„Ich kann nicht schlafen“: Ricky Evans zittert um sein WM-Ticket und verliert die Freude am Darts
PDCRicky Evans steht vor einer der wichtigsten Wochen seiner Darts-Karriere. Der 36-jährige Engländer droht das Ticket für die Weltmeisterschaft zu verpassen und sorgt sich um seine Zukunft auf höchstem Niveau. Im Interview mit Online Darts spricht „Rapid Ricky“ über schlaflose Nächte, fehlendes Selbstvertrauen und die Freude am Sport, die ihm in den vergangenen Monaten abhandengekommen ist. Der sonst so fröhliche Publikumsliebling zeigt dabei eine völlig andere Seite von sich.
Evans besticht durch seinen blitzschnellen Wurf, seine ausgefallenen Walk-ons und sein überschwängliches Auftreten. Jahr für Jahr zählt er zu den größten Attraktionen der Darts-WM im Alexandra Palace. Hinter der heiteren Fassade steckt derzeit allerdings ein Spieler, der eine besonders schwere Phase durchlebt. Seine Ergebnisse auf der Pro Tour fallen enttäuschend aus, und weil nur noch wenige Chancen zur WM-Qualifikation bleiben, wächst der Druck weiter.
„Nicht schlafen können“
Auf die Frage, ob dies eine der wichtigsten Wochen seiner Karriere sei, muss Evans nicht lange überlegen.
„Für mich persönlich ja. Was die Rangliste angeht, wahrscheinlich nicht. Ich glaube, meine Tour Card ist sicher, aber ja. Ich denke seit ungefähr April an den Ally Pally. Ich würde sagen: Das ist riesig“, sagt Evans gegenüber Online Darts.
Die vergangenen Monate fielen dem Engländer schwer. Sein Niveau ist nach Einschätzung des Interviewers zwar nicht dramatisch gesunken, doch Evans gewinnt kaum noch Matches. Vor allem die vielen Niederlagen in entscheidenden Legs setzen ihm zu.
„Ich kann nicht schlafen, Mann. Es bedeutet mir so viel. Bei ein paar Niederlagen habe ich geweint“, erzählt er.
„Ich muss wieder anfangen, es zu genießen. Ich gehe zu den Turnieren und denke, es sei eine lästige Pflicht statt Hobby und Beruf. Allein darüber zu sprechen, macht mich nervös. Statt die Darts sprechen zu lassen, zerdenke ich alles und habe im Moment keinen Spaß am Spiel.“
Den Kern des Problems sieht er in den knappen Entscheidungen. „Es sind die 6:5-Niederlagen. Zu viele 6:5-Niederlagen, das ist das Problem. Statt gutes Darts zu spielen, hoffe ich nur, anstatt zu wissen. Das ist es. Es ist einfach frustrierend.“
Ausreden sucht Evans nicht. Er räumt ein, dass er in der Vergangenheit mit körperlichen Problemen kämpfte, betont aber, dass er trotzdem Matches gewann.
„Versteht mich nicht falsch, ich habe in diesem Jahr ein paar schlechte Auftritte hingelegt. Ich habe keine Ausreden. Ich würde gern in den sozialen Medien posten und allen erzählen, dass ich Probleme habe. Aber am Ende des Tages ist es ein Dartspiel.
Vor ein, zwei Jahren habe ich trotz dieser Wehwehchen gut gespielt. Probleme mit den Füßen, den Händen, was auch immer, dem Kopf. Ich konnte trotzdem gewinnen. Jetzt klappt das nicht mehr.
Ich muss es mir eingestehen. Ich muss sagen: Ich spiele nicht gut. Ich habe keinen Spaß am Darts. Die anderen werden besser.“
Gerade die Entwicklung der Konkurrenz bereitet ihm Sorgen.
„Das habe ich meiner Freundin, meiner Familie und meinem Manager gesagt. Ich werde nicht besser. Das ist der Punkt. Ich brauche diesen einen zusätzlichen Schritt. Ich weiß nicht, ob es am Material liegt oder ob ich weniger trainieren sollte, denn ich trainiere sehr viel. Ich weiß es wirklich nicht. Ich muss diesen kleinen Impuls finden, der mir fehlt.“
Alexandra Palace bedeutet Evans alles
Zwar stehen auch die Players Championship Finals in Minehead und der Grand Slam of Darts auf dem Spiel, doch Evans richtet seinen Blick vor allem auf ein Turnier: die Darts-Weltmeisterschaft.
„Minehead macht mir keine Sorgen, ehrlich gesagt. Das ist ein tolles Turnier, ich liebe Minehead. Ich liebe auch die UK Open. Mit den Players Championships bin ich nie richtig warm geworden. Ich glaube, ich habe in den vergangenen drei Jahren vier Legs gewonnen.
Der Ally Pally ist natürlich der Höhepunkt. Dort will man sein. Jeder kennt ihn, schon wegen der Weihnachts-Walk-ons und der ganzen Debatte um ‚Ich hasse Bratensoße‘.“
Mit seinen weihnachtlichen Outfits und seinen musikalischen Walk-ons hat Evans eine besondere Verbindung zum Publikum im Alexandra Palace aufgebaut. Die Aussicht, in diesem Jahr zu fehlen, rührt ihn sichtlich.
„Wenn ich wieder darüber rede, kommen mir die Tränen. Ich muss dabei sein. Ich weiß, dass irgendjemand einen Weihnachtssong benutzen wird. Ich weiß, dass jemand ihn als Werbung einsetzt. Den Shakin’ Stevens. Das bin ich. Ich bin neidisch.“
Evans weiß, dass er womöglich einen anderen Weg zur WM einschlagen muss. Er denkt an die Qualifikationsturniere und an einen starken Auftritt beim Grand Slam of Darts.
„Ich habe neulich zu einem Freund gesagt, gegen den ich gleich übrigens spiele: Wahrscheinlich verpasse ich diese Woche den Ally Pally und komme über die Qualifikation. Ich weiß es nicht, aber ich komme durch den Grand Slam.
Ich schaffe es durch den Grand Slam und arbeite mich irgendwie durch die Hintertür vor. Ich zerdenke wieder alles. Ich habe keinen Spaß daran.“
Statt sich auf seine Leistungen zu konzentrieren, schaut Evans ständig auf die Ranglisten.
„Anstatt zu diesen Turnieren in Leicester, Hildesheim oder Den Bosch zu fahren und einfach zu spielen, schaue ich jeden Tag auf die Rangliste. Spiel Darts, denn darin bin ich gut.
Im Moment fühlt es sich an, als wäre alles gegen mich.“
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„Auf der Bühne bin ich ein anderes Tier“
Erstaunlicherweise vertraut Evans auf der großen Bühne weiterhin voll auf sein Können. Auf den Floor-Turnieren dagegen kämpft er derzeit mit sich.
„Wenn ihr mich auf die Bühne stellt, räume ich ihn ab. Gut, ich sage nicht, dass ich jeden schlage. Aber auf der Bühne bin ich ein anderes Tier, sagen wir es so.
Ich mache mir zu viele Gedanken darüber, überhaupt auf die Bühne zu kommen, statt an meinem Floor-Spiel zu arbeiten.“
Nach Evans‘ eigener Analyse liegt genau darin das Problem: Er fixiert sich so sehr auf die großen Bühnen, dass seine Leistungen auf dem Floor leiden.
„Ich muss einfach diese Hürde der ersten Runde nehmen. Das ist ein Problem für mich. Ein Match auf dem Floor gegen mich zu bekommen, muss für manche ein Traum sein.“
Zudem beobachtet der Engländer, wie Spieler, die er auf einem ähnlichen Niveau sieht, ihre ersten Titel feiern. Er nennt Niels Zonneveld, Karel Sedlacek und Luke Woodhouse.
„Das sind gute Dartspieler. Ich zähle mich zu dieser Sorte, zu den Beinahe-Siegern. Sie haben es aber geschafft. Jetzt bin ich derjenige, der neidisch auf sie ist.“
Außerdem hält Evans das Niveau auf der Pro Tour für so hoch wie nie.
„Das ist wieder die Schönheit des Darts. Jeder ist besser geworden. Als ich 2013, 2014 anfing, saßen im Raum Spieler, bei denen man dachte: ‚Der ist schlecht, den will ich.‘ Jetzt bin ich dieser Typ.
Im Moment wollen die Leute mich ziehen, weil sie wissen, dass er kämpft. Das gefällt mir nicht. Ich will der sein, der sagt: ‚Den habe ich 6:1 weggeputzt. Wer ist der Nächste?‘“
Familie und Freundin „gehen durch die Hölle“
Die schwachen Ergebnisse bleiben nicht auf der Dartscheibe. Evans gibt zu, dass seine Krise auch sein Umfeld belastet.
„Es ist furchtbar. Ich nehme mir das wirklich zu Herzen. Meine Familie, meine Freunde, meine Freundin, sie alle gehen im Moment durch die Hölle, weil ich kein glücklicher Mensch bin.“
Er verrät sogar, dass er zunächst keine Lust hatte, zu der Veranstaltung in Northampton zu kommen, bei der das Interview stattfand.
„Ich wollte heute nicht hier sein. Wollte einfach nicht. Und das, obwohl es bei euch vor der Haustür liegt. Es ist ja ganz in der Nähe.
Ich bin nur hier, weil meine Freunde hier sind. Ich habe meinen Vater mitgebracht. Einfach jemanden zum Reden, um ein bisschen Spaß zu haben. Und tatsächlich habe ich heute Abend Spaß. Das ist gut.“
Auch persönliche Ereignisse belasten ihn. „Gestern bei der Exhibition habe ich geweint. Ich habe einen guten Freund verloren. Heute Abend spiele ich gegen meinen besten Kumpel. Es ist eben so. Darts bedeutet mir alles. Ich will nicht mehr in dieser Shell-Tankstelle arbeiten.“
Dennoch denkt Evans nicht daran, seine Zukunft als Profi aufzugeben.
„Ich werde mich wieder in dieses Spiel verlieben. Ihr müsst mich schon von dieser Tour zerren, denn ich verliere meine Karte dieses Jahr nicht. Nächstes Jahr vielleicht, falls ich kein gutes Jahr habe. Aber es wird nicht am fehlenden Einsatz liegen. Das weiß ich.“
Der alte Ricky Evans muss zurückkehren
Inzwischen glaubt Evans, eine mögliche Erklärung für seinen Leistungsabfall gefunden zu haben. In dieser Saison hat er mehrere Dinge an seinem Spiel verändert und vermutet, dass die Anpassungen ihm geschadet haben.
„Ich muss wieder schneller werden. Ich glaube, es liegt an der Geschwindigkeit meiner Darts. Ich habe in diesem Jahr ein paar Dinge geändert, anders gemacht, und das hat mich beeinträchtigt.
Ich habe in diesem Jahr einiges umgestellt. Es hat nicht funktioniert. Vielleicht muss ich wieder das tun, was ich getan habe, als ich Halbfinals, Finals und lange Turnierläufe erreicht habe.“
Auch mental will er ansetzen. Evans räumt ein, dass er von Natur aus keineswegs so selbstbewusst ist, wie seine Bühnenauftritte vermuten lassen.
„Ich bin generell kein sehr selbstbewusster Mensch. Ich glaube nicht an mich als Person, wenn das Sinn ergibt.
Darts ist das Einzige, worin ich gut bin. Ich muss alles ausblenden. Ich darf nicht mehr auf die Leute hören, die mir sagen, was ich tun soll. Ohne unfreundlich zu ihnen zu sein. Einfach ich selbst sein. Wenn es funktioniert hat, hat es funktioniert.“
Vor allem will er das Gefühl zurückgewinnen, das ihn früher bei der Ankunft auf Turnieren begleitete.
„Ich liebe es einfach, auf der Bühne zu stehen. Ich muss mein Floor-Spiel zurückbekommen und wieder Spaß daran haben. Ich muss in diese Pro Tours, in diese Sporthallen gehen und einfach lächeln. Wieder stolzieren wie ein Pfau.“
Evans will Weihnachten ohne ihn verhindern
Trotz aller Zweifel gibt Evans die Hoffnung auf die Wende nicht auf. Er verweist darauf, dass ihm in jeder Saison irgendwo ein starkes Ergebnis gelingt, und traut sich weiterhin eine gute Serie zu.
„Ich glaube immer noch daran, dass ich etwas erreiche. Ich glaube, dass ich noch einen kleinen Aufschwung erlebe.
Ich habe immer irgendwo einen Lauf. Ich glaube, ich hatte ein Halbfinale auf der European Tour. Ich brauche einen Lauf auf dem Floor.“
Zusätzliche Motivation zieht er aus den Änderungen, die die PDC für 2027 angekündigt hat. Weil mehr Möglichkeiten zur Qualifikation für die großen Turniere entstehen, sieht Evans die Chance auf einen neuen Karriereschub.
„Das hoffe ich. Ich habe jetzt ein paar Majors mehr sicher. Die European Tour hilft auch.
Hätten die Kriterien des nächsten Jahres schon gegolten, wäre ich dabei gewesen. Ich habe mich nicht für viele Turniere qualifiziert, aber wenn ich dabei war, habe ich gut gespielt. Das ist großartig.“
Vorerst bleibt die Ungewissheit rund um die Weltmeisterschaft bestehen. Evans würde es als schweren Schlag empfinden, wenn er zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt auf der größten Bühne des Darts fehlt.
„Ich glaube, 2014 war das letzte Mal, dass ich mich nicht qualifiziert habe. Das ist über zehn Jahre her. Es wird wehtun.
Wenn ich das nächste Mal dort stehe, haben wir richtig Spaß. Heute haben mich Leute gefragt: ‚Wo ist dein Weihnachtsoutfit?‘ Ein paar Jungs haben gesagt: ‚Du spielst doch gerade ganz gut‘, die offensichtlich keine Ahnung von Darts haben. Es bedeutet mir alles. Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Mensch.“
Aufgeben kommt für ihn nicht infrage. „Ich sage auch immer: Wenn du nicht dabei bist, warst du in diesem Jahr nicht gut genug. Arbeite härter. Wenn es klappt, dann klappt es. Wenn nicht, bin ich nächstes Jahr wieder da und arbeite noch härter, Mann.“

Theo StodiekRedakteur
Theo ist seit 2025 Teil der Redaktion von Dartsnews.de und berichtet dort über den professionellen Dartsport. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Erstellung von Liveblogs zu großen Turnieren und wichtigen Ereignissen, darunter die European Tour und die PDC World Darts Championship (WM). Dabei begleitet er das Geschehen in Echtzeit und ordnet Ergebnisse, Spielverläufe und Entwicklungen fortlaufend ein. Darüber hinaus schreibt er aktuelle Berichte und Hintergrundtexte rund um die internationale Darts-Szene.
Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit Nicolas Gayer und Oliver Ried vernetzt. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








