Glen Durrant bot einst 5.000 Pfund für die Walk-on-Musik von Adrian Lewis: „Ich sagte sofort: keine Chance“
PDCGlen Durrant hat kürzlich enthüllt, dass er einst einen bemerkenswerten Versuch unternahm, die Walk-on-Musik von Adrian Lewis zu übernehmen. Der frühere Premier-League-Sieger erklärte, dass er sogar seinen Manager dazu bringen wollte, fünftausend Pfund zu bieten, um sich den Song des zweifachen Weltmeisters zu sichern.
Durrant wechselte 2019 von der BDO zur PDC und musste sich in dieser Phase an Auftritte bei großen TV-Turnieren gewöhnen. Dazu gehörte auch ein neuer Walk-on, mit dem er lange Zeit unzufrieden war. „Ich kam 2019 mit derselben Walk-on-Musik wie Adrian Lewis zur PDC“, sagte Durrant im Podcast Double Tops. „Aber plötzlich war ich wegen ein paar Pro-Tour-Siegen schnell im Fernsehen und ich hasste meinen Walk-on-Song.“
Walk-on-Musik als unterschätzter Erfolgsfaktor
Der Engländer startete stark in seine erste PDC-Saison und stand dadurch rasch auf den großen Bühnen. Genau in diesem Moment erkannte er, wie wichtig aus seiner Sicht eine passende Walk-on-Musik sein kann. „Ich hatte innerhalb von vier Monaten drei oder vier verschiedene Songs. Ich wollte einfach den von Adrian. Also sagte ich zu meinem Manager, Mac Elkin: Biete ihm fünftausend Pfund.“

Adrian Lewis lehnte Glen Durrants Angebot über 5.000 Pfund für seine Walk-on-Musik entschieden ab – „keine Chance“, stellte der zweifache Weltmeister klar
Dieser Versuch verlief jedoch im Sande, weil Lewis keinerlei Interesse hatte, seine Musik abzugeben. „Zum Glück hat er es nicht getan“, lachte Durrant. „Danke dafür.“ Lewis reagierte deutlich auf die Anfrage und lehnte den Vorschlag entschieden ab. „Ich sagte sofort: keine Chance“, entgegnete der zweifache Weltmeister.
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Laut Durrant wird die Bedeutung einer Walk-on-Musik oft unterschätzt. Der Engländer ist überzeugt, dass die richtige Musik einem Spieler auf der Bühne das gewisse Extra geben kann. „Ich denke, ein Walk-on kann dir ein Prozent extra geben. Wir haben Walk-ons gesehen, die echte Power ausstrahlen.“
Selbst hatte er jedoch nie das Gefühl, den perfekten Song gefunden zu haben. „Ich kann mich an meine anderen Walk-ons nicht einmal mehr erinnern. Das war der Song, den ich wollte. Er ist einfach gut. Ich wollte ihn von Aidy haben.“
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









