Vorschau Women's World Matchplay 2024: Wird Beau Greaves ihrer Favoritenrolle in Blackpool erneut gerecht?
PDC
Am Sonntagnachmittag wird das PDC Women's World Matchplay 2024 in den Winter Gardens in Blackpool ausgetragen. Wird es Beau Greaves gelingen, ihren Titel zu verlängern, oder werden wir eine andere Siegerin bekommen? Lesen Sie hier unsere Vorschau auf das Women's World Matchplay 2024:
Das diesjährige Turnier markiert bereits die dritte Auflage des prestigeträchtigsten Events der PDC für Frauen. Im Jahr 2022 gewann Fallon Sherrock die erste Ausgabe des Women's World Matchplay, danach krönte sich Greaves 2023 zur Siegerin.
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Wer sind die acht Teilnehmerinnen?
Das Teilnehmerfeld für das Women's World Matchplay besteht aus acht Spielerinnen. Eingeladen wurden die acht besten Spielerinnen der Women's Series der letzten 12 Monate. Da Aileen de Graaf wegen eines gebuchten Urlaubs abgesagt hatte, ist die Nummer neun in das Aufgebot nachgerückt.
Beau Greaves
Es gibt nur einen großen Favoriten auf den Titel beim Women's World Matchplay, und das ist natürlich Beau Greaves. Beau 'n' Arrow führt auch in diesem Jahr wieder die Women's Series Order of Merit an, ist aber weniger dominant als in den vergangenen Jahren. Bislang hat Greaves nur drei der 12 Turniere der Women's Series gewonnen, stand aber gleichzeitig acht Mal im Finale.
Fallon Sherrock
Eine der großen Herausforderinnen von Greaves ist Fallon Sherrock, die sich wie ihre Rivalin bereits einen Platz in der Ehrenliste dieses Turniers gesichert hat. Die Queen of the Palace startete mit zwei Titeln am ersten Wochenende gut in die neue Women's Series-Saison, konnte aber in den letzten acht Women's Series-Turnieren nur ein einziges Mal das Finale erreichen. Dieses verlor sie mit 0-5 gegen Greaves.
Mit Lisa Ashton muss man bei den Frauenturnieren immer rechnen. The Lancashire Rose kann immer noch gegen jeden gewinnen, aber die vierfache Weltmeisterin kann auch gegen mehrere Spielerinnen verlieren. Am letzten Turnierwochenende der Women's Series vor diesem Turnier zeigte die 53-jährige Ashton ihre Klasse, indem sie zwei Turniere in Folge gewann.
Wie im letzten Jahr ist auch Mikuru Suzuki wieder in den Winter Gardens dabei. Die 42-jährige Japanerin ist die einzige nicht-europäische Teilnehmerin des Turniers. Was für Ashton gilt, trifft eigentlich auch auf Suzuki zu. The Miracle kann gegen alle Spitzenspielerinnen gewinnen, aber ihr "B-Game" ist ein bisschen schwächer als das von Greaves und Sherrock. Bei den Turnieren der Women's Series ist Suzuki eigentlich immer an der Spitze. Auch in dieser Saison hat sie zwei Turniere der Women's Series gewonnen.
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Letztes Jahr spielte Noa-Lynn van Leuven in Blackpool um Erfahrung, dieses Jahr hat van Leuven eine ernsthafte Chance auf den Titel. Die Niederländerin hat in diesem Jahr bereits einige Meilensteine erreicht. Sie gewann ein Turnier auf der Challenge Tour und verbuchte zwei Turniersiege bei der Women's Series. Außerdem gab Van Leuven ihr Debüt auf der PDC Pro Tour als Ersatzspielerin.
Rhian O'Sullivan ist eine zeitweise exzellente Spielerin, aber sie ist einfach zu unsicher, um sich definitiv in die Spitzengruppe der Frauen einzureihen.
Endlich sehen wir Anastasia Dobromyslova wieder bei einem Fernseh-Turnier. Dobromyslova ist derzeit nicht viel auf dem Damen Circuit zu sehen, weil sie wegen ihres russischen Passes von der WDF gesperrt ist. Die PDC erlaubt ihr jedoch, unter neutraler Flagge zu spielen. Dobromyslova wurde 2008, 2012 und 2013 Weltmeisterin bei den Damen und war zu dieser Zeit das Aushängeschild des Frauendartsports. Inzwischen hat sie diesen Status an Spielerinnen wie Greaves und Sherrock verloren.
Katie Sheldon
Durch einen glücklichen Zufall kann Katie Sheldon noch am Women's World Matchplay teilnehmen. Sie ist nachgerückt, weil Aileen de Graaf für dieses Turnier abgesagt hat. Die 20-jährige Irin war auch vor zwei Jahren bei diesem Turnier dabei, verlor aber in ihrem ersten Spiel gegen die spätere Turniersiegerin Sherrock. Dieses Jahr stand sie zum zweiten Mal in ihrer Karriere im Finale eines Turniers der Women's Series, musste sich aber wie 2022 mit dem zweiten Platz begnügen.
Das Turnierformat
Viertelfinale - Best of 7 Legs
Halbfinale - Best of 9 Legs
Finale - Best of 11 Legs
Wo kann das Turnier verfolgt werden?
Die Rechteinhaber des World Matchplay können auch die Frauenausgabe übertragen. In Deutschland wird das Turnier auf DAZN ausgestrahlt.
Die Übertragung beginnt um 14:00 Uhr deutscher Zeit. Dann werden zunächst die vier Viertelfinals gespielt, bevor später am Nachmittag auch die Halbfinals und das Finale stattfinden.
Verteilung des Preisgeldes
Den acht Teilnehmerinnen ist ein Preisgeld von £1250 sicher. Mit einem Sieg im ersten Spiel verdoppelt sich dieser Betrag auf £2.500. Ein Finalplatz bringt bereits mindestens £5.000 Pfund ein, während die Siegerin des Women's World Matchplay 2024 mit dem Hauptpreis von £10.000 Preisgeld nach Hause geht. Das gewonnene Preisgeld wird übrigens nicht auf die Women's Series Order of Merit angerechnet.
Spielplan Women's World Matchplay 2024
Sonntag, 21. Juli (ab 14 Uhr)
Viertelfinale
Beau Greaves v Katie Sheldon
Mikuru Suzuki v Noa-Lynn van Leuven
Fallon Sherrock v Anastasia Dobromyslova
Lisa Ashton v Rhian O'Sullivan
Halbfinale
Greaves/Sheldon v Suzuki/van Leuven
Sherrock/Dobromyslova v Ashton/O'Sullivan
Finale
Greaves/Sheldon/Suzuki/van Leuven v Sherrock/Dobromyslova/Ashton/O'Sullivan
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









