
Die aktuelle Nummer 11 der Welt, Dave Chisnall, hat erneut Geschichte geschrieben. Mit seinem Sieg am Mittwoch feierte er seinen 800. Erfolg bei einem Players Championship-Match.
Dave „Chizzy“ Chisnall erreichte damit einen weiteren bedeutenden Meilenstein in seiner Karriere. Seit seinem PDC-Debüt im Jahr 2011 ist der Engländer fester Bestandteil der Players Championship-Turniere. Trotz seines konstant hohen Niveaus wartet er bis heute auf seinen ersten Major-Titel – für viele Experten gilt er deshalb als einer der besten Spieler, die noch nie ein Major gewinnen konnten.
Besonders 2016 schien der große Durchbruch zum Greifen nah. Damals erreichte Chisnall das Finale der Players Championship Finals. Viele sahen darin das mögliche Sprungbrett für große Major-Erfolge. Doch der ganz große Triumph blieb bislang aus.
Trotzdem blickt Chisnall auf eine bemerkenswerte Karriere zurück. In seinen 14 Jahren auf der PDC-Tour erspielte er sich bislang stolze 3.070.950 Pfund Preisgeld. Chisnall gewann Pro Tour-Events in den Jahren 2011, 2012, 2013, 2015, 2016, 2017, 2019, 2022, 2023 und 2024. Auf der European Tour holte er zudem 2019, 2022, 2023 und 2024 weitere Titel. Es bleibt der Eindruck, dass das volle Potenzial des Mannes aus St. Helens noch nicht ganz ausgeschöpft ist. Vielleicht gelingt ihm in naher Zukunft doch noch der lang ersehnte große Major-Sieg.
Mit seinem Erfolg am Mittwoch zog Chisnall außerdem in einer weiteren Statistik mit einem ganz Großen gleich: Bei den meisten Siegen bei einem Boardfinale (Spiele in der 3. Runde) bei Players Championships steht er nun mit 141 Siegen auf einer Stufe mit Michael van Gerwen. Ein deutliches Zeichen für Chisnalls konstant hohe Qualität auf der Tour – und ein gutes Omen für künftige Erfolge.
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Was sind Players Championships?
Players Championships – häufig auch einfach „PCs“ genannt – sind Turniere ohne Publikum, die ausschließlich Tour Card-Inhabern vorbehalten sind. Sollte ein Spieler seine Teilnahme absagen, rücken in der Regel Akteure der Challenge Tour nach. Insgesamt werden im Laufe eines Jahres 34 Players Championship-Events ausgetragen. Nach Abschluss aller Turniere qualifizieren sich die 64 bestplatzierten Spieler der Players Championship Order of Merit für die prestigeträchtigen Players Championship Finals.
Gerade bei dieser Endrunde zeigt sich oft, wie schwer der Sprung von den Turnieren hinter verschlossenen Türen auf die große Bühne fällt. Nicht selten scheitern selbst Topspieler daran, ihre Trainingsleistungen und Floor-Form auch auf der TV-Bühne abzurufen. Für viele ist es frustrierend, zu sehen, wie viel ungenutztes Potenzial immer wieder ungenutzt bleibt.
Vielleicht gelingt es Dave Chisnall nach seinem jüngsten Meilenstein endlich, seine überragende Pro Tour-Form auch auf der Bühne zu bestätigen. Ein solcher Moment könnte seine Karriere endgültig krönen.
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026












