"An der Seite von Michael van Gerwen zu spielen, sorgt ohnehin für den nötigen Druck" - Gian van Veen sieht mögliche Stolpersteine für den World Cup of Darts

PDC
Montag, 27 Mai 2024 um 13:00
gian van veen
Vom 27. bis 30. Juni findet in Frankfurt der World Cup of Darts statt. Das niederländische Duo wird in diesem Jahr Michael van Gerwen und Danny Noppert gebildet werden.
Beim World Cup of Darts treten 40 Länder mit jeweils zwei Spielern gegeneinander an. Die beiden besten Spieler jedes Landes in der Weltrangliste werden automatisch für dieses Turnier ausgewählt. Wenn es jedoch um die Spieler geht, die keine Tour Card haben, wird in Ländern mit nur einem oder keinem Tour Card Holder manchmal ein Qualifikationsturnier organisiert, um die Teilnehmer zu ermitteln.
Mit einem 34. Platz ist Gian van Veen derzeit nur der fünfte Niederländer in der Order of Merit. Er muss neben van Gerwen und Noppert noch Dirk van Duijvenbode und Raymond van Barneveld überholen. "Ich würde natürlich gerne eines Tages am World Cup of Darts teilnehmen", sagte er. "Es wäre mein erstes Team-Turnier. Bei einem TV-Turnier, was auf jeden Fall eine neue Erfahrung wäre."
Druck und Verantwortung
Doch er sieht auch einen möglichen Stolperstein. "An der Seite von van Gerwen zu spielen, ist nicht so einfach. Michael ist es gewohnt, überall der Favorit zu sein und oft Titel zu gewinnen. Man hat eine gewisse Verantwortung und auch Druck, wenn man an seiner Seite spielt."
Gian van Veen<br>
Van Veen erreichte am vergangenen Wochenende die dritte Runde bei der Dutch Darts Championship
Van Veen ist in letzter Zeit in recht guter Form und klettert in der Weltrangliste schnell nach oben. "Aber 2025 ist noch zu früh für einen Platz beim World Cup of Darts", meint er. "Van Barneveld ist nicht so viel höher als ich, aber der Abstand zu Jungs wie van Duijvenbode und Noppert ist immer noch groß. Aber man weiß ja nie, ob man einmal einen guten Lauf bei einem großen Turnier hat."
"Aber ich strebe eigentlich frühestens die Ausgabe 2026 an. Es ist zwar kein konkretes Ziel, aber ich würde es eher als netten Bonus sehen."