Auslosung der Players Championship Finals 2026: Max Hopp trifft auf Topstar Stephen Bunting – auch Schindler, Clemens und Springer gefordert
PDC
Die Auslosung der Players Championship Finals 2026 steht fest – und insbesondere aus deutscher Sicht verspricht bereits die erste Runde reichlich Spannung. Mit Martin Schindler, Gabriel Clemens, Niko Springer und Max Hopp haben sich gleich vier deutsche Profis für das prestigeträchtige Turnier qualifiziert, das vom 27. bis 29. November ausgetragen wird. Hinzu kommt mit Mensur Suljovic ein österreichischer Vertreter. Während einige der deutschsprachigen Starter auf dem Papier durchaus lösbare Aufgaben erwischt haben, wartet auf andere gleich zum Auftakt eine echte Herausforderung.
Besonders Max Hopp dürfte bei der Auslosung aufhorchen: Der Deutsche bekommt es in seinem ersten Match mit dem englischen Topspieler Stephen Bunting zu tun. Auch Gabriel Clemens steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe, denn der „German Giant“ trifft auf den erfahrenen Dave Chisnall. Martin Schindler startet gegen Youngster Charlie Manby ins Turnier, während Niko Springer auf den Niederländer Niels Zonneveld trifft. Der Österreicher Mensur Suljovic muss sich zum Auftakt mit dem Schotten Cameron Menzies messen. Insgesamt kämpfen bei den Players Championship Finals die 64 bestplatzierten Spieler der Players Championship Order of Merit um den Titel.
Hopp und Clemens vor schweren Aufgaben – Schindler, Springer und Suljovic ebenfalls gefordert
Vor allem das Duell zwischen Max Hopp und Stephen Bunting dürfte aus deutscher Sicht zu den interessantesten Begegnungen der Auftaktrunde gehören. Der deutsche Hoffnungsträger bekommt es nach einer starken Floor-Saison mit einem etablierten Namen der internationalen Darts-Elite zu tun und muss gleich zum Turnierbeginn eine anspruchsvolle Hürde überwinden. Nicht weniger Aufmerksamkeit dürfte das Aufeinandertreffen zwischen Gabriel Clemens und Dave Chisnall auf sich ziehen. Auch der Saarländer trifft damit auf einen ehemaligen englischen Spitzenspieler.

Max Hopp steht bei den Players Championship Finals 2026 gleich zum Auftakt vor einer schweren Aufgabe: Der Deutsche trifft in der ersten Runde auf Stephen Bunting.
Nijman an Nummer eins gesetzt – Humphries und Dobey zählen zu den Favoriten
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Angeführt wird die Setzliste von Wessel Nijman. Der Niederländer trifft in der ersten Runde auf den aufstrebenden Henry Coates, der sich im Juli mit einem bemerkenswerten Turniersieg auf der Pro Tour in Szene setzte. Seine Qualifikation für die Players Championship Finals sicherte sich Coates allerdings nur hauchdünn: Gerade einmal 250 Pfund trennten ihn am Ende von den Spielern außerhalb der Qualifikationsplätze. Der an Position zwei gesetzte Chris Dobey bekommt es unterdessen mit Mike De Decker zu tun, der bereits den World Grand Prix gewinnen konnte.
Nijman, Dobey und Luke Humphries gehörten in der abgelaufenen Players-Championship-Saison zu den herausragenden Akteuren. Sie waren die einzigen drei Profis, denen mindestens drei Turniersiege gelangen. Besonders beeindruckend fiel die Bilanz von Humphries aus: Der Engländer nahm lediglich an elf Veranstaltungen teil, konnte dabei aber gleich vier Titel gewinnen.
Der Weltmeister von 2024, der die Players Championship Finals bereits 2023 und 2024 für sich entscheiden konnte, startet gegen Darryl Pilgrim in das Turnier. Auch Michael van Gerwen gehört zum Teilnehmerfeld. Der Niederländer zeigte zuletzt wieder ermutigende Leistungen und bekommt es zum Auftakt mit Connor Scutt zu tun. Sein großes Ziel ist der rekordverdächtige achte Titel bei diesem Wettbewerb. Gary Anderson wiederum sicherte sich seine Qualifikation erst spät und steht mit Karel Sedlacek unmittelbar vor einer unangenehmen Auftaktaufgabe.
Weitere interessante Begegnungen verspricht die Auslosung ebenfalls. Ross Smith, der in dieser Saison bereits zwei bedeutende Titel feiern konnte, trifft auf seinen englischen Namensvetter Michael Smith, der 2023 Weltmeister wurde. Gian van Veen bekommt es mit Jeffrey de Graaf zu tun. Dem Sieger dieser Partie könnte anschließend ein Duell mit Gerwyn Price bevorstehen, sofern sich der Waliser zunächst gegen Sebastian Bialecki durchsetzt.
Auch Beau Greaves wird bei den Players Championship Finals im Mittelpunkt stehen. Die Engländerin gehörte zu den herausragenden Spielerinnen des Jahres und geht bei ihrem Debüt in diesem Wettbewerb direkt als Nummer acht der Setzliste an den Start. Ihre erste Gegnerin beziehungsweise ihr erster Gegner ist der Niederländer Christian Kist.
Players Championship Finals 2026: Der Zeitplan bis zum Finale
Der Startschuss für die Players Championship Finals fällt am Freitag, dem 27. November, wenn sämtliche Begegnungen der ersten Runde ausgetragen werden. Am Samstag geht es mit einer Doppel-Session weiter, in der sowohl die zweite als auch die dritte Runde auf dem Programm stehen. Die Entscheidung über den Titel fällt schließlich am Sonntag, dem 29. November. Dann werden nacheinander die Viertelfinals, Halbfinals und das Endspiel ausgetragen. Außerdem steht an diesem Tag das Finale der World Youth Championship auf dem Programm – mit deutscher Beteiligung.
Nicht mit dabei ist hingegen Luke Littler. Der englische Superstar gehört zu den prominentesten Abwesenden, nachdem er in der maßgeblichen Rangliste außerhalb der Top 100 gelandet war und damit die Qualifikation deutlich verpasst hatte. Auch Nathan Aspinall und Josh Rock fehlen im Teilnehmerfeld.
Aus deutschsprachiger Sicht richtet sich der Blick somit vor allem auf die fünf qualifizierten Profis. Während Max Hopp und Gabriel Clemens bereits zum Auftakt gegen namhafte englische Gegner antreten müssen, wollen Martin Schindler, Niko Springer und Mensur Suljovic ihre jeweiligen Erstrundenhürden überwinden. Ob einer von ihnen beim Saisonabschluss der Players-Championship-Serie für eine Überraschung sorgen kann, wird sich ab dem 27. November zeigen.
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Auslosung der Players Championship Finals 2026:
| Spieler 1 | Spieler 2 | |
| (1) Wessel Nijman | v | (64) Henry Coates |
| (32) Gabriel Clemens | v | (33) Dave Chisnall |
| (16) Charlie Manby | v | (49) Martin Schindler |
| (17) Cameron Menzies | v | (48) Mensur Suljovic |
| (8) Beau Greaves | v | (57) Christian Kist |
| (25) Tom Bissell | v | (40) Rob Owen |
| (9) Ross Smith | v | (56) Michael Smith |
| (24) Niels Zonneveld | v | (41) Niko Springer |
| (4) Luke Woodhouse | v | (61) Alexander Merkx |
| (29) Stephen Bunting | v | (36) Max Hopp |
| (13) Sebastian Bialecki | v | (52) Gerwyn Price |
| (20) Jeffrey de Graaf | v | (45) Gian van Veen |
| (5) Jermaine Wattimena | v | (60) Keane Barry |
| (28) Ryan Searle | v | (37) Brendan Dolan |
| (12) William O’Connor | v | (53) James Hurrell |
| (21) Tommy Morris | v | (44) Callan Rydz |
| (2) Chris Dobey | v | (63) Mike De Decker |
| (31) Richard Veenstra | v | (34) Joe Cullen |
| (15) Cristo Reyes | v | (50) Darius Labanauskas |
| (18) Michael van Gerwen | v | (47) Connor Scutt |
| (7) Luke Humphries | v | (58) Darryl Pilgrim |
| (26) Krzysztof Ratajski | v | (39) Damon Heta |
| (10) Danny Noppert | v | (55) Scott Williams |
| (23) Jonny Clayton | v | (42) Tom Sykes |
| (3) Kevin Doets | v | (62) Ritchie Edhouse |
| (30) James Wade | v | (35) Justin Hood |
| (14) Dirk van Duijvenbode | v | (51) Alan Soutar |
| (19) Maik Kuivenhoven | v | (46) Daryl Gurney |
| (6) Andrew Gilding | v | (59) Bradley Brooks |
| (27) Kim Huybrechts | v | (38) Joe Hunt |
| (11) Karel Sedlacek | v | (54) Gary Anderson |
| (22) Rob Cross | v | (43) Mickey Mansell |

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026






