„Er hatte sein Bein amputieren lassen und ich habe sein Prothesenbein signiert“ – Josh Rock erzählt von kuriosester Autogrammanfrage seiner Karriere
PDC
Josh Rock hat eine außergewöhnliche Geschichte über die wohl ungewöhnlichste Unterschrift seiner bisherigen Laufbahn erzählt. Der Nordire berichtete, dass er kürzlich gebeten wurde, eine Prothese zu signieren.
Die aktuelle Nummer neun der Weltrangliste nahm an einer kurzen Fragerunde mit der deutschen Darts-Influencerin Sarah Milkowski teil und wurde dort nach der seltsamsten Autogrammanfrage seiner Karriere gefragt. „Lustigerweise war das heute“, sagte Rock. „Es war ein Kunstbein. Er hatte sein Bein amputieren lassen und ich habe sein Prothesenbein signiert. Das war alles aus guten Gründen.“
Rock spricht über Wrestling, Reisen und ungewöhnliche Vorlieben
Neben dieser auffälligen Anekdote gewährte Rock auch Einblicke in sein Leben abseits der Bühne. Der 24-Jährige sprach über Wrestling, Reisen und seine klare Abneigung gegen ein bestimmtes Lebensmittel. Auf die Frage, welchen Wrestler er für seinen Einlauf und seinen Finisher-Move wählen würde, überraschte er mit einer ungewöhnlichen Kombination. „Wahrscheinlich meinen Song und John Cenas F5.“

Josh Rock sorgt nicht nur auf der Bühne der Premier League Darts für Aufmerksamkeit – der Nordire berichtete nun auch von der ungewöhnlichsten Autogrammanfrage seiner Karriere
Auch bei der Frage nach einer hypothetischen Superkraft musste Rock nicht lange überlegen. „Ich würde Unsichtbarkeit wählen, einfach um alles hinter den Kulissen sehen zu können.“ Beim Thema Reisen steht für ihn ein Ziel ganz oben auf der Wunschliste. „Ich war noch nie in Amerika, also Amerika.“
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„Jeder, der Thunfisch isst, ist seltsam“
Kulinarisch nahm Rock ebenfalls kein Blatt vor den Mund. Nach eigener Aussage ernährt er sich grundsätzlich wenig außergewöhnlich, hat jedoch eine klare Meinung zu Thunfisch.
„Ich glaube nicht, dass ich etwas Seltsames esse. Ich esse einfach normal. Aber für andere Leute ist vielleicht alles mit Thunfisch seltsam.“ Danach folgte ein deutliches Fazit. „Ich hasse Thunfisch. Jeder, der Thunfisch isst, ist seltsam.“
Eine Sportart bleibt ein Problem
Obwohl Rock als eines der größten Talente im Darts gilt, beschreibt er sich selbst als vielseitig sportlich – mit einer klaren Ausnahme. In einer Disziplin kommt er nach eigener Einschätzung nicht zurecht. „Golf, ich bin furchtbar. So sehr ich es auch spiele, ich bin wirklich schlecht darin.“
In anderen Sportarten sieht er sich deutlich stärker aufgestellt. „Ich kann Snooker und Pool spielen. Ich kann Fußball spielen. Ich kann Cage Fighting machen. Nur Golf kann ich nicht spielen.“
Auf die Frage, welches Geräusch ihn am glücklichsten mache, entschied sich Rock nicht für Applaus oder sportliche Erfolge, sondern für Musik. „Musik im Allgemeinen. Achtziger, Neunziger und auch neue Musik. St. Elmo’s Fire.“
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








