Top-Darter tauschen die Bühne gegen die Festivalwiese: Van Gerwen, Van Veen und Van Duijvenbode gehen bei Intents völlig ab
PDC
Nach einer intensiven Phase auf dem Dartscircuit war der Sonntag für drei bekannte niederländische Spieler Zeit zur Entspannung. Michael van Gerwen, Dirk van Duijvenbode und Gian van Veen wurden auf dem beliebten Intents Festival in Oisterwijk gesichtet, wo sich Tausende Fans von Hardstyle und anderer elektronischer Musik zu einem Wochenende voller Party und Beats versammelten.
Van Duijvenbode in seinem Element
Dass Van Duijvenbode auf dem Festival auftauchte, dürfte für viele Dartsfans keine Überraschung gewesen sein. Der Katwijker ist seit Jahren für seine große Liebe zu Hardstyle bekannt. Sein Walk-on wird stets von den Klängen von „Just Like You“ von Radical Redemption begleitet, einem Track, der inzwischen untrennbar mit seinem Bühnenauftritt verbunden ist. Auf dem Festival wirkte Van Duijvenbode dann auch vollkommen in seinem Element.
Auf Aufnahmen, die in den sozialen Medien auftauchten, war zu sehen, dass sich Van Duijvenbode und Van Veen nicht nur mit Musik und Geselligkeit beschäftigten. Auf dem VIP-Deck des Festivals war eigens für den Anlass ein Dartboard aufgestellt, auf dem die beiden Niederländer ein kleines Duell untereinander spielten.
Ob tatsächlich hohe Scores geworfen wurden oder vielleicht sogar eine 180 fiel, ist nicht bekannt. Für ein auffälliges Bild sorgte es dennoch: Topspieler, die ihre Pfeile auch abseits der großen Bühnen nicht ganz liegen lassen können.
Van Gerwen feiert nach Erfolg bei den Nordic Darts Masters
Auch Michael van Gerwen war auf dem Festivalgelände in Brabant zugegen. Für den dreimaligen Weltmeister kam der Ausflug zu einem besonders passenden Zeitpunkt. Erst zwei Tage zuvor hatte er nämlich auf internationaler Bühne Erfolg gefeiert, indem er die Nordic Darts Masters in Kopenhagen gewann.
Van Gerwen spielte in Dänemark ein hervorragendes Turnier und kämpfte sich schließlich ins Endspiel. Dort traf er auf den amtierenden Weltmeister Luke Humphries. In einem spannenden Finale zog der Niederländer letztlich mit 8-7 den längeren Atem und fügte seiner beeindruckenden Titelsammlung einen weiteren Erfolg hinzu. Gian van Veen war beim World Series-Event ebenfalls dabei, erreichte das Finale jedoch nicht.
Nach dem Abschluss der Nordic Darts Masters ging es allerdings nicht nur um die Leistungen auf der Bühne. Humphries äußerte seinen Unmut über das Verhalten eines Teils des Publikums. Dem Engländer zufolge wurde er bei entscheidenden Finishes regelmäßig ausgepfiffen oder mit Buhrufen konfrontiert, was ihn sichtbar störte.
Unterdessen bleibt auch Van Gerwen selbst abseits der Oche Gesprächsthema. Der Niederländer wird in den vergangenen Monaten regelmäßig auf Festivals und Events gesichtet. Zuvor tauchte er unter anderem bereits beim Rebirth Festival und bei Tegendraads Indoor auf. Das sorgt bisweilen für Diskussionen innerhalb der Dartswelt, in denen manche sich fragen, ob die volle soziale Agenda Einfluss auf seine sportlichen Leistungen haben könnte.
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Bislang scheinen diese Sorgen jedoch wenig Auswirkungen auf seine Ergebnisse zu haben. Mit dem Titel in Kopenhagen zeigte Van Gerwen erneut, dass er weiterhin zur absoluten Weltspitze gehört. Der Besuch beim Intents Festival dürfte daher vor allem ein Moment der Entspannung gewesen sein, bevor der Fokus wieder vollständig auf die kommenden Turniere gerichtet wird.
Für Van Duijvenbode, Van Veen und Van Gerwen bot das Festival in jedem Fall eine willkommene Unterbrechung des hektischen Dartsalltags. Und selbst zwischen den Hardstyle-Beats blieb noch Raum, ein paar Pfeile in Richtung Board zu werfen.

Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Mentor
Pascal Michiels ist Chefredakteur von Dartsnews.de und verantwortlich für die strategische, redaktionelle und SEO-basierte Ausrichtung der Plattform. In dieser Rolle steuert er redaktionelle Standards, Themenpriorisierung und Qualitätskontrolle und arbeitet eng mit Redaktion und Management zusammen, um Reichweite, Sichtbarkeit und inhaltliche Qualität nachhaltig zu stärken.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er im Bereich Media Analysis bei Report International, wo er unter anderem für internationale Kunden wie Mercedes, BMW, Opel, Ford Europe sowie Olympiabewerbungen tätig war. Dort leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte umfangreiche Erfahrung in redaktioneller Koordination, Medienanalyse und Leistungsbewertung.
In den folgenden Jahren arbeitete Pascal als Business-IT-Coach und selbstständiger Berater, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Später wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Dartsnews.de verantwortet er heute die redaktionelle Governance der Plattform. Dazu zählen die Festlegung von Quellenstandards, die Sicherstellung von Genauigkeit und Konsistenz sowie die Koordination von Aktualisierungen und Korrekturen bei neuen, verifizierten Informationen. Neben seiner strategischen Arbeit ist er auch redaktionell tätig und unterstützt das Team bei Textstruktur, Themenwahl und Headline-Optimierung.
Darüber hinaus ist Pascal auch in die strategische Entwicklung von Radsportaktuell.de eingebunden.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










