
Cameron Menzies sorgte am Mittwochabend während seines Zweitrundenmatches beim World Matchplay 2026 für einen großen Schreckmoment. Nach nur drei gespielten Legs ging es dem Schotten auf der Bühne der Winter Gardens plötzlich so schlecht, dass er beinahe zusammenbrach. Begleitet von seinem Gegner Ross Smith und dem Caller Charlie Corstorphine wurde er zur medizinischen Versorgung von der Bühne geführt. Inzwischen hat sich „Cammy“ selbst zu seinem Gesundheitszustand geäußert.
Die Partie war gerade einmal drei Legs alt, als der Schotte mit erheblichen Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte. Menzies wollte das vierte Leg beginnen, wich jedoch mehrfach zurück und teilte dem Schiedsrichter schließlich mit, dass er sich unwohl fühle. Anschließend verließ er sichtlich angeschlagen die Bühne. Das Match wurde daraufhin folgerichtig endgültig abgebrochen, wodurch Smith automatisch ins Viertelfinale einzog.
PDC bestätigt Bewusstlosigkeit hinter der Bühne
Im Nachhinein wurde bekannt, dass der 37-jährige Schotte unter erheblichem Schwindel litt. Hinter der Bühne soll Menzies später sogar das Bewusstsein verloren haben. Nach einer Phase der Ungewissheit veröffentlichte die PDC eine offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall.
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„Cameron Menzies ist in seinem Zweitrunden-Match gegen Ross Smith beim World Matchplay am Mittwochabend unwohl geworden. Er litt unter hohem Blutdruck, wodurch ihm schwindelig wurde und er schließlich das Bewusstsein verlor. Nach einer Untersuchung durch das anwesende medizinische Team in den Winter Gardens wurde festgestellt, dass Menzies ausreichend genesen war, um in seine Unterkunft zurückzukehren. Wir wünschen Cameron alles Gute und hoffen, ihn bald wieder in Aktion zu sehen.“
Menzies bedankt sich für zahlreiche Nachrichten
Wenig später meldete sich Menzies auch selbst über die sozialen Medien zu Wort. Der Schotte versicherte, dass es ihm gut gehe, und bedankte sich bei allen, die sich nach seinem Zustand erkundigt hatten.
„Danke an alle, die sich erkundigt und mir Nachrichten geschickt haben. Mir geht es gut“, schrieb Menzies auf Facebook.
Auch Ross Smith reagierte nach dem beunruhigenden Zwischenfall mit einer emotionalen Botschaft an seinen guten Freund. „Ich bin so froh, dass es meinem guten Freund gut geht. Gesundheit steht über allem. Du kommst stärker denn je zurück, ich liebe dich, Kumpel.“
Für Menzies bedeutete der medizinische Notfall ein abruptes Ende eines bis dahin bemerkenswerten Turniers. Noch in der ersten Runde hatte „Cammy“ für die bislang größte Überraschung des World Matchplay gesorgt, als er die aktuelle Nummer zwei der Welt, Luke Humphries, mit einer starken Leistung bezwang.
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Dank eines spektakulären 170er-Finishes im Entscheidungsleg setzte sich Menzies mit 10:7 gegen den Weltmeister von 2024 durch und feierte damit einen der größten Erfolge seiner bisherigen Karriere.
Eine sportliche Fortsetzung dieser besonderen Leistung blieb ihm anschließend jedoch verwehrt. In diesem Moment rückte das Ergebnis allerdings vollkommen in den Hintergrund, denn die Gesundheit hat uneingeschränkten Vorrang.
Zum Glück scheint der Vorfall für Menzies glimpflich ausgegangen zu sein. Auch im Namen aller bei Dartsnieuws.de freuen wir uns darüber, dass es dem Schotten den Umständen entsprechend gut geht, und hoffen, ihn schon bald wieder auf der Bühne begrüßen zu dürfen.

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









