Australier Mal Cuming sichert Rückkehr zur Darts WM nach Sieg beim brandneuen Qualifikationsturnier
PDC
Mal Cuming hat sich die Rückkehr zur PDC World Darts Championship gesichert. Der 50-jährige Australier gewann am vergangenen Wochenende die erstmals ausgetragene Trans-Tasman Championship und sicherte sich damit sein Ticket für die Darts WM 2027 im Alexandra Palace.
Die Trans-Tasman Championship fand vom 28. bis 30. August 2026 in Brisbane statt. Zum neuen Event luden die Verbände die jeweils besten sechzehn Spieler der Ranglisten der Australian Darts Association (ADA) und der DartPlayers New Zealand (DPNZ) ein. Daraus ergab sich ein 32er-Feld mit einem WM-Startplatz als Hauptpreis.
Starker Auftritt trotz kniffligem Beginn
Cuming reiste mit Wettkampfschärfe an, nachdem er kurz zuvor bei der World Series of Darts in Wollongong gespielt hatte. Auf heimischem Boden ließ der erfahrene Australier anschließend das gesamte Feld hinter sich.
Leicht machte er es sich dabei nicht. In Runde eins musste Cuming einen Entscheidungssatz bestreiten, um Hunter Eyles abzuschütteln. Danach fand er seinen Rhythmus: Gegen Michael Cassar und Tim Pusey gewann er jeweils klar, ohne einen Satz abzugeben.
Vor allem die Vorstellung gegen Pusey stach heraus. Mit einem Average von knapp 96 setzte sich Cuming 3:0 durch und reihte acht Legs in Serie aneinander – ein echtes Ausrufezeichen, das ihn selbstbewusst ins Halbfinale gegen Harley Kemp brachte. Auch Kemp konnte den Lauf des Routiniers nicht bremsen: Cuming gewann 3:1 und zog ins Finale ein. Dort wartete Raymond Smith, Zweiter der ANZ Premier League 2025 und Halbfinalist beim New Zealand Darts Masters im August.
Brisanter hätte das Endspiel kaum sein können: Der Sieger würde nicht nur als erster Titelträger der Trans-Tasman Championship in die Geschichtsbücher eingehen, sondern zugleich das begehrte WM-Ticket lösen. Cuming und Smith teilten sich zunächst die ersten beiden Sätze, ehe der Australier zur Mitte der Partie enteilte. Mit einem furiosen Lauf von sechs Legs am Stück übernahm er die volle Kontrolle. Smith fand keine Antwort mehr und musste sich seinem Landsmann mit 4:2 geschlagen geben. Im Finale spielte Cuming einen Average von 90,20.
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Mit dem Titel sicherte sich Cuming einen von vier Startplätzen aus Ozeanien für die PDC World Darts Championship 2027. Die übrigen Tickets gehen an den ANZ-Premier-League-Champion sowie an die Sieger der ADA- und DPNZ-Ranglisten. Qualifizieren sich diese Spieler bereits auf anderem Weg, rückt der bestplatzierte noch nicht qualifizierte Akteur nach.
Für Cuming bedeutet der Titel die Rückkehr an den Alexandra Palace im Dezember. Nach seinem WM-Auftritt 2023 bekommt der 50-Jährige nun erneut die Chance, sich auf der größten Bühne des Sports zu präsentieren.
Ergebnisse Trans-Tasman Championship 2026
| Finale | ||||
| Mal Cuming | 4 | VS | 2 | Raymond Smith |
| Halbfinals | ||||
| Raymond Smith | 3 | VS | 2 | Howard Jones |
| Mal Cuming | 3 | VS | 1 | Harley Kemp |
| Viertelfinals | ||||
| Raymond Smith | 3 | VS | 2 | Jeremy Fagg |
| Howard Jones | 3 | VS | 1 | Joe Comito |
| Harley Kemp | 3 | VS | 1 | Ben Robb |
| Mal Cuming | 3 | VS | 0 | Tim Pusey |

Theo StodiekRedakteur
Theo ist seit 2025 Teil der Redaktion von Dartsnews.de und berichtet dort über den professionellen Dartsport. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Erstellung von Liveblogs zu großen Turnieren und wichtigen Ereignissen, darunter die European Tour und die PDC World Darts Championship (WM). Dabei begleitet er das Geschehen in Echtzeit und ordnet Ergebnisse, Spielverläufe und Entwicklungen fortlaufend ein. Darüber hinaus schreibt er aktuelle Berichte und Hintergrundtexte rund um die internationale Darts-Szene.
Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit Nicolas Gayer und Oliver Ried vernetzt. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









