
Wenn Emma Paton ihr Leben einem einzigen Darter anvertrauen müsste, der in der entscheidenden Sekunde einen Matchdart setzen soll, überlegt sie keine Sekunde. Die Sky-Sports-Moderatorin entscheidet sich mit voller Überzeugung für Luke Littler. Der erst 19-jährige Engländer besitzt laut Paton genau die Nervenstärke, die es braucht, wenn alles an einem einzigen Wurf hängt.
Paton, 31, ist den Dartsfans inzwischen ein vertrautes Gesicht. Seit sie 2022 bei Sky Sports Laura Woods ablöste, hat sie sich zu einer der prägenden Moderatorinnen bei großen Turnieren entwickelt. Sie steht dadurch regelmäßig den größten Stars der Dartswelt gegenüber und kennt die Spieler nicht nur von ihren Bühnenauftritten, sondern auch von ihren Persönlichkeiten abseits davon.
Littler als klare Wahl
In einem Q&A von She's Got Game beantwortete Paton verschiedene Fragen zu den größten Namen der Dartswelt. Eine Frage stach dabei sofort heraus: Welchem Darter würde sie vertrauen, wenn ihr Leben davon abhinge, dass der entscheidende Dart sitzt? Die Antwort ließ keine Zweifel offen. „Littler, es muss Littler sein", reagierte Paton unmittelbar.
Wenig überrascht die Wahl der Moderatorin die Dartsfans. Der Engländer hat mit nur 19 Jahren bereits eine beeindruckende Titelliste aufgebaut. Mit 14 Major-Siegen zählt „The Nuke" schon jetzt zu den erfolgreichsten Spielern der Sportgeschichte. Zudem durchbrach Littler als erster Darter die Marke von drei Millionen Pfund an Preisgeld.
Der junge Weltstar zeigt dabei noch lange keine Anzeichen von Stillstand. Littler verfolgt aktuell eine weitere historische Mission: Er will als erster Spieler alle elf TV-Turniere der PDC-Premier-Events gewinnen. Nachdem er die ersten sechs Events bereits für sich entschied, liegt er im Rennen um die Geschichtsbücher deutlich vorn.
Humphries als Moderator
Anschließend fragte man Paton, welcher Darter ihrer Meinung nach der beste Moderator wäre. „Wahrscheinlich Luke Humphries, einfach weil er der Vernünftigste ist", erklärte sie.

Luke Humphries ist die aktuelle Nummer zwei der Welt
Auch zu den Walk-ons hatte die Sky-Sports-Moderatorin eine klare Meinung. Nathan Aspinall zählt für sie zu den Favoriten, nicht zuletzt dank seiner inzwischen legendären Einlaufmusik „Mr. Brightside". Außerdem nannte sie Michael van Gerwen und William O'Connor als Spieler mit starken Walk-ons.
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Beeindruckt von David Beckham
Am meisten beeindruckte Paton in ihrer Laufbahn jedoch kein Darter. Diese Ehre gebührt einer Fußballlegende: David Beckham. „David Beckham kam einmal bei Sky vorbei, als ich 23 oder so war. Ich bat nicht um ein Foto, weil ich dachte, das sei unprofessionell", erzählte Paton. Inzwischen bereut sie diese Entscheidung deutlich. „Jetzt denke ich: Warum hast du das nicht gemacht? Er ist mein Idol."
Paton hat sich mittlerweile auch außerhalb ihrer Sky-Sports-Tätigkeit eng mit der Dartswelt vernetzt. Sie fungiert als Botschafterin des Darts-Herstellers Winmau und brachte sogar ihr eigenes Dart-Set auf den Markt.
Lange warten müssen Dartsfans nicht, bis Paton wieder im Fernsehen zu sehen ist. Am 28. September kehrt sie auf die Bildschirme zurück, wenn in Leicester der World Grand Prix startet.

Theo StodiekRedakteur
Theo ist seit 2025 Teil der Redaktion von Dartsnews.de und berichtet dort über den professionellen Dartsport. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Erstellung von Liveblogs zu großen Turnieren und wichtigen Ereignissen, darunter die European Tour und die PDC World Darts Championship (WM). Dabei begleitet er das Geschehen in Echtzeit und ordnet Ergebnisse, Spielverläufe und Entwicklungen fortlaufend ein. Darüber hinaus schreibt er aktuelle Berichte und Hintergrundtexte rund um die internationale Darts-Szene.
Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit Nicolas Gayer und Oliver Ried vernetzt. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








