Phil Taylor wird das Gesicht einer neuen Darts-Akademie: Der 16-fache Weltmeister will Talenten zum Durchbruch verhelfen
PDCPhil Taylor setzt sich für die Entwicklung einer neuen Generation von Dartspielern ein. Der 16-fache Weltmeister wurde zum Botschafter einer neuen Darts-Akademie in Wales ernannt, in der junge Talente die Möglichkeit erhalten, sich weiterzuentwickeln. Der 66-jährige Engländer wird regelmäßig vor Ort sein, um sein Wissen und seine Erfahrung weiterzugeben.
Taylor, der sich 2018 nach einer beeindruckenden Karriere von 31 Jahren aus dem Profidarts zurückzog, gehört zu den erfolgreichsten Spielern aller Zeiten. Mit 16 Weltmeistertiteln und 87 Major-Titeln hat „The Power“ eine außergewöhnliche Erfolgsbilanz vorzuweisen. Nun möchte er seine Erfahrung nutzen, um junge Spieler bei ihren ersten Schritten in der Dartswelt zu begleiten.
Der ehemalige Spitzenmann hat sich Ace of Sports angeschlossen, dem Unternehmen des früheren Fußballers John Jones. Die Firma arbeitet an der Eröffnung einer neuen Darts-Akademie auf dem Bromfield Industrial Estate in Mold, einer Stadt in Nordwales. Die Einrichtung soll noch vor Weihnachten fertiggestellt werden.
Taylor sieht große Veränderungen in der Dartswelt
Die Zusammenarbeit zwischen Taylor und Jones geht auf ihre langjährige Freundschaft zurück. Die beiden lernten sich vor einigen Jahren in Blackpool kennen und stehen seither in engem Kontakt.
„Ich habe John vor einigen Jahren in Blackpool kennengelernt, und wir sind sehr gute Freunde geworden“, erzählt Taylor gegenüber The Leader. „Er ist ein großartiger Kerl mit dem Herzen am rechten Fleck. Ich schätze seinen Enthusiasmus und sein geschäftliches Gespür. Ich mache mit, weil ich weiß, dass er die Sache richtig angehen wird.“
Laut Taylor hat sich die Dartswelt in den vergangenen Jahrzehnten enorm verändert. Besonders das Alter, in dem Kinder mit dem Dartsport beginnen, sei deutlich gesunken. „Als ich noch gespielt habe, fingen die meisten irgendwann zwischen 20 und 70 mit dem Darts an. Heute sieht man schon Kinder im Alter von vier bis acht Jahren spielen. Es hat sich wirklich alles grundlegend verändert.“
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Der ehemalige Weltmeister begrüßt diese Entwicklung. Er hält es für wichtig, dass Kinder einen sicheren Ort haben, an dem sie ihre Freizeit verbringen und zugleich ihren sportlichen Ambitionen nachgehen können.
„Das ist fantastisch. Für Kinder ist es heutzutage schwieriger, abends nach draußen zu gehen. Es ist nicht mehr so sicher wie zu meiner Jugend. Hier können sie herkommen, und ihre Eltern können sie begleiten. Es gibt sogar einen kleinen Fitnessraum, den die Eltern nutzen können.“
„Hier können sie andere Menschen treffen, neue Freunde finden, Spaß haben und Darts lernen. Und wenn sie gut genug sind, können sie damit in Zukunft sehr gut ihren Lebensunterhalt verdienen.“
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Taylor will selbst junge Dartspieler betreuen
Taylors Engagement beschränkt sich nicht darauf, seinen Namen zur Verfügung zu stellen. Der 16-fache Weltmeister plant, regelmäßig die Akademie zu besuchen, um sich die jungen Spieler anzusehen und ihnen Ratschläge zu geben.
„Es wird Trainer geben, die den Kindern das Spiel beibringen und ihnen Tipps für das bestmögliche Training geben. Ich werde regelmäßig vorbeischauen, mit ihnen sprechen und mir ansehen, wie sie spielen.“
Die Pläne gehen zudem über den neuen Standort in Mold hinaus. Laut Taylor sollen künftig weitere Akademien eröffnet werden, damit noch mehr junge Dartspieler die Möglichkeit erhalten, sich weiterzuentwickeln. „Das wird nicht die einzige Phil-Taylor-Akademie bleiben. Wir werden noch einige weitere eröffnen. Das ist also wirklich eine großartige Sache für die Zukunft.“

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







