Jahren erschien all das noch so weit weg, ja sogar undenkbar.“
Tricole räumt ein, dass er damals sogar an der Zukunft des Sports in Frankreich zweifelte. „Ich fragte mich mitunter, ob der Verband überhaupt bestehen bleiben würde, angesichts der sinkenden Zahl an Spielern mit Lizenz.“
Diese Situation steht in starkem Kontrast zur Perspektive für 2027. „Und heute bereiten wir uns darauf vor, ein offizielles PDC-Turnier in Frankreich auszurichten.“
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Zuvor hatte Tricole beim French Darts Festival bereits einige große PDC-Namen in seiner Heimat begrüßen können. Die Ankunft einer offiziellen European Tour wertet er jedoch erneut als wichtigen Schritt.
„Mit dem French Darts Festival war ich schon enorm stolz, einige der größten PDC-Stars der Welt auf französischem Boden zu sehen. Dieses Mal machen wir erneut einen Schritt nach vorn.“
Laut Tricole zeigt die Premiere in Liévin vor allem, dass Darts in Frankreich tatsächlich an Boden gewinnt. „Das belegt eindeutig, dass die Begeisterung für Darts in Frankreich real ist. Schritt für Schritt holen wir zu unseren europäischen Nachbarn auf.“
Pieter Verbeek ist seit 2017 Chefredakteur von Dartsnieuws.com, der niederländischen Schwesterwebsite von Dartsnews.de. Dort ist er für die redaktionelle Ausrichtung, die tägliche Inhaltsplanung und die Berichterstattung über internationale Dartturniere verantwortlich. Darüber hinaus veröffentlicht er Beiträge auf Dartsnews.de und bringt dabei seine langjährige Erfahrung und umfassende Expertise im professionellen Dartsport ein.
Seine Beschäftigung mit der Dartswelt begann 2013, als er im Rahmen einer Aufgabe für die Journalistenschule über ein Live-Event der European Tour in Veldhoven berichtete. Seitdem verfolgt er den professionellen Dartsport intensiv und sammelte umfangreiche Erfahrung mit Interviews, Spielberichten und Liveblogs zu großen PDC-Turnieren.
Bei Dartsnews.de konzentriert er sich auf die Berichterstattung über bedeutende Veranstaltungen wie die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts, das World Matchplay und weitere internationale PDC-Turniere. Dabei verbindet er die Echtzeitberichterstattung von Spielen mit Analysen von Leistungen, Entwicklungen auf der Tour und historischen Hintergründen.
Neben seiner journalistischen Tätigkeit war er zwischen 2022 und 2025 Medienmanager des professionellen Dartteams TOTO Dart Kings und dort für die Medienkommunikation sowie die Öffentlichkeitsarbeit rund um das Team verantwortlich.
Durch seine Arbeit in der Dartswelt war er bei mehreren internationalen Veranstaltungen vor Ort, darunter bei Premier-League-Abenden im Rotterdam Ahoy, mehreren Ausgaben der PDC World Darts Championship und den US Darts Masters im Madison Square Garden in New York.
Seine Berichterstattung basiert auf offiziellen Turnierinformationen, Interviews mit Spielern und anderen Beteiligten aus der Dartswelt sowie der kontinuierlichen Beobachtung der professionellen Dart-Circuits.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








