Er tauschte „Happy Feet“ gegen „Pocket Rocket“ – und machte damit vielleicht alles nur noch schlimmer
PDCFür Justin Hood bedeutete die vergangene Saison nicht nur den Durchbruch auf der Bühne, sondern auch eine unerwartete Veränderung abseits der Oche. Der Engländer musste sich von seinem bekannten Spitznamen „Happy Feet“ verabschieden und tritt vorerst unter einem neuen Namen auf dem Circuit an.
In einem Interview mit Oche180 erklärte Hood, dass die Änderung nicht auf seine eigene Entscheidung zurückging. Laut dem Darter geschah das, nachdem sein auffälliger Auftritt bei der WM viel Aufmerksamkeit erhalten hatte.
„Warner Bros. hat sich bei Target gemeldet. Sie teilten mit, dass wir den Spitznamen nicht mehr verwenden dürfen, weil sie die Rechte am Film besitzen.“
Der Spitzname „Happy Feet“ verwies auf den bekannten Animationsfilm. Hood sorgte bei der WM mit seinem Walk-on für viel Aufsehen, bei dem er unter anderem eine Pinguinmütze trug und in seiner typischen Art die Bühne betrat. Die Bilder verbreiteten sich massenhaft in den sozialen Medien. „Was ich bei der WM gemacht habe, ging viral. Ich habe nur ein bisschen herumgealbert und ich selbst gewesen.“
Schnelle Lösung
Weil sämtliche Merchandising-Artikel neu entworfen und verpackt werden mussten, fiel die Wahl schnell auf eine Alternative. So entstand der Spitzname „Pocket Rocket“.
„Wir haben uns vor allem für Pocket Rocket entschieden, weil wir unsere Sachen so schnell wie möglich wieder auf den Markt bringen wollten. Andernfalls hätte alles neu verpackt werden müssen.“
Doch auch dieser Name ist offenbar nicht ganz unproblematisch. Hood musste lachen, als er entdeckte, dass der Spitzname in den USA noch eine ganz andere Bedeutung hat.
„Mir wurde inzwischen erzählt, was Pocket Rocket in Amerika bedeutet. Vielleicht müssen wir den Spitznamen demnächst wieder ändern, denn dort ist er wohl ein bisschen frech.“
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„Ich werde immer Happy Feet bleiben“
Obwohl Hood versteht, warum die Änderung notwendig war, fühlt er sich weiterhin stark mit seinem alten Spitznamen verbunden. „Einen Spitznamen denkt man sich nicht selbst aus. Das ist etwas, das andere einem geben.“
Deshalb hofft der Engländer, dass er künftig dennoch zu seinem ursprünglichen Spitznamen zurückkehren kann. „Ich war immer Happy Feet und das werde ich auch immer bleiben. Hoffentlich können wir in drei oder vier Jahren wieder zu diesem Namen zurückkehren, aber vorerst machen wir als Pocket Rocket weiter.“
Justin Hood REVEALS why he had to DITCH 'Happy Feet' and explains why he might CHANGE nickname again
— Oche180 (@Oche180) July 3, 2026
"Warner Bros. got hold of Target so I've heard and said we can't have it because obviously they've got rights to the film.
"We went with 'Pocket Rocket'.
"I've been told what… pic.twitter.com/T4tvsYAAUk

Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Mentor
Pascal Michiels ist Chefredakteur von Dartsnews.de und verantwortlich für die strategische, redaktionelle und SEO-basierte Ausrichtung der Plattform. In dieser Rolle steuert er redaktionelle Standards, Themenpriorisierung und Qualitätskontrolle und arbeitet eng mit Redaktion und Management zusammen, um Reichweite, Sichtbarkeit und inhaltliche Qualität nachhaltig zu stärken.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er im Bereich Media Analysis bei Report International, wo er unter anderem für internationale Kunden wie Mercedes, BMW, Opel, Ford Europe sowie Olympiabewerbungen tätig war. Dort leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte umfangreiche Erfahrung in redaktioneller Koordination, Medienanalyse und Leistungsbewertung.
In den folgenden Jahren arbeitete Pascal als Business-IT-Coach und selbstständiger Berater, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Später wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Dartsnews.de verantwortet er heute die redaktionelle Governance der Plattform. Dazu zählen die Festlegung von Quellenstandards, die Sicherstellung von Genauigkeit und Konsistenz sowie die Koordination von Aktualisierungen und Korrekturen bei neuen, verifizierten Informationen. Neben seiner strategischen Arbeit ist er auch redaktionell tätig und unterstützt das Team bei Textstruktur, Themenwahl und Headline-Optimierung.
Darüber hinaus ist Pascal auch in die strategische Entwicklung von Radsportaktuell.de eingebunden.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









