„Ich komme hierher mit dem Gedanken, dass ich jedes Turnier gewinnen kann“ – Chris Dobey holt Titel bei Players Championship 9
PDCNach einem packenden Finale hat Chris Dobey erneut seine Klasse unter Beweis gestellt und den zehnten Players-Championship-Titel seiner Karriere gewonnen. In einem Duell voller Spannung, starker Finishes und mentaler Stärke behielt der Engländer die Oberhand.
Der Erfolg markiert nicht nur einen weiteren Meilenstein, sondern bestätigt auch seinen Status als einer der konstantesten Spieler auf der ProTour. Dobey liefert seit Jahren zuverlässig auf dem Floor ab und unterstreicht das nun eindrucksvoll.
Das Finale bei Players Championship 9 hatte alles, was ein Topspiel braucht. Justin Hood setzte Dobey mit hohem Tempo und starker Präzision unter Druck. Vor allem auf das Bullseye zeigte er eine beeindruckende Quote.
„Es war eigentlich genau das, was ich erwartet habe“, sagte Dobey nach dem Match. „Wenn man auf unser WM-Match schaut, weiß man, dass man top sein muss, um ihn zu schlagen.“
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Ein Finale voller Klasse und Widerstandskraft
Die Partie begann furios für Hood, der sich direkt die ersten beiden Legs sicherte. Dobey blieb ruhig und kämpfte sich stark zum 2:2 zurück.
Der Wendepunkt folgte wenig später: Hood verrechnete sich bei einem 68er-Finish, Dobey nutzte die Chance eiskalt und checkte 25 Punkte.
„Dieser Moment war enorm wichtig“, erklärte Dobey. „Das sind die Finishes, die du gegen solche Spieler treffen musst.“
In der Folge entwickelte sich ein Duell auf höchstem Niveau. Beide Spieler spielten Averages über 100, Dobey kratzte sogar an Werten von 107 Punkten im Average.
„Ehrlich gesagt hatte ich seine Bullseyes irgendwann satt“, scherzte Dobey. „Aber er hat sie zu den richtigen Zeitpunkten getroffen. Respekt für dieses Match.“
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Konstante Form als Schlüssel zum Erfolg
Mit dem Sieg sicherte sich Dobey seinen zehnten Players-Championship-Titel. Damit gehört er zu den konstantesten Spielern auf der Tour.
„Es ist schon schwer genug, überhaupt einen zu gewinnen“, sagte er. „Inzwischen habe ich bewiesen, dass ich es öfter kann.“
Besonders auffällig war seine Konstanz über den gesamten Turniertag. Anders als bei TV-Turnieren braucht es auf dem Floor durchgehend Top-Leistungen.
„Du musst den ganzen Tag gut spielen, um hier zu gewinnen“, erklärte Dobey. „Das ist der große Unterschied.“
Genau diese Stabilität machte am Ende den Unterschied. „Jeder kann einen guten Tag haben. Aber es geht darum, dieses Niveau zu halten.“
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Verpasste Chancen und neuer Fokus
In dieser Saison ist Chris Dobey nicht Teil der Premier League Darts. Doch statt zu hadern, nutzt er die Situation bewusst.
„Ich will dieses Jahr einfach alles spielen“, sagte er. „Bis auf München, da war ich bei meiner Familie, bin ich überall dabei.“
Der Fokus liegt klar auf möglichst vielen Turnieren und maximalem Rhythmus. Dobey setzt bewusst auf Spielpraxis statt Pausen.
„Diese Turniere sind entscheidend. Du musst hier sein, um Titel zu gewinnen.“

Gewann seinen zweiten Titel 2026: Chris Dobey
Die Jagd nach TV-Erfolgen
Trotz seiner starken ProTour-Bilanz bleibt ein Ziel offen: der große Durchbruch auf der TV-Bühne.
Dobey ist überzeugt, dass er auch dort auf diesem Niveau spielen kann. „Ich habe solche Matches auch schon im TV gezeigt“, betonte er.
Mit mittlerweile zehn Players-Championship-Titeln wächst sein Ruf weiter. Dennoch bleibt der Engländer realistisch.
„Jeder kann diese Turniere gewinnen. Gerade wenn große Namen früh rausgehen.“
Doch Dobey gehört inzwischen selbst zu diesen Namen. Sein Selbstvertrauen ist deutlich spürbar.
„Ich komme hierher mit dem Gedanken, jedes Turnier gewinnen zu können. Heute war mein Tag.“
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Blick auf morgen
Viel Zeit zum Feiern bleibt nicht. Die Players-Championship-Serie geht direkt weiter.
„Ich spiele morgen wieder“, sagte Dobey lachend. „Und heute Abend zahle ich auf jeden Fall nicht fürs Essen.“
Mit 15.000 Pfund Preisgeld und Titel Nummer zehn im Rücken darf er sich diesen Humor erlauben.
Doch hinter den lockeren Worten steckt ein klares Signal: Chris Dobey ist hungrig auf mehr. Wenn er diese Form hält, scheint es nur eine Frage der Zeit, bis er auch auf der großen Bühne zuschlägt.
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🗣️ "Today was my day!"
— PDC Darts (@OfficialPDC) April 13, 2026
Chris Dobey reflects on yet another successful day in Wigan, which saw him clinch a tenth career Players Championship title.
📺 https://t.co/YyBPPwoMK8#PC9 pic.twitter.com/W7XcBPvDUb

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








