World Matchplay 2026 Round-up Freitagabend: Price stoppt Smiths furiose Aufholjagd – van Veen ringt Wade nieder und zieht ins Halbfinale ein
PDC
Nachdem Dirk van Duijvenbode und Luke Littler bereits am Donnerstagabend in das Halbfinale des World Matchplay eingezogen waren, standen am Freitagabend die letzten zwei Viertelfinals an. Ross Smith traf auf Gerwyn Price, während sich Gian van Veen und James Wade duellierten.
Im ersten Viertelfinale des World Matchplays zwischen Ross Smith und Gerwyn Price begann die Partie ausgeglichen. Smith fand in 12 Darts in die Partie, Price checkte 117 Punkte zum 1:1. Doch vor der ersten Pause sicherte sich Price das Break zur 3:2-Führung. Auch zur zweiten Pause blieb das Spiel spannend, Price checkte 82 Punkte zur 6:4-Führung.
Das Spiel wurde emotionaler und Smith checkte 100 Punkte zum 6:7. Nachdem Smith einen Breakdart verpasste, sicherte sich Price das 8:6 und später das erneute Break zur 9:6-Führung. Doch nachdem Smith endlich das erste Break erzielte, verpasste er einige Doppeldarts und Price konnte auf 10:7 davonziehen.
Als Price die 12:8-Führung erzielte, schien die Partie schon entschieden, doch Smith kämpfte sich beeindruckend zurück. Mit tollem Timing und Checkouts von 68, 36, 72 und 80 glich er zum 12:12 aus. Doch Price breakte auf der D20 sofort zurück und checkte dann 121 Punkte auf dem Bullseye zur 14:12-Führung.
Weiterlesen
Das nächste Break sicherte sich Price mit einem Checkout über D17-D20 zur 15:12-Führung und ließ dann ordentlich Druck raus. Am Ende gewann Price souverän sein Anwurfleg und checkte 56 Punkte zum 16:12-Sieg.
Das zweite Viertelfinale zwischen Gian van Veen und James Wade begann schleppend. Beide Spieler verpassten im ersten Leg direkt ein Highfinish, doch gerade Wade glänzte noch nicht mit gutem Timing. So checkte van Veen 67 Punkte auf der D16 zur 3:2-Führung. Gian van Veen holte sich dann das erste Break zur 4:2-Führung, doch Wade glich auf der D12 zum 4:4 aus.
Danach verpasste Wade einen Dart auf der D20, so holte sich der Niederländer auf der D4 die 6:4-Führung. Dabei spielte der amtierende European Darts Championship Sieger bis dahin nur einen Average von 85 Punkten. Die Partie verlief anschließend komplett mit den Anwürfen und Gian van Veen checkte 160 Punkte auf der D20 zur 9:6-Führung. Van Veen nutzte dann die Fehler seines Gegners und erhöhte auf 11:7.
Weiterlesen
Doch Wade kam zurück und zeigte dann endlich einmal Timing. Er checkte 79 Punkte auf dem Bullseye zum Break, ehe er 45 Punkte mit dem letzten Dart checkte. Damit verkürzte er vor der letzten Pause auf 9:11. Dann wurde das Spiel immer besser und beide Spieler spielten das Niveau, das sie sich das ganze Spiel über erhofft hatten.
Nach dieser Pause checkte Wade 121 Punkte auf dem Bullseye zum Break, damit war das Spiel wieder ausgeglichen, danach erzielte Wade sogar den 11:11-Ausgleich. Wade verpasste danach einen Breakdart auf der D12, dann erzielte Gian van Veen die 13:12-Führung. Danach breakte der Niederländer mit einem starken 118er-Checkout auf der D19, ehe Wade mit einem 121er-Finish auf dem Bullseye ausglich.

Steht in seinem ersten World Matchplay Halbfinale: Gian van Veen
Doch Wade machte danach einen fatalen Fehler und konnte sich beim Spielstand von 14:13 keinen Dart bei 80 Rest stellen. Van Veen nutzte diese Gelegenheit und checkte 75 Punkte mit dem letzten Dart auf der D6. Im letzten Leg konnte sich der Niederländer auf die D20 stellen und nutzte direkt den ersten Matchdart. Damit trifft Gian van Veen morgen auf Gerwyn Price, Luke Littler bekommt es mit Dirk van Duijvenbode zu tun.

Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Mentor
Pascal Michiels ist Chefredakteur von Dartsnews.de und verantwortlich für die strategische, redaktionelle und SEO-basierte Ausrichtung der Plattform. In dieser Rolle steuert er redaktionelle Standards, Themenpriorisierung und Qualitätskontrolle und arbeitet eng mit Redaktion und Management zusammen, um Reichweite, Sichtbarkeit und inhaltliche Qualität nachhaltig zu stärken.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er im Bereich Media Analysis bei Report International, wo er unter anderem für internationale Kunden wie Mercedes, BMW, Opel, Ford Europe sowie Olympiabewerbungen tätig war. Dort leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte umfangreiche Erfahrung in redaktioneller Koordination, Medienanalyse und Leistungsbewertung.
In den folgenden Jahren arbeitete Pascal als Business-IT-Coach und selbstständiger Berater, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Später wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Dartsnews.de verantwortet er heute die redaktionelle Governance der Plattform. Dazu zählen die Festlegung von Quellenstandards, die Sicherstellung von Genauigkeit und Konsistenz sowie die Koordination von Aktualisierungen und Korrekturen bei neuen, verifizierten Informationen. Neben seiner strategischen Arbeit ist er auch redaktionell tätig und unterstützt das Team bei Textstruktur, Themenwahl und Headline-Optimierung.
Darüber hinaus ist Pascal auch in die strategische Entwicklung von Radsportaktuell.de eingebunden.
Klatscht 3Besucher 2
Gerade In
Beliebte Nachrichten
Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









